Einst gab ein reicher Mann einem armen einen Korb voller Müll. Der Arme nahm ihn still entgegen und ging seines Weges, ohne ein Wort des Vorwurfs. Zu Hause entleerte er den Korb, reinigte ihn mit Sorgfalt und füllte ihn mit den schönsten Blumen, die er finden konnte. Dann kehrte er zurück und übergab den Korb dem reichen Mann.
Als dieser die Blüten sah, war er verwundert und sprach: „Warum bringst du mir einen Korb voller schönen Blumen, obwohl ich dir nur Müll gegeben habe?“
Da antwortete der arme Mann: „Weil jeder nur das weitergibt, was in seinem Herzen ist.“
Wünsche Euch allen einen erfirschenden und gesegneten Sommer.
Caroline S.
Als ich im 2. Weltkrieg in Gefangenschaft geriet, war es in den Nächten so bitter kalt, dass wir nicht schlafen konnten. Unter dem freien Sternenhimmel gingen wir auf und ab. Ich sah damals oft und lang zu den Sternen empor: Weiß jemand um unsere menschliche Not? Kennt jemand meinen Namen? Ist unsere Erde nicht wie ein Sandkorn am Meer der unzähligen Sterne des Himmels? Und bin ich nicht wie ein verlorenes Sandkorn auf diesem Körnchen Erde? Was bedeutet mein Leben, wenn sich niemand darum kümmert? Bin ich nur für mich selber da? Was ist der Inhalt meines Lebens? Sollten all die Nichtigkeiten mich ausfüllen können, Essen und Trinken, eine warme Stube und gute Gesundheit? Besteht mein Leben aus Nichtigkeiten? Aus dem Nichts? Während dieser Gefangenschaft hat mir Gott Sein Geheimnis enthüllt: „Ich bin bei dir." Ich weiß nicht, wie es geschah, aber eines Tages wusste ich: Es gibt einen über uns, und vor Ihm werden wir Menschen eines Tages stehen und Rechenschaft geben über Gut und Böse, über Wahrheit und Lüge, über Liebe oder Selbstsucht, über Streben oder Gleichgültigkeit ... Seit damals wusste ich: Es gibt Gott über uns, der meinen Namen kennt! Er weiß um mich. Er schaut mich an. Er ist an meinem Leben interessiert. Und deswegen ist mein Leben nicht mehr sinnlos, nicht mehr verloren unter den Milliarden Staubkörnchen des Weltalls … Gott ist! Seit damals hat mein Leben eine Heimat: Bei Gott, der nie vergeht. Ich werde ewig leben! Du Vater im Himmel, bei Dir bin ich daheim! Autor: Dr. Herbert Madinger: Gründer und langjährige Leiter der Katholischen Glaubensinformation der Erzdiözese Wien
Ich bin bei Dir Unabhängig von der Situation, in der du dich gerade befindest, kannst du in meiner Gegenwart Freude finden. An manchen Tagen ist die Freude großzügig auf deinem Lebensweg verteilt und glitzert im Sonnenlicht. An solchen Tagen fällt es dir genauso leicht, zufrieden zu sein, wie den nächsten Atemzug zu tun oder den nächsten Schritt zu gehen. Andere Tage sind bewölkt und trüb; du spürst, wie anstrengend der Weg ist, und er erscheint dir schier endlos. Dein Blick fällt auf düstere, graue Felsen und deine Füße schmerzen. Aber es ist dennoch möglich, Freude zu empfinden - suche sie, wie du nach Silber suchen oder nach verborgenen Schätzen forschen würdest Beginne damit, dass du dich daran erinnerst, dass ich diesen Tag geschaffen habe; er ist nicht das Ergebnis eines blinden Zufalls. Mache dir bewusst, dass ich bei dir bin, ob du meine Nähe nun spürst oder nicht. Beginne dann, mit mir über alles zu sprechen, was dir auf dem Herzen liegt. Erfreue dich daran, dass ich dich vollkommen verstehe und genau weiß, was du erlebst Während du weiter mit mir sprichst, wird sich deine Stimmung allmählich aufhellen. Das Bewusstsein, dass ich Gemeinschaft mit dir habe, kann auch den finstersten Tag mit Freude erfüllen. Quelle: Psalm 21,7; Sprüche 2,4 – Sarah Young – Ich bin bei dir.
„Gefaltete Hände sind stärker als geballte Fäuste." {Corrie ten Boom (1892 - 1983)} Gebet um den (Oster)Frieden Mein Gott, wir kommen zu Dir, denn unsere Herzen sind müde von Krieg und Leid, Nur Du kannst uns Frieden schenken, wir haben ihn verloren. Wir legen in Deine Hände alle Sorgen dieser Welt: die leidenden Völker, weinende Mütter und die Angst ihrer Kinder. 0 Herr, schenke der Welt Frieden. Und mache uns alle zur neuen Schöpfung nach Deinem Herzen. Amen. {Gebet: Sr. Annie Demerjian, Libanon; Foto: Pixabay}
Es waren einmal drei kleine Bäume auf einem Hügel. Jeder von ihnen hatte einen besonderen Wunsch, was aus ihm werden sollte, wenn er groß war. Der erste Baum schaute nachts zu den funkelnden Sternen hinauf. „Aus meinem Holz soll eine wunderschöne Schatzkiste werden“, dachte er. „Mit Gold verziert und voller Edelsteine – die schönste Schatzkiste der Welt.“ Der zweite Baum betrachtete den Bach, der sich auf seinem Weg zum Meer durch den Wald schlängelte. „Wenn ich einmal groß bin“, träumte er, „soll aus meinem Holz ein gewaltiges Schiff gebaut werden. Ich möchte über weite Meere fahren und im Dienst mächtiger Könige stehen.“ Der dritte Baum blickte hinunter ins Tal, wo viele Menschen in einer großen Stadt von früh bis spät arbeiteten. „Ich möchte für immer auf diesem Hügel stehen bleiben“, dachte er. „Wenn die Menschen zu mir heraufschauen, sollen sie den Himmel sehen und an Gott, den Schöpfer aller Dinge, denken. Deshalb möchte ich der größte Baum der ganzen Welt werden.“ Jahre vergingen. Aus den kleinen Bäumen wurden große Bäume. Eines Tages stiegen drei Holzfäller den Hügel hinauf, jeder mit einer blitzenden Axt in der Hand. Der erste Holzfäller betrachtete den ersten Baum. „Einen so schönen Baum kann ich gut gebrauchen", sagte er und fällte ihn. „Jetzt machen sie bestimmt eine wunderbare Truhe aus mir", freute sich der Baum. Der zweite Holzfäller sah den zweiten Baum. „Einen so starken Baum kann ich gut gebrauchen“, meinte er und fällte auch ihn. „Bestimmt bauen sie ein großes Schiff aus mir, in dem Könige über die Meere fahren", hoffte der Baum. Dem dritten Baum wurde angst und bange, als der dritte Holzfäller ihn prüfend ansah. „Ich kann jeden Baum gebrauchen, murmelte dieser und fällte auch ihn. Der erste Baum jubelte, als er in eine Schreinerwerkstatt gebracht wurde. Doch statt einer Schatzkiste wurde aus ihm eine einfache Futterkrippe – ohne Gold, ohne Edelsteine, gefüllt mit Heu für die Tiere im Stall. Aus dem zweiten Baum entstand kein stolzes Schiff, sondern ein schlichtes Fischerboot – viel zu klein und schwach für große Meere. Es landete an einem kleinen See, wo arme Fischer täglich damit hinausfuhren. Der dritte Baum aber wurde nur zu Balken zersägt und in ein Holzlager gebracht. „Ich wollte doch auf dem Hügel stehen und die Menschen an Gott erinnern“, klagte er. Die drei Bäume hatten ihre Träume fast vergessen, als sich alles änderte. Eines Nachts legte eine junge Frau ihr neugeborenes Kind in die Futterkrippe aus dem Holz des ersten Baumes. „Ach, hätten wir doch nur eine richtige Wiege“, seufzte ihr Mann. Doch sie lächelte, als das Sternenlicht auf das glatte Holz fiel. „Diese Krippe ist wunderschön“, flüsterte sie. In diesem Moment wusste der erste Baum, dass der wertvollste Schatz der Welt in ihm lag. Auch der zweite Baum erlebte eine Überraschung. Ein müder Wanderer stieg mit seinen Freunden in das Fischerboot und schlief ein. Als ein Sturm losbrach, fürchtete das kleine Boot, es werde untergehen. Da stand der Mann auf, streckte seine Hand aus und gebot dem Wind zu schweigen – und der Sturm legte sich. Nun wusste der zweite Baum, dass er den König des Himmels und der Erde trug. An einem Freitagmorgen schließlich holte man einen Balken aus dem Holzlager, trug ihn durch eine lärmende Menschenmenge auf einen Hügel und nagelte die Hände und Füße eines Mannes daran fest. Schwer und grausam kam sich der Balken vor. Doch als am Sonntagmorgen die Sonne aufging, erkannte der dritte Baum, dass sein alter Traum wahr geworden war: Aus seinem Holz war ein Kreuz geworden, das den Menschen den Weg zu Gott zeigt. So gingen die Wünsche der drei Bäume doch noch in Erfüllung: Der erste Baum wurde zur Schatztruhe für den kostbarsten Schatz – Gottes Sohn in der Krippe. Der zweite Baum trug den mächtigsten aller Könige über die Wellen. Und der dritte Baum durfte die Menschen durch das Kreuz an Gottes Liebe erinnern – kostbarer als jede Schatzkiste, jedes Schiff und jeder Baum der Welt. (Unbekannter Verfasser)
Eine Einladung, Dich neu auf Gott auszurichten. Die Zeit der Vorbereitung auf das Osterfest wird meist Fastenzeit, auch österliche Bußzeit genannt. Im Lateinischen heißt sie schlicht Quadragesima, die Zeit der 40 Tage. Werden die sechs Sonntage nicht mitgezählt, sind es genau 40 Tage von Aschermittwoch bis zur Osternacht. Die Zeit dient der Vorbereitung auf das Osterfest. ASCHERMITTWOCH Kehr um! Ändere dein Leben! EINLADUNG Gott lässt sich finden. Lass dich auf ihn ein! AUSBLICK Du hast eine Zukunft. Ewiges Leben. Bei Gott. Mit Gott. ASCHERMITTWOCH Aufbruch OSTERN entgegen. (Quelle: Markus Böhme) Ich wünsche Ihnen/Euch einen gesegneten Aschermittwoch sowie eine gesegnete Fastenzeit. Caroline S.
Mein Name ist Manuel. Zwei Perioden lang durfte ich im Pfarrgemeinderat mitarbeiten. Mit 2027 geht diese Periode zu Ende – und auch in unserer Pfarre suchen wir Kandidatinnen und Kandidaten, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Wenn ich zurückblicke, denke ich weniger an Sitzungen als an Menschen. An Gespräche, an gemeinsames Ringen um gute Entscheidungen und an das ehrliche Bemühen, unsere Pfarre lebendig zu halten. Ja, es gab auch schwierige Phasen. Entscheidungen, die nicht allen gefallen haben. Und Abende, an denen die Couch verlockender war als der Sitzungstisch. Verantwortung zu übernehmen ist nicht immer bequem. Aber genau darin liegt der Sinn: Kirche wird hier vor Ort gestaltet. Konkret. Miteinander. Für die Menschen, die hier leben. Was mich besonders beeindruckt hat: Mein Engagement im PGR hat mein Leben nicht eingeschränkt. Studium, Berufseinstieg, sogar ein Auslandsjahr – all das war möglich. Der zeitliche Aufwand ist überschaubar: in der Regel eine Sitzung pro Quartal und darüber hinaus dort mithelfen, wo man selbst Potenziale sieht oder wo das eigene Herz schlägt. Es geht nicht darum, alles zu machen – sondern das Eigene einzubringen. Ich werde diesmal nicht mehr kandidieren; nicht aus Mangel an Freude, sondern weil es gut ist, Verantwortung weiterzugeben. Eine lebendige Gemeinde braucht neue Stimmen und neue Ideen. Vielleicht zögern Sie noch. Ich kann das verstehen. Doch wenn man darüber nachdenkt, wie man für andere da sein und unsere Gemeinde mittragen kann, bekommt dieses Engagement eine besondere Bedeutung. Ich kann sagen: Es lohnt sich. Nicht immer im bequemen Sinn – aber im echten. Vielleicht kommt 2027 ihr Moment, „Ja“ zu sagen, ich würde es mir jedenfalls wünschen.
Das vergangene Jahr 2025 war ein durchwachsenes Jahr, in dem sehr viel in unserer Pfarre passiert ist. Es gab Zeiten der Freude und des Feierns, aber auch Momente des Abschieds und der Trauer. Begleitet wurde dieses Jahr vom Heiligen Jahr, einem besonderen Jahr der Gnade, das die katholische Kirche alle 25 Jahre feiert. Ein Heiliges Jahr lädt Gläubige weltweit zur Umkehr, zur Versöhnung, zum Gebet und zu besonderen Zeichen der Barmherzigkeit ein. 3., 4., 5. Jänner: Die Sternsinger waren wieder fleißig unterwegs und sammelten rund 4.216 € für einen guten Zweck. Ein herzliches Dankeschön gilt den engagierten Königen und allen großzügigen Spenderinnen und Spendern. 22. Jänner: Im Stephansdom fand die Dankmesse für Kardinal Christoph Schönborn statt. Unser Pfarrer Zvonko war ebenfalls anwesend. Die Messe war ein Zeichen der Verbundenheit und des Dankes. 3.–8. Februar: Bei einer gemeinsamen Romreise besuchten wir viele Kirchen und Kathedralen und feierten miteinander Gottesdienste. Der Höhepunkt war die Papstaudienz von Papst Franziskus – ein großes Dankeschön an Zvonko, der uns diese Reise ermöglicht hat. 10.–14. Februar: Die Priester-Europameisterschaft fand in Ungarn statt, an der auch unser Pfarrer Zvonko teilnahm. Sport und Gemeinschaft standen dabei im Mittelpunkt. 2. März: Der Kinderfasching brachte viel Freude, Lachen und bunte Kostüme ins Pfarrleben. 16. März: Beim traditionellen Fastensuppenessen wurde Gemeinschaft gelebt und zugleich für einen guten Zweck gesammelt. April-Dezember: Die Außenfassade unserer Kirche wurde renoviert. Viele Pfarrmitglieder haben dabei tatkräftig mitgeholfen. Dank dieser gemeinsamen Arbeit erstrahlt unsere Kirche wieder in neuem Glanz und lädt viele Menschen ein. 13. April (Palmsonntag): Zum ersten Mal wurde in unserer Pfarre ein Passionsspiel aufgeführt. Es machte das Leiden Jesu für viele eindrucksvoll erlebbar. 21. April (Ostermontag): Otto Häuslmayer, der Architekt unserer Kirche war zu Besuch und überreichte Zvonko das Werk „Das zeichnerische Werk“. Es war eine besondere Begegnung. 21. April: Papst Franziskus verstarb an diesem Tag. Die Weltkirche trauerte um einen Papst der Nähe, Barmherzigkeit und Einfachheit. 8.Mai: Papst Leo XIV wurde zum neuen Papst der römisch-katholischen Kirche gewählt und trat die Nachfolge von Papst Franziskus an. Er gilt als ein Mann des Dialogs und der Seelsorge mit großer internationaler Erfahrung. 18. Mai: Maria Prohaska war zu Besuch in unserer Pfarre. Sie schreib den Liedtext „Wir stehen hier um den Altar“. Das Lied bereichert seither unsere Gottesdienste. 25. Mai: Sieben Kinder empfingen in einer feierlichen Messe das Sakrament der Erstkommunion. Ein wichtiger Schritt auf ihrem Glaubensweg. 2.–8. Juni (Woche des Lebens): Unter dem Motto „Freude am Leben mit Kindern“ gab es Gebet, Musik, gemeinsames Kochen und eine Ministranten-Schnupperstunde. Den Abschluss bildete eine feierliche Sonntagsmesse. 27. Juni: Beim Sommerfest verabschiedeten wir die Seminaristen Brian und Raphael. Sie setzen ihren Weg nun in einer anderen Pfarre fort. Wir wünschen Ihnen alles Gute und bedanken uns für ihren Dienst in unserer Pfarre. 29. Juni: Schwester Greta besuchte unsere Pfarre und bereicherte uns mit ihrer Anwesenheit und Begegnung. 6. Juli: S.E. Mons. Aristide Gonsallon, Bischof aus Benin und Bischof von unserem Kaplan Romaric, besuchte unsere Pfarre. Der Besuch stärkte die weltkirchliche Verbundenheit. 25. Juli: Mit einem weltweiten Glockenläuten setzten auch wir ein Zeichen gegen den Hunger. Auch unsere Glocken schlossen sich diesem wichtigen Zeichen an. 27. Juli: Unser ehemaliger Kaplan David besuchte uns aus Mexiko. Das Wiedersehen war von großer Freude geprägt. 30. August: Eine Fußwallfahrt führte uns nach Maria Lanzendorf. Den Abschluss bildete eine Hl. Messe dort. Danach ging es weiter mit einer Feier, bei der Manuel, der nach einem Jahr in San Francisco wieder wohlbehalten zurückgekehrt ist, begrüßt wurde. 6. September: Wir feierten das 10-jährige Jubiläum unseres Pfarrers Zvonko mit einer feierlichen Messe und einem Fest mit Musik und gutem Essen. 7. September: Die Bücherzelle wurde feierlich gesegnet. Sie lädt seither zum Lesen, Tauschen und Verweilen ein. 13. September: Beim Bücherflohmarkt konnten viele Bücher neue Besitzer finden. Gleichzeitig war es ein schönes Pfarrtreffen. 14. September: Drei Jugendliche empfingen das Sakrament der Firmung. Sie bekannten sich bewusst zu ihrem Glauben. 28. September: Der „Run for Hope“ verband sportliches Engagement mit Solidarität und Hoffnung. Anfang Oktober: Mit Constantin Wurl aus dem Wiener Priesterseminar kam ein neuer Seminarist in unsere Pfarre. Wir heißen ihn herzlich willkommen. 5. Oktober: Das Erntedankfest mit Kindernachmittag stand ganz im Zeichen der Dankbarkeit für Gottes Gaben. 12. Oktober: Wir gedachten des 18. Todestages unseres ehemaligen Pfarrers Peter Lumbe. Sein Wirken bleibt unvergessen. Mitte Oktober: Vor der Kirche wurden Pergolen und Sitzbänke errichtet, die zum Verweilen und zu Begegnungen einladen. 17. Oktober: Josef Grünwidl wurde offiziell zum neuen Erzbischof von Wien berufen. Ein bedeutendes Ereignis für die Erzdiözese. 23. Oktober: Der erste Lobpreisabend fand statt und wurde von vielen als geistlich stärkend erlebt. 24.–28. Oktober: Eine kleine Gruppe aus Emmaus pilgerte nach Rom, da sie im Februar nicht teilnehmen konnte. Auch diese Reise war reich an spirituellen Erfahrungen. 9. November: Beim Laternenfest mit Andacht und Umzug rund um die Kirche leuchteten viele Kinderaugen. 20. November: Der zweite Lobpreisabend lud erneut zum gemeinsamen Gebet und Singen ein. 23. November (Christkönigssonntag): Ministrantenaufnahme von Ella, eine Woche später wurde auch Marko aufgenommen. Ein freudiger Moment für die Ministrantengemeinschaft. 23. November: Unser ehemaliger Pastoralassistent Pedro feierte mit uns seinen 60. Geburtstag. Es war ein herzliches Wiedersehen. 7. Dezember: Der Nikolaus besuchte unsere Pfarre und brachte besonders den Kindern große Freude. 12.Dezember: Nach mehr als zwei Jahrzehnten engagierten Wirkens hat sich die evangelische Gemeinde in Emmaus verabschiedet, da Pfarrer Michael Wolf in den wohlverdienten Ruhestand getreten ist. Sein langjähriges Wirken unter seiner Leitung hat das Gemeindeleben geprägt und die ökumenische Verbundenheit bereichert. 24. Dezember: Beim Krippenspiel wirkten erstmals auch orthodoxe und muslimische Kinder mit. Ein schönes Zeichen der Vielfalt und Bereicherung. 29. Dezember: Der dritte Lobpreisabend bildete einen geistlichen Abschluss des Jahres. Kurzfakten aus unserer Gemeinde: In unserem Pfarrgebiet gibt es 1653 Pfarrmitglieder: 4 Personen sind wieder in die Kirche eingetreten. Als Bezugspfarre haben wir derzeit 1 Seminaristen, Constantin. Brian und Raphael setzen ihren Dienst nun in anderen Pfarren fort. In unserer Pfarre fanden 20 Taufen statt. 1 Hochzeit fand in unserer Pfarre statt. Kirchliche Statistik in Österreich: Im letzten Jahr ist die Anzahl der Katholiken in Österreich leicht zurückgegangen. Mit Stichtag 31. Dezember 2024 gab es in Österreich 4,56 Millionen Katholiken. Laut der amtlichen Statistik der Österreichischen Bischofskonferenz waren es im Jahr 2023 4,64 Millionen Katholiken. Die Statistik zeigt eine erfreuliche Entwicklung: weniger Kirchenaustritte und zugleich mehr Gottesdienstbesucher als im Vorjahr. 2024 verzeichnete die Katholische Kirche 71.531 Austritte, was einen deutlichen Rückgang gegenüber 2023 mit 85.163 Austritten bedeutet. Die amtliche Kirchenstatistik weist für 2024 insgesamt 3.269 in Österreich wirkende Priester aus, damit ist ihre Zahl im Vergleich zu 2023 mit 3.320 Priestern leicht gesunken. Der vatikanische Pressedienst Fides veröffentlichte aktuelle Zahlen, wonach es bis zum 30. Juni 2023 weltweit 1,4 Milliarden Katholiken gab. Das entspricht einem Zuwachs von knapp 15,9 Millionen gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil der Katholiken an der Weltbevölkerung stieg damit leicht auf 17,8 Prozent. Hier ging es bloß um Stichworte, die uns an die Ereignisse in unserer Pfarrgemeinde erinnern sollen, die uns bewegt haben. Blicken wir nun voll Zuversicht in das neue Jahr 2026.
Eine Weihnachtsgeschichte ... Als die Hirten längst fort waren und im Stall wieder Stille einkehrte, hob das Jesuskind den Kopf und blickte zur Tür. Dort stand ein Junge, ängstlich und schüchtern. „Komm' näher“, sagte das Kind sanft. „Warum hast Du Angst?“ „Weil ich Dir nichts mitgebracht habe“, antwortete der Junge leise. „Aber ich hätte so gerne etwas von Dir“, sagte das Kind in der Krippe. Da wurde der Junge traurig. „Ich weiß nichts, ich habe nichts. Wenn ich etwas hätte, würde ich es Dir geben.“ Suchend griff er in die Taschen seiner alten Hose. „Hier ist ein Messer, das ich eben gefunden habe.“ „Nein“, sagte das Jesuskind, „behalte das Messer. Ich möchte etwas ganz anderes von Dir: drei Dinge.“ „Sehr gerne“, sagte der Junge, „aber was?“ „Schenk' mir Dein letztes Bild, das Du gemalt hast.“ Der Junge errötete. Ganz leise flüsterte er: „Aber das Bild war so schlecht, dass es niemand sehen wollte.“ „Genau deshalb“, sagte das Jesuskind, „gerade deshalb möchte ich es haben. Bring' mir immer alles, was andere an Dir nicht mögen, was in Deinem Leben keinen Platz zu haben scheint.“ Nach einer Weile sprach das Kind weiter: „Dann möchte ich Deinen Teller haben.“ „Aber ich habe ihn heute zerbrochen“, stammelte der Junge. „Genau deshalb möchte ich ihn haben“, antwortete das Jesuskind. „Bring' mir alles, was in Deinem Leben zerbrochen ist, damit ich es heilen kann.“ Schließlich sagte das Kind: „Und nun gib mir Deine Antwort an Deine Eltern, als sie dich fragten, warum Du den Teller zerbrochen hast.“ Der Junge senkte den Blick. „Ich sagte, er sei mir aus Versehen vom Tisch gefallen. Aber das war gelogen. In Wirklichkeit habe ich ihn wütend auf den Boden geworfen.“ „Das wollte ich wissen“, sagte das Jesuskind. „Bring' mir immer all das Böse in Deinem Leben, Deine Lügen und Ausflüchte, Deine Feigheit und Deine Grausamkeit. Ich werde sie Dir abnehmen. Du brauchst sie nicht mehr. Ich will Dir Mut schenken und Dir vergeben. Von heute an kannst Du jeden Tag zu mir kommen.“ Conclusio: Jesus bittet uns nicht um teure Geschenke, nicht um Erfolge oder gute Taten, sondern um das, was wir wirklich haben: unser Herz, mit allem, was darin unvollkommen ist. (aus dem Pfarrmagazin Emmausbote Nr. 29/ Dez. 2025) Lieber Leser, liebe Leserin, allen hier ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie ein gesundes und erfülltes 2026.
Die Kirche als Zufluchtsort? Über Jahre hinweg glaubte Fritz, Gott nicht zu brauchen. Er hielt sich für stark genug, vertraute darauf, alles allein meistern zu können. Wenn er an (s)einer Kirche vorbeikam, sah er auf die Menschen, die eintraten, und dachte: „Was machen die da? Ich kenne sie – besser als ich sind sie nicht." Eines Tages spürte er einen stechenden Schmerz in seiner Brust – und plötzlich fand er sich im Krankenhaus wieder. Umgeben von fremden Gesichtern vereinte sie alle das Gleiche: Schwäche, Hilflosigkeit, die Sehnsucht nach Heilung. Niemand fragte, wem es besser oder schlechter ging; jeder war da, weil er Hilfe brauchte. In jener Nacht, als er aus dem Fenster auf die Lichter der Stadt blickte, hallte ein leiser Gedanke in seiner Seele wider: „Wenn die Kranken ins Krankenhaus gehen, warum sollten Sünder vor der Kirche fliehen?“ In diesem Moment verspürte er zum ersten Mal seit Langem den Wunsch – nicht seine Güte zu beweisen, sondern zuzugeben, dass er einen Arzt brauche. Einen, der die Wunden des Herzens heilt, der ihn nicht abweist, sondern annimmt. Nach seiner Genesung betrat er die Kirche – achtete nicht darauf, wer in den Bänken saß. Jetzt wusste er: Wir alle sind aus demselben Grund hier – unsere Seelen sind auf Heilung angewiesen. Er kniete nieder, faltete die Hände und flüsterte: „Herr, ich bin deiner nicht würdig, doch ich brauche dich. Heile mich, wie auch jene, die ich zuvor verurteilte." Da spürte er, inmitten der Stille: Das Krankenhaus der Seele existiert – und seine Türen standen niemals verschlossen. Fazit: Psalm 34,19: „Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind." & Matthäus 9,12: „Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken." Die Kirche war/ist nie eine Versammlung der Vollkommenen. Sie ist ein Zufluchtsort für Verwundete, eine Herberge für Suchende, ein Raum für Gebrochene.
Heute feiern wir unseren Nationalfeiertag – ein Tag, an dem wir innehalten und uns bewusst machen, was uns stark macht: Gebet für Österreich (Beten mit der Kirche) Komm, Heiliger Geist, wir brauchen Dich so dringend! Komm in die leeren Herzen und fülle sie mit Glaube, Hoffnung und Liebe, Komm, reinige unsere Gedanken, dass sie in allem Gott suchen. Komm in die Familien, schenke heile Beziehungen und echtes Miteinander. Komm zu den Jugendlichen und erobere ihre Herzen für Jesus. Komm, segne unserer Hände Arbeit, damit sie das Reich Gottes aufbauen helfen. Komm und schenke uns christliche Politiker, die sich für die Wahrheit und das Leben einsetzen. Komm, schütze unser Land vor den Mächten des Bösen und schenke uns Umkehr und Frieden. Komm in die Kirche und ihre Gemeinschaften und heilige sie im Feuer Deiner Liebe. Komm, berufe viele Priester, Brüder und Schwestern, die Dir mit ganzem Herzen dienen. Komm, Heiliger Geist, rüste uns aus, damit wir in Deiner Kraft dem Reiche Gottes dienen können. Maria, Große Mutter Österreichs, bitte für uns! Hl. Josef, Schutzpatron der Kirche, bitte für uns! Alle Heiligen und Seligen Österreichs, bittet für uns! Amen Am heutigen Nationalfeiertag gedenken wir all jener, die für Österreichs Freiheit und Frieden eingetreten sind.
Warum diese Aussagen alles verändern? # Sei offen für die Verschlossenen. # Lächle die Grimmigen an. # Sei freundlich zu den Unfreundlichen. # Höre denen zu, die selbst nicht zuhören können. # Schenke denen etwas, die selbst nichts schenken. # Verzeihe denen, die selbst verbittert sind. # Sei großzügig zu den Geizigen. usw… Ich weiß, das klingt alles völlig unlogisch. Ist es auch. Es ist die (Un)Logik der Liebe, die die Welt auf den Kopf stellt. Sie allein verändert harte Herzen. Und was sagt Jesus dazu: Jesus: „Wenn ihr nur die liebt, die euch lieben, welchen Dank erwartet ihr dafür? Auch die Sünder lieben die, von denen sie geliebt werden. Und wenn ihr nur denen Gutes tut, die euch Gutes tun, welchen Dank erwartet ihr dafür? Das tun auch die Sünder. Ihr aber sollt eure Feinde lieben und sollt Gutes tun und leihen, auch wo ihr nichts dafür erhoffen könnt. Dann wird euer Lohn groß sein und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn auch er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.“ (Lk 6,32-35) Quelle: Dr. Johannes Hartl
„Immer mit Jesus vereint sein: das ist mein Lebensprogramm.“ „Nach der hl. Eucharistie ist der Rosenkranz die stärkste Waffe, um das Böse zu besiegen" Carlo Acutis (1991 – 2006), der in den Medien auch als Influencer Gottes bzw. Cyber-Apostel bezeichnet wird, wurde am 10. Oktober 2020 in Assisi seliggesprochen. Nach einem weiteren dokumentierten Wunder wird er kommenden Sonntag i. e.7. September 2025 gemeinsam mit Pier Giorgio Frassati(**) heiliggesprochen werden. 1) Wir bitten 🙏 um seine Fürsprache besonders für die Jugendlichen HERR, oft braucht es nur einen kleinen Anstoß, um Dich kennenzulernen. wir bitten Dich für die Jugendlichen, die Dich zwar suchen, aber nicht erkennen. Schenke ihnen Menschen, die sich ihrer annehmen und sie treu zu Dir führen. Wir bitten Dich Herr, dass wir die Sehnsucht nach der Heiligkeit in unseren Herzen spüren, wahrnehmen und unser Leben danach ausrichten. 2) Carlo Acutis ist ein mächtiger Fürsprecher für Ihr/Dein Gebetsanliegen. (*) GOTT, UNSER VATER, ich danke Dir, dass Du uns Carlo als Vorbild für die jungen Menschen geschenkt hast. Ich danke Dir, dass er sich in Deinen Sohn Jesus Christus verliebt hat und dass er die Eucharistie als seine „Autobahn in den Himmel" erkannt hat. Ich danke Dir auch, dass Carlo Gottesmutter Maria lieben gelernt hat und durch das Gebet des Rosenkranzes die zärtliche Liebe Mariens erfahren hat. Ich bitte Dich: Erhöre sein Gebet für uns hier und heute. Besonders bitte ich Dich: (Hier nenne Dein Gebetsanliegen……………………………………………….) Lass das jugendliche Lächeln des heiligen Carlo über die Kirche erstrahlen, damit die jungen Menschen unserer Zeit Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser erkennen. AMEN. (*)Kann auch als Novene gebet werden: Vater Unser, Ave Maria, Ehre sei dem Vater 3) Gott hat mir Dir einen Plan Herr, Du hast einen Plan mit jedem von uns – auch mit mir. Doch manchmal möchte ich lieber meine Pläne als Deine durchsetzen. Herr, zeige mir heute, wo Du mich haben möchtest. Zum Nachdenken und herausfinden: Was ist der schöne Plan, den Gott für Dich/mich hat? (**) Carlo Acutis – Wikipedia Pier Giorgio Frassati – Wikipedia
Foto: Pixabay Zwei Bauarbeiter sitzen in der Pause am Rand ihrer Baustelle: Der eine wischt sich den Schweiß von der Stirn und sagt: „Weißt du, manchmal frage ich mich, was ich hier eigentlich tue. Tag für Tag staple ich einfach nur Ziegelstein auf Ziegelstein. Mein Tagesablauf ist simpel: morgens ankommen, Ziegelsteine stapeln bis zur Pause, danach weiterstapeln bis zum Feierabend. Die Stunden ziehen vorbei, und eigentlich freue ich mich nur auf mein Gehalt am Monatsende und auf den Feierabend am Freitag." Sein Kollege schaut auf die wachsende Mauer und meint:"Ich sehe das anders. Für mich geht es um mehr als Ziegel. Ich baue Häuser – Orte, an denen Menschen leben werden. Ich stelle mir vor, wie Familien einziehen, wie Kinder dort spielen und Geschichten erleben. Ich baue nicht einfach nur ein Haus, sondern das Zuhause für kommende Generationen. Was ich mache, ist Teil von etwas Größerem: Ich baue Lebensräume und Hoffnung." "Ich baue jemanden ein Zuhause." Geschichten wie diese zeigen, wie die Sicht auf die eigene Arbeit den Sinn und die Motivation beeinflussen kann. Sie laden zum Nachdenken über die eigene Haltung ein und dazu, den eigenen Alltag bewusster und erfüllter zu gestalten; beziehungsweise die Fähigkeiten in uns zu entdecken, von denen wir gar nicht wussten, dass wir sie haben…:-). Wünsche allen hier einen guten und gesegneten Start ins neue Schul-/Studien- bzw. Arbeitsjahr. Eure Caroline
Was aus dir kommt, ist schon lange in dir. Was nicht bereits in uns ist, wird nie aus uns herauskommen. Ein renommierter Experte im Personalwesen hielt dazu einen Vortrag. Während der Einführung nahm er eine Zitrone, zeigte sie in die Runde und fragte: „Wenn ich diese Zitrone mit aller Kraft auspresse, was wird herauskommen?“ Eine junge Frau aus der ersten Reihe antwortete: „Na ja, das ist doch klar! Wenn wir eine Zitrone auspressen, entsteht Zitronensaft!" Der Experte nickte: „Genau. Aus einer Zitrone kann nur Zitronensaft kommen, weil das alles ist, was in ihr steckt." Ähnlich verhält es sich mit uns Menschen: Wenn wir Stress, Sorgen oder Kränkungen erleben, wenn andere über uns reden oder uns verletzen, bricht manchmal Wut, Ärger, Angst oder Bitterkeit aus uns hervor. Oft glauben wir, das sei nur die Reaktion auf das Verhalten des anderen. In Wahrheit jedoch kann nur das aus uns kommen, was schon in unserem Inneren existiert. Niemand wird aus einer Zitrone Apfelsaft herauspressen können. So kommt aus uns auch nichts heraus, das nicht ohnehin in uns ruht. Das Fazit dieser Geschichte lädt uns zur Selbstreflexion ein: Wenn wir negative Gefühle in uns wahrnehmen, liegt es an uns, sie anzugehen und zu transformieren Wenn uns jemand verletzt, ist es ratsam – statt Wut und Groll zu hüten – für diese Person zu beten und ihr zu vergeben. Denn auch Jesus sagte: „Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun.“ (Lukas 23,34). Auf diese Weise öffnet Gott die Türen zur Heilung all unserer Wunden. Innere Blockaden und negative Denkmuster können unser tägliches Leben wesentlich beeinträchtigen. Deshalb ist die Auseinandersetzung mit den eigenen Emotionen und Mustern ein wichtiger Schritt zu einem erfüllten Leben und geistigem Wachstum. Möge uns das - mit Gottes Hilfe - gelingen!
Hätte ich auch so gehandelt? Vor vielen Jahren, als ich noch ein Teenager war, standen mein Vater und ich in der Warteschlange für Zirkuskarten. Nach langem Warten war endlich nur noch eine Familie vor uns, und ich war sehr beeindruckt, erzählte Patrick weiter: Es waren acht Kinder, wahrscheinlich alle unter zwölf Jahren. Man sah ihnen an, dass sie nicht wohlhabend waren. Ihre Kleidung war nicht teuer, aber sauber. Die Kinder waren brav; sie standen paarweise hinter ihren Eltern. Sie unterhielten sich aufgeregt über die Clowns, Elefanten und Löwen sowie über die anderen Zirkusartisten, die sie an diesem Abend sehen würden. Das Verhalten der Kinder verriet deutlich, dass sie noch nie in einem Zirkus gewesen waren. Sie freuten sich sehr auf die Vorstellung – der Abend sollte der Höhepunkt ihres jungen Lebens werden. Vater und Mutter standen stolz vor ihnen. Die Mutter hielt Vaters Hand und sah ihn an, als wollte sie sagen: Du bist mein Held und alles wird gut. Er lächelte und sah sie an, als wollte er sagen: Selbstverständlich bin ich das. Die Verkäuferin fragte den Vater, wie viele Karten er brauche. Stolz antwortete er: Bitte geben Sie mir acht Kinderkarten und zwei Erwachsenenkarten, insgesamt zehn Karten für die ganze Familie. Die Verkäuferin nannte darauf den Preis. Der Vater hatte jedoch nicht genügend Geld bei sich. Also müsste er sich jetzt umdrehen und alle enttäuschen: also seinen Kindern sagen, dass er nicht ausreichend Geld für die Zirkuskarten hatte. Als mein Vater bemerkte, was passiert, griff er in seine Brieftasche, zog einen Zwanzig-Dollar-Schein heraus und warf ihn auf den Boden. Wir waren aber überhaupt nicht reich. Dann bückte er sich, hob den Geldschein auf, tippte dem Mann auf die Schulter und sagte: Entschuldigen Sie, Sir, das ist Ihnen aus der Brieftasche gefallen. Der Mann verstand sofort, was los war. Er bat nicht um Almosen, aber er war dankbar für die Hilfe in dieser verzweifelten, herzzerreißenden und peinlichen Situation.Er sah meinem Vater in die Augen, ergriff seine Hände und hielt den Zwanzig-Dollar-Schein fest. Während ihm eine Träne über die Wange rollte, antwortete er mit zitternden Lippen: Danke, vielen Dank, Sir! Das bedeutet mir und meiner Familie wirklich sehr viel. Mein Vater und ich gingen zum Auto zurück und fuhren nach Hause. Wir waren an diesem Abend zwar nicht im Zirkus, aber wir waren nicht vergebens dort gewesen.
Ein Schüler fragte seinen Lehrer: „Sie sind so weise, Sie sind immer gut gelaunt, Sie werden nie wütend. Helfen Sie mir, auch so zu werden." Der Lehrer stimmte zu und bat den Schüler, Kartoffeln und einen Sack mitzubringen. „Immer wenn Du wütend bist oder Dich beleidigt fühlst", sagte der Lehrer, „nimm eine Kartoffel, schreibe den Namen der Person darauf, mit der Du Streit hattest, und stecke die Kartoffel dann in den Sack“. „Und das ist alles?“ fragte der Schüler überrascht. „Nein", antwortete der Lehrer, „Du musst diesen Sack immer bei Dir tragen und jedes Mal, wenn Du wütend bist oder Dich beleidigt fühlst, eine Kartoffel hineinlegen.“ Der Schüler stimmte zu. Nach einiger Zeit füllte sich der Sack mit Kartoffeln und wurde ziemlich schwer. Es war sehr unpraktisch, den Sack ständig mit sich herumzutragen. Außerdem begannen einige Kartoffeln zu verrotten und einen unangenehmen Geruch abzugeben. Der Schüler kam zum Lehrer und sagte: „Den Sack kann man nicht ständig mit sich herumtragen. Er ist einfach zu schwer, und viele Kartoffeln sind verdorben.“ Der Lehrer antwortete: „Dasselbe geschieht mit Deiner Seele. Wenn Du auf jemanden wütend bist, ihn beleidigst oder ihm nicht verzeihst, entsteht eine schwere Last in Deiner Seele, auch wenn Du es nicht sofort merkst. Mit der Zeit wird die Last immer größer. Handlungen werden zu Gewohnheiten und Gewohnheiten zu Charakteren, die ‚stinkende Lasten‘ hervorbringen. Dabei ist es so leicht, diese Last zu vergessen, damit sie nicht zu schwer wird, um sie ständig mit sich herumzutragen.“ Schlussendlich sagte der Lehrer: „Ich habe Dir die Möglichkeit gegeben, diesen ganzen Prozess von außen zu beobachten. Jedes Mal, wenn Du Dich entscheidest, zu streiten oder jemandem eine Kränkung zuzufügen, denke darüber nach, ob Du diese Last haben willst."
„Bewahre Papst Leo, den du für uns erwählt hast, in deiner Liebe!" Papst feiert erste Messe in Sixtinischer Kapelle - Vatican News Der neue Papst Leo XIV. hat an diesem Freitag die erste Messe seines Pontifikats gefeiert – in der Sixtinischen Kapelle, zusammen mit den Kardinälen, die ihn zum Papst gewählt haben. Seine Predigt war ein Plädoyer für Mission, für ein Bezeugen des Glaubens auch in schwierigen Umfeldern. „Auf dass sie immer mehr zu einer Stadt auf dem Berg werde“ In seiner Predigt sprach Leo XIV. zunächst spontan einige Worte auf Englisch; dann verlas er seinen vorbereiteten Text, in dem er vom Messiasbekenntnis des hl. Petrus ausging: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes“ (Mt 16,16). Hier werde „in verdichteter Form“ auf den Punkt gebracht, was die Kirche seit den Tagen des Petrus überliefere. „Jesus ist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, das heißt der einzige Erlöser. Er offenbart das Antlitz des Vaters. (…) In besonderer Weise vertraut Gott, indem er mich durch eure Wahl zum Nachfolger des Ersten der Apostel berufen hat, diesen Schatz mir an, damit ich mit seiner Hilfe ein treuer Verwalter zum Wohl des gesamten mystischen Leibes der Kirche sei, auf dass sie immer mehr zu einer Stadt auf dem Berg wird, zu einer rettenden Arche, die durch die Wogen der Geschichte steuert, zu einem Leuchtturm, der die Nächte der Welt erhellt. Und dies weniger wegen der Großartigkeit ihrer Strukturen oder der Pracht ihrer Bauten (…), sondern durch die Heiligkeit ihrer Glieder, dieses ‚Volkes, das sein besonderes Eigentum wurde‘ (1 Petr 2,9).“ „Auch heute wird der christliche Glaube in nicht wenigen Fällen als etwas Absurdes angesehen“ Petrus – in dessen Nachfolge die Päpste stehen – habe mit seinem Christusbekenntnis auf die Frage Jesu geantwortet, was denn die Leute über den Menschensohn dächten (vgl. Mt 16,13). Diese Frage Jesu sei „nicht unbedeutend“, sie halle heute noch nach, so Papst Leo. Die „Welt“ gebe darauf zur Antwort, dass Jesus so etwas wie „eine kuriose Figur“ sei. „Und so wird diese ‚Welt‘ nicht zögern, ihn zurückzuweisen und zu beseitigen, sobald er aufgrund der Ehrlichkeit und der moralischen Ansprüche, die er einfordert, lästig wird.“ Die einfachen Leute hingegen sähen in ihm einen Aufrechten, Mutigen. „Deshalb folgen sie ihm, zumindest solange sie dies ohne allzu große Risiken und Unannehmlichkeiten tun können.“ „Bemerkenswert an diesen beiden Haltungen ist ihre Aktualität. Sie verkörpern nämlich Vorstellungen, die wir leicht – vielleicht in einer anderen Sprache, aber im Wesentlichen gleich – in den Mündern vieler Männer und Frauen unserer Zeit wiederfinden können. Auch heute wird der christliche Glaube in nicht wenigen Fällen als etwas Absurdes angesehen, als etwas für schwache und wenig intelligente Menschen; vielfach werden andere Sicherheiten wie Technologie, Geld, Erfolg, Macht und Vergnügen bevorzugt. Es handelt sich um Umfelder, in denen es nicht leicht ist, das Evangelium zu bezeugen und zu verkünden, und in denen Gläubige verspottet, bekämpft, verachtet oder bestenfalls geduldet und bemitleidet werden." Mangel an Glauben hat oft dramatische Begleiterscheinungen Doch gerade deshalb seien dies „Orte, die dringend der Mission bedürfen“, so der Papst, der selbst lange als Missionar gewirkt hat. Denn der Mangel an Glauben habe oft dramatische Begleiterscheinungen: „dass etwa der Sinn des Lebens verlorengeht, die Barmherzigkeit in Vergessenheit gerät, die Würde des Menschen in den dramatischsten Formen verletzt wird, die Krise der Familie und viele andere Wunden, unter denen unsere Gesellschaft nicht unerheblich leidet“. Vielfach werde Jesus „auch heute bloß als eine Art charismatischer Anführer oder Übermensch gesehen (…), auch von vielen Getauften“. „Dies ist die Welt, die uns anvertraut ist und in der wir, wie Papst Franziskus uns so oft gelehrt hat, berufen sind, den freudigen Glauben an Jesus, den Erlöser, zu bezeugen. Deshalb ist es auch für uns unerlässlich, immer neu zu bekennen: ‚Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes‘. Das ist vor allem in unserer persönlichen Beziehung zu ihm von wesentlicher Bedeutung, im Bemühen um einen täglichen Weg der Umkehr. Aber dann auch für uns als Kirche, indem wir gemeinsam unsere Zugehörigkeit zum Herrn leben und allen die Frohe Botschaft bringen.“ „Verschwinden, damit Christus bleibt“ Er sage das auch mit Blick auf sich selbst, so der neugewählte Bischof von Rom. Alle, die in der Kirche ein Leitungsamt ausüben, seien dazu gehalten, „zu verschwinden, damit Christus bleibt, sich klein zu machen, damit er erkannt und verherrlicht wird (vgl. Joh 3,30), sich ganz und gar dafür einzusetzen, dass niemandem die Möglichkeit fehlt, ihn zu erkennen und zu lieben“. (vatican news) Stefan von Kempis - Vatikanstadt Bild (@Vatican Media) Der Vorgänger Franziskus hatte 2013 noch eine Stegreifpredigt gehalten; Leo hingegen hielt sich – bis auf seinen englischsprachigen Spontan-Prolog – an einen sorgfältig ausgearbeiteten Text. Darin zitierte er häufig aus dem Neuen Testament, zweimal aus Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils – und er machte sich eine berühmte Formulierung des hl. Ignatius von Antiochien zu eigen, nämlich dass die römische Kirche den „Vorsitz in der Liebe“ führe. Eine Deutung des Petrusdienstes, die heute ökumenisch weithin akzeptabel erscheint und die auch Franziskus 2013 gleich in seiner ersten Rede nach der Wahl aufgerufen hatte.
Nach den stillen und ernsten Tagen der Karwoche, nach dem Dunkel des Karfreitags, bricht nun das Licht des Lebens mit neuer Kraft hervor. Christus ist auferstanden – er ist wahrhaft auferstanden! Dieses österliche Bekenntnis durchdringt die Welt und erfüllt auch uns mit neuer Hoffnung, Freude und Dankbarkeit. Der auferstandene Herr segne Euch, er begleite Eure Schritte mit Frieden, und schenke Euch und allen, die Euch am Herzen liegen, eine gesegnete und frohe Osterzeit! Erkenne das Positive in Deinem Leben und sei dankbar dafür. Die meisten von uns haben verlernt, das Gute genug zu wertschätzen: die warme Wohnung, das fließende Wasser, unsere Lieben, ein friedliches Miteinander... Es ist alles ganz selbstverständlich. Bei Dankbarkeit geht es nicht um das einfache automatisierte „Danke“ sagen. Das „Danke“, welches wir aus Höflichkeit sagen… Nein, es geht um echte Wertschätzung. Du empfindest und fühlst echte Dankbarkeit für das Leben. Ein Gefühl der inneren Wärme und Zufriedenheit. Liebesbrief von Jesus (Worte aus Jesu Perspektive) Übe Dich in Dankbarkeit. Nimm nichts als selbstverständlich hin, nicht einmal, dass jeden Tag die Sonne aufgeht. Bevor Eva im Garten Eden dazu verführt wurde, meine Anweisungen zu übertreten, war Dankbarkeit für sie genauso natürlich wie das Atmen. Satan verführte Eva, indem er sie auf das eine hinwies, das ihr untersagt war: Der Garten war voll mit saftigen, begehrenswerten Früchten, aber Eva richtete ihr Augenmerk auf die eine Frucht, die sie nicht haben konnte, statt für die vielen guten Dinge dankbar zu sein, die frei verfügbar waren. Dies hat ihren Blick für die Wahrheit getrübt und sie tappte in seine Falle hinein. Wenn Du Dich auf das konzentrierst, was Du nicht hast, oder auf die Situationen, die Du gerne ändern würdest, wird auch Dein Blick getrübt. Du nimmst das Leben, die Tatsache, dass Du errettet wurdest, den Sonnenschein, die Blumen und unzählige andere Gaben als selbstverständlich hin. Du schaust auf das, was nicht stimmt, und weigerst Dich, das Leben zu genießen, bis diese Sache „in Ordnung gebracht" ist. Wenn du mit Danksagung zu mir kommst, fließt das Licht meiner Gegenwart in Dich hinein und verwandelt Dich durch und durch. Lebe mit mir im Licht, indem Du die geistliche Übung der Danksagung praktizierst. "Alles ist möglich dem, der an GOTT glaubt!" (Markus 9:23) Quelle: Psalm 116,17, 1. Mose 3,2-6; 1. Johannes 1,7; Sarah Young (366 Liebesbriefe v. Jesus)
Lieber Zvonko, danke, dass Du bereit bist, dem Emmausboten ein persönliches Interview zu geben. Sehr gerne. Es ist mir eine Ehre, dass ich meine Gedanken mit den Leserinnen und Lesern des Emmausboten teilen darf. Danke für Deine Fragen, liebe Caroline. 1) Persönliches Erleben und Rückblick a) Nach den Turbulenzen der vergangenen Jahre, besonders 2024, möchten wir gerne wissen: Wie geht es Dir wirklich? Ich fühle mich wohl. Die vergangenen Jahre nehme ich nicht als turbulent wahr, sondern eher als eine Möglichkeit zur persönlichen Reifung. Ja, mein Weg war in den vergangenen Jahren sehr steil und ab und zu unangenehm. Ich würde sagen, es war wie ein Klettersteig, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Dieser gehört jedoch zu meinem Leben. Wenn ich zurückblicke, würde ich es mit einem Schiff im Sturm vergleichen: Einiges ist verlorengegangen, einiges kaputtgegangen, das Schiff und die Mannschaft habe ich trotz allem in einen sicheren Hafen gebracht. Die Begutachter sind nun am Zug. Für das bin ich Gott dankbar. b) Wie hast Du den neulichen Tod Deiner engsten Mitarbeiter erlebt? Jedes Leben ist wertvoll und einmalig. Je älter man wird, desto mehr Todesfälle erlebt man in seinem Umfeld. Der Monat Dezember 2024 war jedoch mehr als überraschend. Stell' Dir vor, Du begegnest einer Person und redest mit ihr. Alles ist „normal“. Dann gehst Du in die Kirche, um Gott zu loben, und ca. 40 Minuten später wird Dir gleich nach der Messe gesagt: „Der Person geht es nicht gut. Die Ambulanz ist da. Es ist sogar lebensbedrohlich.“ Einen Tag später ist sie tot. Da spürst Du, wie ein Leben kostbar und doch zerbrechlich ist. Den eigenen Tod müssen wir sterben, mit dem Tod der anderen müssen wir leben – so sagt man. Das Zweite ist schwierig und mühsam. Mich trägt die Hoffnung auf ein Wiedersehen. Die Mitarbeiterinnen sind uns in die Ewigkeit vorausgegangen. Einmal werden wir uns wiedersehen. Vielleicht sogar bald. 2) Wechsel der Pfarren und neue Aufgaben a) Die Trennung von den Pfarren Nikolaus und Inzersdorf-Neustift ist Dir nicht leichtgefallen, da Du viel Herzblut in diese Pfarren investiert hast. Wie ging es Dir damit bzw. was ist Dir in diesem Zusammenhang schmerzhaft bewusst geworden? Bitte, erlaube mir, hier das Wort Trennung nicht zu verwenden. Im Sommer 2024 bin ich einfach zu dem Schluss gekommen, dass ich den Weg mit einer Gruppe oder einigen Menschen in diesen zwei Pfarren nicht mehr gehen kann. Denn es war von Anfang an kein gemeinsamer Weg. Zur Erklärung: Ein Priester ist für das Heil der Menschen in einer oder mehreren Pfarren eingesetzt. Wenn der Priester aber wahrnimmt, er kann nicht für das Heil der Menschen da sein – aus welchen Gründen immer. Wenn er wahrnimmt, dass es zu immer mehr Konflikten führt, warum auch immer, dann muss er den Mut fassen und sagen: „Diesen Weg kann ich mit dieser Gruppe bzw. diesen Menschen nicht mehr weitergehen. Denn dieser Weg bringt Schaden.“ Diese Verantwortung, dass der weitere gemeinsame Weg einigen Menschen schaden würde, konnte ich nicht übernehmen. Es wurde mir nämlich gesagt: „Egal wie die Menschen sind, sie waren vor Dir da und sie bleiben auch nach Dir!“ In meinen Augen hat das nichts mit dem Christentum zu tun. Meine Schmerzen habe ich als Opfer dargebracht für das Heil meiner Seele und auch für das Heil der Menschen, die mir vier Jahre lang anvertraut waren. b) Was hat Dir dennoch mehr Energie gegeben als Kraft gekostet? Ich habe in diesen vier Jahren gemerkt, dass es viele Menschen gibt, die die neuen Wege gehen wollen, die sich in den alten Strukturen der zwei Pfarren nicht wiederfinden und auch nicht wohl fühlen. In dem neuen Pastoralteam hat sich eine neue Perspektive abgezeichnet: Viele wollten etwas Neues beginnen. Die alten Strukturen waren aber für diese neue Situation nicht bereit. Vielleicht haben wir es auch nicht gut genug kommuniziert. Bekannt ist jedoch der letzte Satz: „Es war immer so.“ Heute denke ich, dass meine Ernennung zum Pfarrer der zwei zusätzlichen Pfarren im Jahr 2020 zu früh war. Dennoch bereue ich die wertvollen Erfahrungen, die ich gesammelt habe, nicht. Die engagierten Menschen in den Nachbar-Pfarren sind sehr wertvoll, und ich möchte ihnen von Herzen dafür danken, dass wir – allem zum Trotz – vieles erreicht haben. c) Was hat sich für Dich persönlich verändert, seitdem Du nunmehr für unsere Pfarre Emmaus zuständig bist? Die größte Veränderung besteht bei den Zeitressourcen. Wenn ein Priester nur eine Kirche und Gemeinde hat, kann er sich den Anliegen der Menschen intensiv widmen. Er hat Zeit für die Menschen. Er muss nicht von einer Gemeinde zur nächsten hetzen. Dazu eine Anekdote: Vor einiger Zeit hielt ich am Zentralfriedhof ein Begräbnis. Es war mein Bereitschaftsdienst, und die Familienangehörigen stammten aus einem anderen Bezirk. Nach dem Begräbnis bedankten sie sich für alles und fragten: „Wo sind Sie Pfarrer?“ Zum ersten Mal in den vergangenen fünf Jahren durfte ich nur eine Kirche nennen. Das war ein befreiendes Gefühl. Einfach eine Pfarre zu nennen und nicht erklären zu müssen, dass ich für drei Pfarren die Verantwortung trage, das war befreiend. 3) Perspektiven für die Zukunft a) Auch wenn in der Kirche nicht geheizt wird und deshalb gefühlt Minusgrade herrschen, ist die Kirche von Mal zu Mal voller und immer wieder sind einige neue Gesichter zu sehen. Was ist Deine neue Strategie und wohin geht die Reise? Ganz einfach: an Gott glauben und ihm vertrauen. Er fügt! b) Welche zusätzliche Unterstützung wünschst Du Dir für Dein Wirken und von wem? Gute Frage! Die Pfarre Emmaus wurde in den 1990er Jahren als fünfzehnte Pfarre des zehnten Bezirks gegründet. Die Pfarre repräsentiert die fünfzehnte Station des Kreuzwegs, die Auferstehungsstation. Die Gründungsurkunden zeigen, wie großräumig die Pfarrgrenze festgelegt wurde! Vielleicht können wir nun mehr zu den Wurzeln gehen und erforschen, welche Gebiete in den Gründungsjahren zu der Pfarre gehörten und gerade da eine neue pastorale Tätigkeit ansetzen. Mein großer Wunsch ist es, das Efeusyndrom zu vermeiden. Der Efeu erstickt ohne Absicht eine Eiche oder einen anderen starken Baum. Die alte Struktur macht unabsichtlich dasselbe. Das Wort Gottes aber ist lebendig und duldet keine alten Strukturen. c) Wo siehst Du Dich in fünf Jahren? In fünf Jahren, so hoffe ich, werde ich aufstehen und mit meiner Gemeinde die Hl. Messe feiern können. 4) Predigt und Resonanz Ein Prediger hat einmal gesagt: „Hat sich niemand bekehrt, hat sich niemand beschwert, war die Predigt nichts wert.“ Wie sieht Deine diesbezügliche Bilanz aus? Welches Feedback bekommst Du zu Deinen Predigten, und hast Du manchmal auch mit Beschwerden zu tun? Eine Predigt ist immer da, um Gott die Ehre zu erweisen. Hat sie das nicht erreicht, ist sie wertlos. Die Predigt wäre auch wertlos, wenn die Menschen am Ende endlos klatschen! Eine Predigt ist gewissenhaft vorzubereiten. Ob sie danach verstanden wird oder nicht, ist eine andere Frage. Da möchte ich uns an das Vorbild Jesu erinnern. Wir lesen im Lukas-Evangelium (LK 4,14): Jesus kehrte, sogar erfüllt von der Kraft des Geistes, nach Galiläa zurück. Er lehrte in den Synagogen und wurde von allen gelobt und gepriesen, aber gleichzeitig wurde er in seiner Heimat abgelehnt. Warum? Predigte er nicht deutlich genug? Jesus hat gezeigt: Das Wort Gottes hat Zeit und kann nur mit der Zeit verstanden werden.“ 5) Persönlicher Glaube Wie hat sich Deine persönliche Beziehung zu Gott entwickelt? Es gibt das kroatische Lied „Pusti mreže te i sve poslove...“. Frei kann man das so übersetzen: „Immer auf Gott zu vertrauen, das ist der rechte Weg...“. Das Lied drückt meine innige Beziehung zu Gott aus. Ich vertraue ihm vollkommen. Warum? Einfach so! 6) Selbstreflexion a) Welchen guten Rat, den Du normalerweise anderen gibst, hast Du 2024 selbst nicht beherzigt? Ich habe niemals einer Person etwas geraten, das ich nicht selbst tun würde. b) Was ist Dir in den vergangenen Jahren richtig gut gelungen? Am 19.2.2018, um 16 Uhr, war in Rom die öffentliche Verteidigung meiner Dissertation angesetzt. An demselben Tag wurde mein Vater in der Früh ins Spital eingeliefert: ein Schlaganfall. Es gab verschiedene Untersuchungen und das stundenlange Warten auf das MRT. Um 14 Uhr sah mein Vater auf die Uhr und sagte: „Du musst gehen!“ Ich sagte, „Wir warten noch eine halbe Stunde. Wenn in dieser nichts passiert, dann werde ich gehen.“ Ich betete. Es war für mich eine ausweglose Situation. Dennoch habe ich vertraut. Um 14:30 wurde mein Vater dann eingescannt. Als er wieder in seinem Bett lag, durfte ich ihn zur Aufnahmestation zurückschieben. Er insistierte, dass ich zur Verteidigung meiner Dissertation müsse, und blieb mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit im Bett liegen. Ich versprach, dass ich oder Schwester Vianeja ihn später abholen werden. Danach rannte ich zurück zum Quartier. In Rom sind die Straßen sehr voll. Ich wusste: Durch ein zwanzigminütiges Sprintrennen komme ich in mein Quartier. Dann nehme ich ein Taxi, komme während der Fahrt in zehn Minuten zur Ruhe und werde rechtzeitig zur Verteidigung da sein. So war es dann auch. Etwa um 15:45 kam ich in der Aula an. Ich war noch voll verschwitzt! Nur wenige Menschen wussten von meinem Schicksal. Andere meinten, ich sei unnötig nervös! Es ist mir aber gelungen, für meinen Vater da zu sein. Ich war Gott dankbar dafür, dass ich Fußball gespielt hatte und eine echt gute Kondition hatte. Dadurch bin ich rechtzeitig vom Spital zur Verteidigung meiner Dissertation an die Universität gekommen. Meine Dissertation und die Verteidigung derselben wurden übrigens mit „summa cum laude“ bewertet. Darauf bin ich echt stolz. 7) Entscheidungen mit Bedeutung Was war Dein wichtigstes „Nein“, und warum war es wichtig, dass Du es ausgesprochen hast? Das „Nein“ in meinem Leben bezog sich immer auf Neid und Eifersucht. Ich kann nicht erklären warum, aber es war immer so. Das erste Mal habe ich eine Erfahrung damit gemacht, als mir ein Kollege erklärte, was er alles hatte und besaß. Meine spontane Reaktion war: „Möge Gott Dir nochmal so viel geben“! Also mein „Nein“ bezog sich auf Neid und Eifersucht. 8) Ratschläge für die Zukunft Was würde Dein engster Freund, der für Dich nur das Beste will, Dir für dieses Jahr raten? Ich denke, alle die mich kennen, würden sagen: „Zvonko, bleib‘ wie Du bist.“ 9) Ein Blick ins Symbolische Wenn Du ein Tier wärst, welches würdest Du gerne sein? Ich möchte kein Tier sein, aber wenn ich wählen darf, wäre ich ein Löwe, das entspräche am meisten meinem Handeln. Herzlichen Dank, lieber Zvonko, für Deine Zeit und für alle Deine Gedanken, die Du mit uns geteilt hast. Es bleibt spannend. Ich bin der Dankbare. Denn alles ist eine Gnade Gottes! Caroline Sucec führte das Interview am 27.1.2025.
Ein Arbeiter einer Tiefkühlfischfabrik blieb während seiner Nachtschicht versehentlich in einem Industriegefrierschrank gefangen. In seiner Verzweiflung rief er um Hilfe, doch die Schicht war zu Ende und die Fabrik blieb völlig leer zurück. Als die Kälte in jede Pore seines Körpers eindrang, dachte er, es sei das Ende. Doch als er schon alle Hoffnung verloren hatte, geschah etwas Unerwartetes: Die Tür öffnete sich und ein Wachmann rettete ihm im letzten Moment das Leben. Am nächsten Tag fragte der Fabrikdirektor, schockiert über das Geschehene, den Wachmann: „Woher wussten Sie, dass sich der Arbeiter im Gefrierschrank befand und nicht mit den anderen gegangen ist?" Der Nachtwärter antwortete: „Von allen Arbeitern war er der Einzige, der mich jeden Tag gegrüßt hat. Er lächelte mich immer an und fragte, wie es mir ginge. In dieser Nacht bemerkte ich, dass er fehlte. Ich habe weder seine Stimme gehört noch sein Lächeln gesehen. Ich wusste, dass etwas nicht stimmte, also suchte ich nach ihm … Und ich fand ihn." So kann eine kleine freundliche Geste gegenüber jemandem unser Leben retten. Vergessen wir nicht, Gutes mit anderen zu teilen, auch wenn es (heute) z. B. nur ein Lächeln ist.
Mit dem Aschermittwoch beginnen wir wieder die Vorbereitung auf Ostern. In der Liturgie wird diese Zeit „österliche Bußzeit“ genannt. Vereinfacht sagen viele „Fastenzeit“ dazu. Hier geht es aber um viel mehr als um ein bloßes „Fasten“. Es geht vor allem um die Vorfreude auf Ostern. Denn im Osterfest erkennen wir das Mysterium unseres Glaubens:Jesu Tod verkünden wir, seine Auferstehung preisen und loben wir, und seine Wiederkunft erwarten wir. Diese Vorfreude auf Ostern ist mit verschiedenen Besonderheiten verbunden. Wir sind eingeladen umzukehren, uns neu zu orientieren, Mut zu fassen, zusammenzuhalten, gute Werke zu tun und auch zu fasten. So erfahren wir aufs Neue die Gnade Gottes, die Vergebung, die Auffrischung im Glauben, die Stärkung in der Hoffnung, die Zuversicht und den Willen, Gutes zu tun – einfach die bedingungslose Liebe Gottes zu uns Menschen und zu seiner ganzen Schöpfung. Wenn wir im Matthäus-Evangelium nach den Worten von Jesus suchen, finden wir eine sehr ehrliche Szene zu unserem Fasten: „Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten...Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.“(Matthäus 6,16–18) Mit anderen Worten: Die Vorbereitung auf Ostern hat etwas mit dem „Verborgenen“ und mit der Innerlichkeit zu tun. Ich lade Sie/Euch ein, Mut zu fassen und die christliche Innerlichkeit zu erneuern. Gott erweist uns immer wieder seine Barmherzigkeit. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen/Euch eine besinnliche österliche Bußzeit und frohe Ostern! Pfarrer Zvonko Brezovski (aus dem Pfarrmagazin Emmausbote 24)
Unser Heiliger Vater, Papst Franziskus, trägt eine große Verantwortung für die Kirche und die Welt. Sein Dienst ist geprägt von Liebe, Barmherzigkeit und unermüdlichem Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und die Armen. Doch auch er braucht unsere Unterstützung – nicht nur in Worten und Taten, sondern vor allem im Gebet. Das Gebet verbindet uns als Glaubensgemeinschaft und stärkt uns in der Einheit mit Christus. Es ist ein Zeichen unserer Solidarität und Liebe zu unserem Papst, der uns immer wieder dazu ermutigt, auf die Stimme des Heiligen Geistes zu hören und ein Leben im Glauben zu führen. Lasst uns gemeinsam für seine Gesundheit, seine Kraft und seine Weisheit beten, damit er weiterhin Gottes Willen erkennen und erfüllen kann. Jedes Gebet, sei es in der Stille des Herzens oder in der Gemeinschaft, ist ein wertvoller Beitrag zum Wohl der Kirche und der Welt. Allmächtiger und barmherziger Gott, du hast deinen Diener, unseren Papst Franziskus, zum Hirten deiner Kirche berufen. In dieser Zeit der Krankheit bitten wir dich: Steh ihm bei, stärke ihn und schenke ihm deine heilende Kraft. Lass ihn deine Nähe und Liebe spüren, damit er bald wieder seine Aufgaben in Gesundheit und Freude erfüllen kann.   Schenke Weisheit und Geschick den Ärzten und Pflegenden, die ihn behandeln, und erfülle sie mit deinem Geist des Mitgefühls. Gib uns allen die Bereitschaft, im Gebet verbunden zu bleiben und auf deine göttliche Vorsehung zu vertrauen.  Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.  Amen.
Der Glaube und die Werke wirken zusammen und erst durch die Werke wird der Glaube vollendet. (vgl. Jak 2,22) Nach vielen Jahren des Zusammenlebens, Lernens und Meditierens verließen die drei Schüler ihren alten Lehrer/Meister und machten sich auf in die Welt, um ihre Mission zu erfüllen. Nach zehn Jahren besuchten die drei ehemaligen Schüler ihren alten Lehrer wieder einmal. Der alte Einsiedler forderte sie auf, sich zu setzen, da er schon ziemlich schwach war, und es ihm nicht mehr so gut ging und er kaum noch stehen konnte. Jeder einzelne Schüler berichtete von seinen Erfahrungen, die er so gemacht hat. „Ich", sagte der erste stolz: „Ich habe mehrere Bücher geschrieben, die sich millionenfach verkauft haben." "Sie haben die Welt mit Papier gefüllt", sagte der Lehrer. „Ich", sagte der zweite Student, „habe Tausende von Predigten in allen berühmten Städten gehalten." „Sie haben die Welt mit Worten gefüllt", sagte der Lehrer. Dann trat der dritte Student vor: „Ich habe dir diesen Polster mitgebracht, damit du deine müden Füße ausruhen kannst", sagte er. „Sie haben Gott gefunden", sagte der Lehrer lächelnd.
Ich sitze auf dem Sofa und sehe mir „The Good Place“, eine Serie über das Leben im Himmel, an. Die Hauptfigur der Serie wundert sich, warum sie dort gelandet ist: Sie hat kein besonders gutes Leben geführt. Der Clou: Es ist ein Irrtum, sie gehört überhaupt nicht dorthin. Die Idee, dass „gute Menschen in den Himmel kommen“, ist weit verbreitet. Kann man sich also den Himmel mit harter Arbeit verdienen, so wie wir Geld verdienen können? In unserer leistungsorientierten Welt scheint es logisch: Du bekommst das, was Du verdienst. Warum sollte es bei Gott anders sein? Doch genau hier wird es spannend: Unsere Beziehung zu Gott basiert nicht auf dem, was wir leisten können. Vielmehr hat uns Jesus gezeigt, dass wir uns Gottes Nähe nicht verdienen können – egal, wie sehr wir uns anstrengen. Wenn wir ehrlich sind, wissen wir es tief in unserem Inneren: Trotz aller unserer Anstrengungen, gut zu sein, die Menschen um uns herum zu lieben und Versuchungen zu widerstehen, scheitern wir immer wieder. Wir denken, sagen oder tun Dinge, die uns von Gott trennen. Und das ist der Kern des Problems: Kein Mensch ist vollkommen, und das reicht nicht aus, um vor einem vollkommenen Gott bestehen zu können. Ein unerwartetes Geschenk Hier kommt etwas ins Spiel, das alles verändert: Gottes Gnade. Diese ist nicht verdient und nicht erarbeitet, sondern ein Geschenk – völlig unverdient. Durch unsere Sünde sind wir von Gott getrennt, doch seine Gnade überwindet diese Kluft. Schon die frühen Kirchenväter stellten beim Konzil von Orange im Jahr 529 klar: Ohne Gottes Gnade kann kein Mensch gerechtfertigt – also zu einem gerechten Menschen erklärt werden. Später, im 16. Jahrhundert, kam die große Auseinandersetzung mit dem entgegengesetzten Extrem. Die Reformatoren riefen „sola fide“ – allein der Glaube zählt. Doch auch hier setzte die Kirche auf Klarstellung: Ja, der Glaube ist der Schlüssel zur Erlösung, aber der zeigt sich in Taten. Unsere Taten und Werke verdienen uns nicht den Himmel, aber sie beweisen, dass unser Glaube lebendig ist (Konzil von Trient, Dekret über die Rechtfertigung, 1547). Zwei Seiten einer Medaille Wenn wir Gott wirklich ernst nehmen, wenn wir ihn als den Herrn unseres Lebens anerkennen, dann wird sich das in unserem Handeln zeigen. Unser Glaube wird sichtbar durch das, was wir tun. Glaube und Werke sind keine Gegensätze. Sie gehören zusammen wie zwei Seiten einer Medaille. Das Samenkorn allein bringt keine sichtbare Frucht, doch wenn es wächst, entstehen Früchte, die zeigen, dass Leben in ihm steckt. So sind unsere guten Werke die Früchte des Glaubens: Sie machen sichtbar, dass Gottes Leben in uns wirkt. Ohne die guten Werke bleibt unser Glaube unsichtbar und leer (vgl. Jakobus 2,14–26). Hier ist der entscheidende Punkt: Unsere Werke sind keine lästige Pflicht. Sie sind die natürliche Antwort auf Gottes Liebe. Wenn wir wirklich verstehen, was es bedeutet, dass uns Gottes Gnade geschenkt wurde, dann tun wir gute Werke nicht aus Angst oder Pflichtgefühl, sondern aus purer Dankbarkeit. Wir begegnen Gottes Gnade nicht mit Zwang, sondern mit Freude! Möge unser Leben zu einem lebendigen Zeugnis dafür werden, dass wir durch die Gnade gerettet sind und dass unsere Werke die Frucht eines Glaubens sind, der tief in uns wächst (vgl. Epheser 2,8–10).
Unser neuer Kaplan Romaric Ulrich Bon stellt sich vor: Ich wurde am 1. April 1988 in Cotonou, Benin, geboren und wuchs in dieser Stadt auf. Dort besuchte ich die Grundschule. Mein Vater war bei der Armee, meine Mutter Verkäuferin in einem Lebensmittelgeschäft. Ich habe drei Schwestern und zwei Brüder, die alle bereits verheiratet sind. Mit elf Jahren kam ich über Vermittlung meines Pfarrers in das kleine Priesterseminar Heiliger Joseph (Adjatokpa) nach Ouidah; danach war ich zwei Jahre in Abomey, wo ich maturierte. Im Priesterseminar „Saint Paul“ in Abomey studierte ich zwei Jahre Philosophie und im Priesterseminar „Saint Gall“ in Ouidah vier Jahre Theologie. Am 17. Dezember 2016 wurde ich zum Priester geweiht. Nach zwei Jahren als Kaplan in einer Pfarre in Porto Novo, das die Hauptstadt von Benin und meine Diözese ist, unterrichtete ich fünf Jahre im kleinen Priesterseminar Heiliger Joseph (Adjatokpa) Französisch, Englisch, Deutsch, Latein und Musik. Um das Visum für Österreich zu bekommen, musste ich mehrmals nach Nigeria reisen, da es in Benin keine österreichische Vertretung gibt. Das war ebenso kostspielig wie gefährlich. Es dauerte insgesamt zwei Jahre, bis ich am 16. September 2023 in Österreich landete. In Wien verbrachte ich ein Jahr in der Pfarre Erlöser-Kirche am Schüttel, im 2. Bezirk, als Aushilfskaplan. In Verbindung mit meinem Studium werde ich denselben Dienst in unserer Pfarre leisten. Ich studiere Ethik an der Universität Wien. Meine Hobbies sind Musik, Basketball und Gymnastik. Wir heißen Romaric in unserer Pfarre herzlich willkommen und wünschen ihm viele schöne Begegnungen, viel Freude in seinem Dienst und Gottes reichen Segen!
Das Jahr 2024 war für unsere Pfarre ein Jahr voller Höhen und Tiefen. Wir durften viele schöne Momente erleben, die unsere Gemeinschaft gestärkt und bereichert haben. Doch das Jahr brachte auch unerwartete und traurige Ereignisse mit sich, besonders die drei Todesfälle am Jahresende, die uns tief getroffen haben. Zusätzlich prägten die anhaltenden Kriege in der Welt und die zahlreichen Unwetterkatastrophen unser Leben und unsere Gebete. Mit diesem Rückblick auf das vergangene Jahr wollen wir sowohl die freudigen als auch die schwierigen Zeiten in Erinnerung behalten und gemeinsam nach vorne in das neue Jahr 2025 blicken: Jänner Zu Beginn des Jahres waren unsere Sternsinger voller Tatendrang unterwegs. Sie besuchten zahlreiche Häuser, brachten den Segen für das neue Jahr und sammelten dabei großzügige Spenden in Höhe von rund 3.265 Euro. Am 27. Jänner fand unser traditioneller Pfarrball unter dem Motto Fiesta Latina – Eine Nacht in Südamerika statt. Die festliche Atmosphäre mit lateinamerikanischer Musik, Tanz und kulinarischen Köstlichkeiten sorgte für einen unvergesslichen Abend, an dem viel gelacht, getanzt und geplaudert wurde. Februar Vom 6. bis 9. Februar nahm die Priesternationalmannschaft an einem Turnier in Albanien teil. Unser Pfarrer Zvonko war Teil des Teams, das trotz starker Konkurrenz den 11. Platz erreichte und mit viel Einsatz und Teamgeist glänzte. März Am 2.März wurden sechs neue Lektoren in ihrer wichtigen Aufgabe eingeführt. Mit viel Engagement und Freude bereichern sie seitdem die liturgischen Feiern und bringen Gottes Wort in unsere Gemeinde. Mai Unter dem Motto „Wer Ohren hat zum Hören, der höre“ empfingen am 5. Mai acht Kinder durch Pfarrvikar Marcin das Sakrament Erstkommunion, ein besonderer Moment in ihrem Leben und für die ganze Pfarre. Am 30. Mai trat die Priesternationalmannschaft erneut an, diesmal in Opponitz gegen die ungarische Mannschaft. Trotz eines spannenden Spiels mussten sich die österreichischen Priester mit 2:4 geschlagen geben, doch der sportliche Geist und die Gemeinschaft standen im Mittelpunkt. Am 30.Mai verabschiedeten wir uns bei Fronleichnam in der Pfarre Inzersdorf Neustift von unserem Pfarrvikar Marcin, der auch unsere Pfarre unterstützt hat. Juni Vom 2. bis 9. Juni wurde die Woche des Lebens gefeiert. Die ganze Gemeinde, besonders die Kinder, war eingebunden und es wurde gebacken, gesungen, gebastelt und vieles mehr. Am 7. Juni öffneten sich die Türen zur Langen Nacht der Kirchen, bei der ehemalige Pfarrverband gemeinsam ein buntes Programm aus Gebet, Musik und Begegnung boten. Am 28. Juni fand unser großes Sommerfest statt, das bei strahlendem Wetter viele Besucher anzog. Mit tollen Gesprächen, Musik und kulinarischen Genüssen war es ein gelungener Abschluss vor der Sommerpause. Ende Juni verabschiedete sich unser Pfarrer Zvonko von seinen Aufgaben in den Pfarren von Inzersdorf und Inzersdorf-Neustift, um sich ab Juli ausschließlich der Pfarre Emmaus zu widmen. Die Gemeinde freut sich sehr mit Zvonko den Weg gemeinsam zu gehen. Juli Am 3. Juli mussten wir uns schweren Herzens von unserem Kaplan David verabschieden, der nach drei Jahren bei uns nach Mexiko zurückkehrte. Seine liebevolle Art und sein Einsatz für die Pfarre werden uns fehlen. August Am 31. August machten sich viele Gemeindemitglieder auf den Weg zur Fußwallfahrt nach Maria Lanzendorf. Mit Gebet, Gesang und Gemeinschaft wurde dieser Tag zu einem besonderen Erlebnis. September Mit 1.September wurde Romaric als Kaplan für unsere Pfarre ernannt. Wir freuen uns sehr, ihn bei uns begrüßen zu dürfen und auf die Zusammenarbeit. Am 3. September trat unser PGR-Stellvertreter Manuel eine berufliche Reise an, die ihn für ein Jahr nach San Francisco führte. Seine Verabschiedung war herzlich und mit besten Wünschen für seine Zukunft verbunden. Am 15. September wurde unser ehemaliger Pfarrer Christoph Pfann feierlich in der Pfarre Hainburg an der Donau eingeführt. Einige Mitglieder unserer Gemeinde begleiteten ihn zu diesem besonderen Ereignis. Am 29. September feierten wir die Firmung von sechs Jugendlichen, die von Firmspender Markus Beranek unter dem Motto „Wer Ohren hat zum Hören, der höre“ gespendet wurde. Es war eine spirituelle und festliche Feier, die die Jugendlichen auf ihrem Glaubensweg stärkte. Oktober Am 6. Oktober gestaltete die Tamburizzaband AKroBiH die Messe musikalisch und brachte kroatische Klänge in unsere Kirche. Am 11. Oktober gab die Tamburizzaband AkroBiH anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums mit einem Konzert, bei dem auch die Musikschule Dugo Selo aus Kroatien auftrat. Die Anwesenheit der kroatischen und bosnischen Botschafter verlieh dem Abend eine besondere Bedeutung. Am 13. Oktober zelebrierten wir unser Erntedankfest. Mit einem reich geschmückten Altar und festlichem Gottesdienst dankten wir für die Gaben der Natur und die Gemeinschaft in unserer Pfarre. Am 27. Oktober verabschiedeten wir Pastoralassistent Pedro, der sich drei Jahre mit viel Hingabe in Emmaus engagiert hatte. Am 31. Oktober erstrahlte die Kirche in besonderem Glanz bei der Nacht der 1.000 Lichter. Für jedes Gemeindemitglied wurde eine Kerze entzündet – rund 1.700 Kerzen verwandelten die Kirche in ein leuchtendes Symbol der Hoffnung und des Glaubens. November Am 11. November feierten wir das Martinsfest mit einem stimmungsvollen Laternenumzug, an dem viele Kinder mit Begeisterung teilnahmen. Vom 28. bis 30. November präsentierte Erich Ploner seine kunstvollen Krippen in einer Ausstellung, die viele Besucher beeindruckte. Dezember Am 6. Dezember besuchte der Nikolaus die Kirche und brachte Freude in die Herzen der Kinder. Am 7. und 8. Dezember veranstalteten wir unseren Bücherflohmarkt, der viele Interessierte anzog. Die Spenden kommen unserer Pfarre zugute. Am 10. Dezember wurde unser Seminarist Michael im Wiener Priesterseminar zum Akolythen beauftragt. Eine kleine Gruppe aus Emmaus war bei diesem Moment dabei. Am 14. Dezember begeisterte der „1. Wiener Gemeindebauchor“, bei dem auch unsere Sylvia mitsingt, mit einem Konzert, das die Vorfreude auf Weihnachten verstärkte. Im Dezember sind uns Margarete Prokschy (14. Dezember), Ingrid Heinbach (15. Dezember) und Liesl Wallner (17. Dezember) in die Ewigkeit vorausgegangen. Deren Tod berührte die Gemeinde tief. Mögen sie in Frieden ruhen. Am 24. Dezember führten kleine und große Kinder zum 25.Mal ein wunderschönes Krippenspiel auf, das den Heiligen Abend in unserer Kirche wieder zu einem besonderen Erlebnis machte-ein Jubiläum für unser Krippenspiel! Kurzfakten aus unserer Gemeinde: In unserem Pfarrgebiet gibt es 1.726 Pfarrmitglieder. 10 Personen sind wieder in die katholische Kirche eingetreten. Als Bezugspfarre haben wir derzeit 2 Seminaristen, Brian und Raphael. Michael setzt seinen Dienst nun in einer anderen Bezugspfarre fort. In unserer Pfarre fanden 6 Taufen statt. In diesem Jahr gab es keine Hochzeiten in unserer Pfarre. 15 Menschen in unserer Pfarre sind verstorben. Kirchliche Statistik in Österreich: Die Katholikenanzahl in Österreich ist laut der Österreichischen Bischofskonferenz im Jahr 2023 mit rund 4,64 Millionen leicht zurückgegangen. Im Vergleich waren es 4,73 Millionen im Jahr 2022. Ein Rückgang von rund 1,9 Prozent wird geschrieben. Dieser Rückgang könnte auf die Anzahl der Kirchenaustritte im Jahr 2023 zusammenhängen. 85.163 Personen sind aus der Katholischen Kirche ausgetreten. Damit gibt es auch einen Rückgang der Kirchenaustritte, denn im Jahr 2022 waren es noch 90.975. Es gab auch einen Rückgang der Kircheneintritte in Österreich. 4.575 Personen sind wieder in die Katholische Kirche eingetreten. Im Jahr 2022 waren es noch rund 4.771. Laut der amtlichen Kirchenstatistik im Jahr 2023 gab es 3.320 wirkende Priester in Österreich. Im Jahr 2022 waren es noch 3.403 – auch ein leichter Rückgang. Quelle: Kirchliche Statistik, Katholische Kirche Österreich: https://www.katholisch.at/statistik Mit dem Blick in die Zukunft beginnt für unsere Pfarre ein neues Kapitel. Papst Franziskus hat an Heiligabend im Vatikan das Heilige Jahr 2025 eröffnet, ein Jahr der Gnade und Hoffnung. Wir freuen uns besonders, dass sich mit 30.12.24 37 Pilgerinnen und Pilger aus unserer Gemeinschaft für die Romreise mit unserem Pfarrer Zvonko angemeldet haben, um gemeinsam den Glauben zu feiern. Voller Zuversicht blicken wir in das neue Jahr und lassen alles Schwierige hinter uns, getragen von der Hoffnung und dem Vertrauen auf Gott. Chronik der Weltkirche 2024 Jänner Laut einer Umfrage zählt Kardinal Schönborn zu den vertrauenswürdigsten Instanzen. Februar Religiöse Vertreter laden zum 20.Mal alle zum „Autofasten“ ein – eine umweltfreundliche Alternative zum Autofahren nutzen Am Wiener Stephansplatz gab es ein Lichtermeer, das an die im Ukraine-Krieg Millionen verstorbenen Kinder erinnern sollte. März: Zur 70. Sternsingeraktion haben rund 85.000 Sternsingerinnen und Sternsinger knapp 20 Millionen Euro gesammelt – ein Spendenrekord. In der Osternacht von Karsamstag auf Ostersonntag läuteten in ganz Österreich über 20.000 Glocken April Der 25-jährige Salzburger Rafael Haigermoser ist der neue Vorsitzende der Katholischen Jugend Österreich. Der Salzburger Erzbischof ruft dazu auf, den Einsatz für Religionsfreiheit in Österreich zu verstärken. Mai An einer Ö3-Jugendstudie zum Thema „Vertrauen zu Religionsgemeinschaften“ nahmen rund 30.000 Jugendliche im Alter zwischen 16 und 25 Jahren teil. Ergebnis der Studie war wie folgt: Nur 5 Prozent gaben an, Religionsgemeinschaften „sehr zu vertrauen“ und 25 Prozent vertrauen ziemlich. 33 Prozent vertrauen „gar nicht“ in Religionsgemeinschaften. Juni Die Lange Nacht der Kirche zählte rund 300.000 Besucherinnen und Besucher, darunter waren es rund 120.000 in der Erzdiözese Wien. In österreich wurden 20 Männer zu katholischen Priester geweiht. Juli Am 16.Juli um 15:00 läuteten auf der ganzen Welt die Glocken als Zeichen gegen den Hunger. 000 Ministranten, darunter 3.200 aus Österreich, machten sich auf den Weg mach Rom zur Ministrantenwallfahrt. August Bei der größten katholischen Veranstaltung, beim „Mladifest“ in Medjugorje waren rund 1.000 Österreicher dabei. September Die Bischöfe danken allen Freiwilligen für die tatkräftige Hilfe bei der Hochwasserkatastrophe. Oktober Eine entscheidende Runde für die Katholische Weltsynode beginnt. In einem feierlichen Gottesdienst betonte der Papst, dass die Weltsynode ein Ort des Zuhörens ist und kein Parlament. Es geht darum Harmonie in der Vielfalt zu schaffen. Die Erzdiözese Wien gibt bekannt, dass die offizielle Abschiedsfeier für Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn am 18.Jänner 2025 im Wiener Stephansdom stattfinden wird. November Als „Brückenbauer“ der Religionen wurde Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn im Rathaus zum „Ehrenbürger“ der Stadt Wien gemacht. Aufgrund der aktuellen politischen Lage in Israel kam das Friedenslicht heuer aus der Partnerstadt Bethlehems im oberösterreichischen Steyr, aus Christkindl. In Österreich gibt es mehr als 2.450 katholische Kirchenchöre mit rund 40.000 Sängerinnen und Sänger, die in fast jeder Pfarre die musikalische Gestaltung der Gottesdienste übernehmen. Dezember In der Pfarrkirche Petrus Canisius in Innsbruck soll der Kirchenraum zukünftig als Boulderhalle genutzt werden, gleichzeitig soll sie weiterhin für sakrale Zwecke verwendet werden. Die Kathedrale „Notre-Dame“ in Paris wurde wiedereröffnet. Papst Franziskus ernannte in einem feierlichen Gottesdienst im vatikanischen Petersdom21 neue Kardinäle. Nun umfasst sein Kardinalskollegium 253 Mitglieder. Am Heiligen Abend hat Papst Franziskus im Vatikan das Jahr 2025 als „Heiliges Jahr“ eröffnet. (Quelle: Katholische Kirche Österreich: https://www.katholisch.at/jahresrueckblick-2024#jaenner)
Wir laden alle herzlich ein, sich im Gebet für die Verstorbene Ingrid Heinbach zu vereinen und ihrer in liebevoller Erinnerung zu gedenken. Möge unser gemeinsames Gebet ein Zeichen des Dankes, der Hoffnung und der Wertschätzung für das Leben von Ingrid Heinbach sein, die uns vorausgegangen ist. Lassen Sie uns in diesem Moment der Besinnung Kraft schöpfen und ihrer mit all unseren Gedanken und Herzen gedenken.
𝐷𝑢 𝑏𝑖𝑠𝑡 𝑢𝑛𝑠 ℎ𝑒𝑢𝑡𝑒 𝑖𝑛 𝑑𝑖𝑒 𝐸𝑤𝑖𝑔𝑘𝑒𝑖𝑡 𝑣𝑜𝑟𝑎𝑢𝑠𝑔𝑒𝑔𝑎𝑛𝑔𝑒𝑛, 𝑙𝑖𝑒𝑏𝑒 𝐿𝑖𝑒𝑠𝑙. 🪽 𝐷𝑢 𝑤𝑎𝑟𝑠𝑡 𝑖𝑚𝑚𝑒𝑟 𝑒𝑖𝑛 𝑓𝑒𝑠𝑡𝑒𝑟 𝐵𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝑡𝑒𝑖𝑙 𝑢𝑛𝑠𝑒𝑟𝑒𝑟 𝐺𝑒𝑚𝑒𝑖𝑛𝑑𝑒 𝑢𝑛𝑑 ℎ𝑎𝑠𝑡 𝑢𝑛𝑠 ü𝑏𝑒𝑟 𝟹𝟶 𝐽𝑎ℎ𝑟𝑒 𝑙𝑎𝑛𝑔 𝑏𝑒𝑔𝑙𝑒𝑖𝑡𝑒𝑡. 𝐷𝑒𝑖𝑛 𝑒ℎ𝑟𝑒𝑛𝑎𝑚𝑡𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒𝑠 𝐸𝑛𝑔𝑎𝑔𝑒𝑚𝑒𝑛𝑡 ℎ𝑎𝑡 𝑑𝑖𝑒 𝐺𝑒𝑚𝑒𝑖𝑛𝑑𝑒 𝑚𝑎ß𝑔𝑒𝑏𝑙𝑖𝑐ℎ 𝑔𝑒𝑝𝑟ä𝑔𝑡. 𝑊𝑖𝑟 𝑑𝑎𝑛𝑘𝑒𝑛 𝑑𝑖𝑟 𝑓ü𝑟 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑠, 𝑤𝑎𝑠 𝑑𝑢 𝑢𝑛𝑠 𝑚𝑖𝑡 𝑑𝑒𝑖𝑛𝑒𝑚 𝐿𝑒𝑏𝑒𝑛𝑠𝑤𝑒𝑟𝑘 𝑖𝑛 𝑑𝑒𝑟 𝑃𝑓𝑎𝑟𝑟𝑒 𝑔𝑒𝑠𝑐ℎ𝑒𝑛𝑘𝑡 ℎ𝑎𝑠𝑡. 𝐴𝑢𝑐ℎ 𝑤𝑒𝑛𝑛 𝑤𝑖𝑟 𝑑𝑖𝑐ℎ 𝑠𝑒ℎ𝑟 𝑣𝑒𝑟𝑚𝑖𝑠𝑠𝑒𝑛 𝑤𝑒𝑟𝑑𝑒𝑛, 𝑡𝑟ö𝑠𝑡𝑒𝑡 𝑢𝑛𝑠 𝑑𝑒𝑟 𝐺𝑒𝑑𝑎𝑛𝑘𝑒, 𝑑𝑎𝑠𝑠 𝑑𝑢 𝑛𝑢𝑛 𝑖𝑛 𝐺𝑜𝑡𝑡𝑒𝑠 𝐹𝑟𝑖𝑒𝑑𝑒𝑛 𝑟𝑢ℎ𝑒𝑛 𝑑𝑎𝑟𝑓𝑠𝑡.🙏 𝑊𝑖𝑟 𝑑𝑒𝑛𝑘𝑒𝑛 𝑔𝑒𝑟𝑛𝑒 𝑎𝑛 𝑑𝑖𝑒 𝑍𝑒𝑖𝑡 𝑚𝑖𝑡 𝑑𝑖𝑟 𝑖𝑛 𝑑𝑒𝑟 𝑃𝑓𝑎𝑟𝑟𝑒 𝑧𝑢𝑟ü𝑐𝑘. 𝐷𝑢 𝑤𝑖𝑟𝑠𝑡 𝑢𝑛𝑠 𝑖𝑚𝑚𝑒𝑟 𝑖𝑛 𝐸𝑟𝑖𝑛𝑛𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔 𝑏𝑙𝑒𝑖𝑏𝑒𝑛. 𝐼𝑛 𝑑𝑎𝑛𝑘𝑏𝑎𝑟𝑒𝑟 𝑉𝑒𝑟𝑏𝑢𝑛𝑑𝑒𝑛ℎ𝑒𝑖𝑡 𝑑𝑒𝑛𝑘𝑒𝑛 𝑤𝑖𝑟 𝑎𝑛 𝑑𝑖𝑐ℎ, 𝑙𝑖𝑒𝑏𝑒 𝐿𝑖𝑒𝑠𝑙, 𝑢𝑛𝑑 𝑠𝑐ℎ𝑙𝑖𝑒ß𝑒𝑛 𝑑𝑖𝑐ℎ 𝑖𝑛 𝑢𝑛𝑠𝑒𝑟 𝐺𝑒𝑏𝑒𝑡 𝑒𝑖𝑛. 🙏 𝑅𝑢ℎ𝑒 𝑖𝑛 𝐹𝑟𝑖𝑒𝑑𝑒𝑛! 👼
Amazing Grace ... John Henry Newtons Leben war ein Auf und Ab, er lebte von 1725 bis 1807. Ursprünglich Sklavenhändler bzw. als Menschenhändler landete er auf einem Sklavenschiff, auf dem er später zum Kapitän befördert wurde. Bei einer Seereise von Afrika nach Europa kam das Schiff in einen heftigen Sturm, sodass die Mannschaft keine Chance auf Rettung mehr sah. In dieser ausweglosen Situation besann sich Newton auf Gott und schrie zu ihm um Hilfe. Gott half und tatsächlich überlebten er und die gesamte Crew diesen schrecklichen Sturm. John Henry beschloss, von nun an sein Leben zu ändern. Dieser Moment war entscheidend dafür, dass er später begann, sich mit seiner ganzen Kraft und Energie gegen den Menschenhandel einzusetzen. Newtons Einsatz wurde schlussendlich zu einem wichtigen Meilenstein im Kampf um die Abschaffung der Sklaverei. Als alter Mann blickte er auf sein Leben zurück und staunte über die wunderbare Führung Gottes in seinem Leben. Er entschloss sich, seine Erfahrung in einem Lied festzuhalten. So entstand das weltbekannte Lied „Amazing Grace“ („Oh Gnade Gottes, wunderbar“). Kurz vor seinem Tod sagte er: „Ich bin jetzt noch im Land der Sterbenden, gehe aber ins Land der Lebenden.“ Zum Nachdenken: Unter welchen Umständen bzw. wann sind wir bereit eine Kehrtwende in unserem Leben zu vollziehen und uns neu auszurichten? Oder braucht es dazu erst einen Lebenssturm wie bei Henry Newton? Uns gilt dieselbe wunderbare Gnade Gottes! Ich wünsche allen hier ruhige und besinnliche Adventtage. Oh Gnade Gottes, wunderbar Oh Gnade Gottes, wunderbarhast du errettet mich.Ich war verloren ganz und gar,war blind, jetzt sehe ich. Die Gnade hat mich Furcht gelehrtund auch von Furcht befreitseitdem ich mich zu Gott bekehrtbis hin zur Herrlichkeit. Durch Schwierigkeiten mancher Artwurd' ich ja schon geführt,doch hat die Gnade mich bewahrt,die Ehre Gott gebührt. Wenn wir zehntausend Jahre sindin seiner Herrlichkeit,mein Herz noch von der Gnade singtwie in der ersten Zeit. Deutsche Übersetzung:© 1973 SCM Hänssler, 71087 Holzgerlingen.
"Seht, ich habe es immer gesagt, man muss die Menschen froh machen." (hl. Elisabeth (von Thüringen) Vor kurzem haben wir den Welttag der Armen gefeiert. Laut Papst Franziskus soll das Thema Armut als "Herzensanliegen des Evangeliums" stärker in den Blick rücken und zu einer Glaubenserneuerung in den Kirchengemeinden beitragen. Zur Erläuterung seiner Initiative schrieb er, es könne weder Gerechtigkeit noch sozialen Frieden geben, solange Arme vor den Türen der Christen lägen. Im Dienst der Menschen Sr. Dienerinnen vom Kinde Jesu – berichten über ihr Wirken für die „Kleinsten" in unserer Gesellschaft. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts herrschte in Bosnien und Herzegowina großes Elend. Es gab viele unversorgte Waisenkinder, verlassene alte Menschen und Menschen ohne Brot und Arbeit. Einer, der die Geschehnisse dieser Zeit und die Lage in dem Land besonders aufmerksam beobachtete und auf diese im Lichte des Evangeliums reagiert hat, war der Erzbischof des Erzbistums Vrhbosna Dr. Josip Stadler. Er gründete Schulen, Waisen- und Armenhäuser und kämpfte für die Würde des Menschen, insbesondere jener "Kleinen" in der Gesellschaft. Aus der menschlichen Perspektive betrachtet, könnte man sagen, dass er allzu mutig und waghalsig an seine Projekte heranging. Jedoch aus der göttlichen Perspektive betrachtet, haben seine Unternehmungen einen tieferen Sinn gehabt; er schöpfte die Kraft für seine Tätigkeit aus seinem starken Vertrauen zu Gott. Deshalb konnte er auch - die in seiner Zeit und in seinem Umfeld – unmöglich scheinende Dinge verwirklichen. Im Jahr 1890 gründete er die "Dienerinnen vom Kinde Jesu-Gemeinschaft“ und stellte diese unter den Schutz des hl. Erzengels Raphael. Er empfahl den Schwestern, sich ihres Namens immer bewusst zu sein und immer daran zu denken, dass sie, indem sie den armen Kindern dienen, dem Kinde Jesu selbst dienen. Der Zweck dieser Gemeinschaft sowie die Aufgabe jeder einzelnen Schwester besteht darin, nach dem Beispiel Jesu, den verlassenen Kindern, den schwachen Waisen, den vergessenen Alten, Kranken und Armen zu dienen. Die Schwestern führten eigene Waisenhäuser, Schulen, Institute sowie Wirtschaftsbetriebe. Diese Tätigkeiten blühten bis zum Zweiten Weltkrieg. Infolge des kommunistischen Regimes mussten sie dann all das verlassen und wurden aus dem Land vertrieben. Sie kehrten wieder nach Bosnien im Jahr 1969 zurück, als die Gemeinschaft aufgeteilt wurde. Aus ihr entstanden drei Provinzen mit dem Sitz in Sarajevo, Zagreb und Split. Nach dem Verbot der Tätigkeit als Erzieherinnen in den Schulen und Krankenhäusern, übernahm die Gemeinschaft ihre Dienste im Pastoralbereich und in den Missionsgebieten. Im Jahr 1996 konnten die Schwestern in das nach dem Krieg (1992) erneuerte Haus „Ägypten“ in Sarajevo einziehen, welches früher das Kloster und Heim für verlassene Kinder war und 1949 nationalisiert wurde. Heute ist es ein Haus indem die Schwestern unversorgte, verlassene und Kinder mit besonderen Bedürfnissen betreuen. Außerdem betreuen die Schwestern alte, schwache und arme Menschen in Altersheimen und in Mission auf Haiti. Die Gemeinschaft (Provinz Sarajevo) zählt heute 287 Schwestern, zwei Kandidatinnen und drei Novizinnen, die in 20 Orten tätig sind. Übrigens drei Schwestern dieser Provinz sind seit dem 1. Sept. 2014 im Bistum Eisenstadt tätig. Diese Gemeinschaft beging am 24. Oktober ihren 134. Gründungstag. Sie ist ein lebendiges Werk der Liebe des Dieners Gottes Josip Stadler. Im Laufe der Geschichte, in guten und in schlechten Zeiten, haben die Schwestern ihre Sendung und ihr Charisma gelebt Credo dieser Gemeinschaft: "Hab' Gott gegenüber das Herz eines Kindes, dem Nächsten gegenüber das Herz einer Mutter und sich selbst gegenüber das Herz eines Richters." Autorin: Sr. Marina Piljić; Eisenstadt. (Text gekürzt – Caroline S.)
FIRMUNG: Beginn der aktiven Teilhabe am kirchlichen Leben Bei der heutigen Generalaudienz (30.10.2024) hat Papst Franziskus daran erinnert, dass die Firmung, „das Sakrament des Heiligen Geistes schlechthin“, kein Abschied, sondern ein neuer Beginn sein müsse. Gerade mit Blick auf das Heilige Jahr gelte es, die „Asche der Gewohnheit und der Untätigkeit abzuschütteln, um Träger der Flamme des Geistes zu werden." „Die Firmung ist für jeden Gläubigen das, was Pfingsten für die ganze Kirche war," stellte Papst Franziskus zu Beginn seiner Überlegungen klar. „Sie bekräftigt die durch die Taufe erfolgte Eingliederung in Christus und die Kirche sowie die Teilhabe am prophetischen, königlichen und priesterlichen Amt Christi. Sie vermittelt die Fülle der Gaben des Geistes. Wenn also die Taufe das Sakrament der Geburt ist, so ist die Firmung das Sakrament des Wachstums.“ Das unauslöschliche Siegel, das durch die Salbung mit Chrisam unter Auflegung der Hand der Seele eingeprägt wird, sei also Zeichen der Zugehörigkeit zu Christus. Und gerade deshalb müsse es einen Beginn, und nicht einen Abschied markieren, so der Papst, der in diesem Zusammenhang vor einem weitverbreiteten Phänomen unserer Zeit warnte: Sakrament der Firmung darf nicht wie eine "Letzte Ölung" sein... „Das Problem besteht darin, wie sichergestellt werden kann, dass das Sakrament der Firmung in der Praxis nicht auf eine „Letzte Ölung“ reduziert wird – also auf das Sakrament des, „Austritts“ aus der Kirche. Man nennt es das "Sakrament des Abschieds", weil die jungen Leute, sobald sie es erhalten haben, gehen und dann erst für die Hochzeit wiederkommen. Das wird oft gesagt... Aber wir müssen dafür sorgen, dass es der Beginn einer Teilnahme, einer aktiven Teilnahme am Leben der Kirche ist. Ein Ziel, das uns angesichts der gegenwärtigen Situation in der Kirche unmöglich erscheinen mag, was aber nicht bedeutet, dass wir aufhören sollten, danach zu streben. Als konkrete Stütze bei der Vorbereitung auf dieses Sakrament schlug der Papst die Hilfe von Laien vor: „Menschen, die das Sakrament der Firmung, das sie als Jugendliche empfangen haben, in sich aufblühen ließen,“ wie er betonte. Aber das betrifft nicht nur die künftigen Firmlinge, sondern uns alle, und zu jeder Zeit. Mit der Firmung und der Salbung haben wir auch – so versichert uns der Apostel – das Pfand des Geistes empfangen, den er an anderer Stelle als „Erstlingsgabe“ bezeichnet (Röm 8,23). Wir müssen dieses Pfand „ausgeben“, diese Erstlingsgabe genießen und dürfen die empfangenen Charismen und Talente nicht unter der Erde vergraben so der Rat von Papst Franziskus, der dann noch folgenden Wunsch zum Ausdruck brachte: „Das ist ein schönes Ziel für das Heilige Jahr: Die Asche der Gewohnheit und der Untätigkeit abzuschütteln, um wie die Fackelträger bei den Olympischen Spielen Träger der Flamme des Geistes zu werden. Der Geist helfe uns, ein paar Schritte in diese Richtung zu gehen!" https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2024-10/papst-franziskus-generalaudienz-firmung-heiliger-geist.html Silvia Kritzenberger – Vatikanstadt ©Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Fragen eines Kindes Einer alten Geschichte gemäß fragte ein Kind Gott vor seiner Geburt: „Man sagt, dass Du mich morgen auf die Erde schicken wirst. Wie werde ich da, so hilflos, zurechtkommen?" Gott antwortete: „Ich habe einen Engel für Dich ausgewählt. Dieser wird auf Dich warten und sich um Dich kümmern. Er wird jeden Tag mit Dir lachen, Du wirst seine Liebe empfangen, und Du wirst ein glückliches Wesen sein.“ „Und wie werde ich mit Menschen, deren Sprache ich nicht kenne, kommunizieren?“, fragte das Kind. „Dein Engel wird Dir diese Sprache beibringen, damit Du kommunizieren kannst." Das Kind hob den Kopf und fragte: „Alle sagen, dass es (auch) schlechte Menschen auf der Erde gibt. Wer wird mich beschützen?" „Dein Engel wird Dich um den Preis seines Lebens beschützen“, sagte Gott zu dem Kind. „Verrätst Du mir wenigstens den Namen meines Engels?", fragte das Kind. „Es spielt keine Rolle, wie er heißt. Du wirst ihn Mama & Papa nennen“, antwortete Gott.
Geh' deinen Weg und lass die Leute reden. {Dante Alighieri (1265 - 1321)} Wir hören oft: „Das geht nicht! Das ist sehr schwer! Das schaffst Du nicht. Das ergibt keinen Sinn.“ Bringt uns diese Redeweise näher zum Ziel oder eher weg vom Ziel? Schauen wir, wie es der Hauptakteur dieser, wie ich finde, lehrreichen Geschichte macht: Eine Gruppe von Fröschen nahm an einem Wettbewerb teil. Die Frösche sollten einen sehr hohen Turm besteigen. Viele Zuschauer kamen, um den Wettbewerb zu verfolgen. Jeder wollte die Frösche unterstützen, aber niemand glaubte tatsächlich daran, dass einer der Teilnehmer die Spitze des Turms erreichen würde. Die Zuschauer schüttelten die Köpfe und sagten: „Oh! Autsch! Es ist sehr anstrengend! Das wird nicht funktionieren.“ AUFGEBEN! Und tatsächlich begannen die Frösche – einer nach dem anderen – langsam aufzugeben. Die Zuschauer riefen immer noch: „Das ist sehr schwer! So hoch werdet Ihr nicht kommen! Ihr versucht es vergeblich!“ Die Frösche gaben auf und kehrten um: alle bis auf einen, der weiter in die Höhe kletterte. Obwohl er allein gelassen wurde, wollte er nicht aufgeben. Am Ende hatten alle aufgegeben, bis auf den, der schließlich auf die Spitze des Turms kletterte. DAS UNMÖGLICHE GEMACHT! Die anderen Frösche und auch die Zuschauer wollten wissen, wie der eine Frosch es geschafft hatte, das zu erreichen, was alle für unmöglich hielten. Ein Zuschauer ging auf den Siegerfrosch zu und fragte ihn, woher er so viel Kraft und Mut habe, um bis zur Spitze durchzuhalten. Nachdem der Frosch keine Antwort gab, wurde dem Zuschauer klar, dass der Gewinner taub war! Um im Leben ein Ziel erreichen zu können, müssen wir manchmal tatsächlich taub gegenüber negativen und entmutigenden Kommentaren sein! Ich wünsch Euch allen eine wunderschöne erholsame Zeit... & bis bald Caroline
Heute mache ich es anders … Ein Ehepaar feierte kürzlich sein 50-jähriges Ehejubiläum. Eines Morgens beim Frühstück dachte der Mann: „Seit fünfzig Jahren habe ich ihr die knusprige obere Hälfte der Semmel überlassen ... Nun, heute werde ich mir endlich diese Leckerei gönnen. Heute überlasse ich den unteren Teil der Semmel meiner Frau." Doch entgegen seiner Erwartung freute sie sich wirklich, küsste ihn und sagte: „Mein Liebling, Du hast mich so glücklich gemacht!“ Seit fünfzig Jahren esse ich nicht mehr den unteren Teil der Semmel, der mein Lieblingsteil ist. Ich habe ihn immer Dir überlassen, weil Du ihn so sehr liebst ..." Der vielleicht größte Fehler, den wir machen können, ist anzunehmen, dass wir wissen, was die Person neben uns will, denkt, liebt ...:-). Lasst uns einfach kommunizieren und so unser Leben vereinfachen! Ich wünsche euch eine schöne und erholsame Woche. Sommerliche Grüße, Caroline
„In der Familie fängt der Frieden in der Welt an." {Mutter Teresa (1910 -1997)} Zwei Häuser nebeneinander, in dem einen wird ständig gestritten und in dem anderen herrschen Stille und Frieden. Als sich der Mann und die Frau erneut streiten, sagt die Frau zu ihrem Mann: „So geht es nicht weiter. Hast Du schon einmal gehört, dass sich unsere Nachbarn gestritten haben?“ „Nein…? Also geh‘ bitte hinüber zu den Nachbarn und finde heraus, wie sie dort leben." Der Mann beschloss, sich ans Fenster des Nachbarhauses zu stellen, sodass er von drinnen nicht gesehen werden konnte. Er wollte das Familiengeschehen im Nachbarhaus beobachten. Und was sah er: Jeder machte sein eigenes Ding, die Frau in der Küche, der Mann saß hinter dem Schreibtisch und schrieb… Das Telefon klingelte, der Mann sprang auf, rannte ins Zimmer und streifte an einer Vase an, die zu Boden fiel und zerbrach. Der Mann kniete nieder und begann, die Scherben aufzusammeln. Auch seine Frau rannte ins Zimmer, hockte sich hin und begann, ihm zu helfen. Der Mann sagte zu ihr: „Es tut mir leid, Schatz, ich bin zum Telefon gerannt, bin an der Vase angestreift und sie ist zerbrochen.“ Die Frau antwortete: „Nein, Schatz, es ist nicht Deine Schuld; sie war wahrscheinlich zu nahe an der Tischkante, wo ich sie hastig platziert hatte." Sie küssten sich, hoben die Scherben auf und machten sich wieder an ihre Arbeit. Der Mann aus der ersten Familie kehrte nach Hause zurück und seine Frau fragte ihn, ob er das Geheimnis des Friedens ihrer Nachbarn erfahren habe. "Ja, habe ich", sagte er und schmunzelte. „In der Nachbarfamilie sind beide schuld, und wir haben immer beide recht." FAZIT: "Das Leben ist wie ein Echo: Wenn dir nicht gefällt, was es zurücksendet, musst du die Nachricht, die du sendest, ändern." {James Joyce (1882 - 1941)}.
In 5 Tagen ist es soweit… Die Kirche weltweit feiert das Pfingstfest – rund um die ganze Erde versammelt sich das Volk Gottes und erwartet gemeinsam den Heiligen Geist. Um uns auf Pfingsten gut vorzubereiten, ist jede/r herzlich eingeladen den Heiligen Geist um Beistand für unsere Pfarrgemeinde(n) zu bitten (Apg 2 EU) – wenn Du magst, bete täglich dieses Gebet. Komm herab, o Heil’ger Geist, der die finstre Nacht zerreißt, strahle Licht in diese Welt. Komm, der alle Armen liebt, komm, der gute Gaben gibt, komm, der jedes Herz erhellt. Höchster Tröster in der Zeit, Gast, der Herz und Sinn erfreut, köstlich Labsal in der Not, in der Unrast schenkst du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu, spendest Trost in Leid und Tod. Komm, o du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht, dring bis auf der Seele Grund. Ohne dein lebendig Weh ‘n kann im Menschen nichts besteh ‘n, kann nichts heil sein noch gesund. Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile du, wo Krankheit quält. Wärme du, was kalt und hart, löse, was in sich erstarrt, lenke, was den Weg verfehlt. Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut, deine Gaben zum Geleit. Lass es in der Zeit besteh ‘n, deines Heils Vollendung sehn und der Freuden Ewigkeit. Amen.
Ein Leben für junge Menschen – Don Johannes Bosco (1815–1888) „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen!“ – dieses Zitat, das zurück geht auf Johannes Bosco, kennt fast jeder. Dieser Spruch ist weit mehr als ein netter Spruch… In ihm spiegelt sich die Grundhaltung seines Lebens und seiner erzieherischen und pastoralen Tätigkeit. Sein Ziel war benachteiligte junge Menschen mit einer Ausbildung fitzumachen fürs Leben. So gründete er in Turin ein Waisenhaus und eine Schule für Straßenkinder. Der italienische Priester Don Bosco galt als unverbesserlicher Optimist. Papst Johannes Paul II nannte ihn „Vater und Lehrer der Jugend". Die aus Don Boscos Werk gegründete Don Bosco Familie ist eine weltweite Bewegung. Ordensleute und Laien, Männer und Frauen, Jugendliche und Erwachsene, Hauptamtliche und Freiwillige, Christen und Nichtchristen arbeiten im Geiste Don Boscos in der ganzen Welt zusammen, um jungen Menschen Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Wie viele andere finde auch ich das Lebenswerk Don Boscos faszinierend. Nachfolgend möchte ich Ihnen/Euch eine Begebenheit aus dem Leben von Don Bosco erzählen. EIN EREIGNIS IM LEBEN VON DON BOSCO Eines Tages besuchte Don Bosco die Nachbarstadt Alba, und als er abends nach Turin zurückkehren wollte, war der Zug bereits abgefahren und es regnete. Deshalb klopfte er im nahegelegenen Pfarrhaus an und stellte sich dem Pfarrer vor. Er sagte, er sei ein Priester und habe den letzten Zug verpasst. Der Pfarrer fragte ihn: ‒ Welchen Dienst verrichten Sie in Turin? Ich bin Priester in einer kleinen Vorstadtgemeinde, antwortete Don Bosco. ‒ Haben Sie bereits zu Abend gegessen? Nein, das habe ich nicht, und ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir etwas anbieten könnten. ‒ Es tut mir leid – antwortete der Pfarrer – aber ich habe nur etwas Brot und Käse. Don Bosco nahm die Speise voller Dankbarkeit entgegen. ‒ Und wo werden Sie die Nacht verbringen? – fragte ihn der Pfarrer weiter – bei mir ist kein Bett frei. Kein Problem – antwortete Don Bosco – zwei Stühle reichen völlig aus. Während die Haushälterin die Tischdecke auf den Tisch legte, schien sich der Pfarrer an etwas zu erinnern: ‒ Sie sagten Turin? Haben Sie vielleicht von einem gewissen Don Bosco gehört? Ja, ein wenig. Der Pfarrer fuhr fort: – Ich habe Don Bosco noch nie getroffen und würde ihn gerne um etwas bitten, nämlich, einen Jungen in seinem Waisenhaus unterzubringen. Was denken Sie, wird er mir helfen? Wenn er kann, hilft er jedem. Ich bin überzeugt, dass er auch Ihnen helfen wird. – Sind Sie vielleicht sein Freund? Ja, von Kindheit an, antwortete Don Bosco. ‒ Können Sie dann ein gutes Wort für mich einlegen? Betrachten Sie ‒ aus Dankbarkeit für Ihre Freundlichkeit ‒ die Angelegenheit als bereits geklärt. ‒ Aber...Sie... wer sind Sie eigentlich? Ich bin Don Bosco. ‒ Don Bosco... warum haben Sie das nicht gleich gesagt? Es tut mir leid, dass ich Sie nicht in rechter Weise empfangen habe. Bitte lassen Sie den Käse und das Brot da, wir haben auch andere Speisen. Der Pfarrer rief sofort die Haushälterin und bat sie, ein sauberes Tischtuch auszubreiten und Suppe, Fisch und ein Omelett mit Schinken zu bringen. Er selbst beeilte sich, ein Brathühnchen und eine Flasche guten Wein zu holen. Don Bosco lachte vor sich hin. Dann führte ihn der Pfarrer in ein schönes Zimmer, und am nächsten Morgen begleitete er ihn zum Bahnhof, wobei er sich ständig entschuldigte... Don Bosco reichte ihm zum Abschied die Hand und fügte hinzu: Hör‘ zu, Vater, lass‘ uns beide etwas aus dem, was passiert ist, lernen. Wenn wir nichts haben, können wir nichts geben. Wenn wir wenig haben, können wir nur wenig geben. Wenn wir aber viel haben, können wir das geben, was wir als gerecht erachten. Aber lass‘ es immer aus Liebe zum Nächsten geschehen und nicht aus Eigennutz. Herzliche Grüße, Ihre/Eure Caroline
Ausgewählte Bibelstellen zusammengestellt von Walter Krieger STAUNEN Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Und siehe, es war sehr gut. (Gen 1,31) Ich bitte dich, mein Kind, schau dir den Himmel und die Erde an; sieh alles, was es da gibt, und erkenne: Gott hat das aus dem Nichts erschaffen und so entstehen auch die Menschen. (2 Makk 7,28) Aufgrund des Glaubens erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort erschaffen wurde und so aus Unsichtbarem das Sichtbare entstanden ist. (Hebr 11,3)Du liebst alles, was ist, und verabscheust nichts von dem, was du gemacht hast; denn hättest du etwas gehasst, so hättest du es nicht geschaffen. (Weish 11,24) Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet bin. Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke. (Ps 139,14) AUFERSTEHUNG Gott hat den Menschen zur Unvergänglichkeit erschaffen und ihn zum Bild seines eigenen Wesens gemacht. (Weish 2,23) Jesus sagte: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. (Joh 11,25) Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, ist auch Christus nicht auferweckt worden. Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer, leer auch euer Glaube. (1 Kor 15,13-14) Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden. (Röm 6,8) GLÜCK UND SEGEN Der HERR segne dich und behüte dich. Der HERR lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig. Der HERR wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Frieden. (Num 6,24-26) Gesegnet bist du in der Stadt, gesegnet bist du auf dem Land.Gesegnet bist du, wenn du heimkehrst, gesegnet bist du, wenn du ausziehst. (Dtn 28,3.6) Ein Segen sollst du sein. (Gen 12,2) SEHEN UND ERLEBEN Der HERR ist barmherzig und gnädig, langmütig und reich an Huld. (Ps 103,8) Ich denke an die Taten des HERRN, ja, ich will denken an deine früheren Wunder. Ich erwäge all deine Taten und will nachsinnen über dein Tun. (Ps 77,12-13)Befiehl dem HERRN deinen Weg, vertrau ihm – er wird es fügen. (Ps 37,5)Ich schlage meine Wohnung in eurer Mitte auf und habe gegen euch keine Abneigung. Ich gehe in eurer Mitte; ich bin euer Gott und ihr seid mein Volk. (Lev 26,11-12) JESUS CHRISTUS Und siehe, eine Stimme aus dem Himmel sprach: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe. (Mt 3,17)Denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willenzu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.(Joh 6,38)Da sagten alle: Du bist also der Sohn Gottes? Er antwortete ihnen: Ihr sagt es – ich bin es. (Lk 22,70) Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. (Joh 15,5) KLARHEIT Du sollst dich nicht der Mehrheit anschließen, wenn sie im Unrecht ist. (Ex 23,2) Über eure Lippen komme kein böses Wort, sondern nur ein gutes, das den, der es braucht, auferbaut, und denen, die es hören, Nutzen bringt! (Eph 4,29) Prüft alles und behaltet das Gute! (1 Thess 5,21) Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern, wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. (Mt 7,21) Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die euch erfüllt; antwortet aber bescheiden und ehrfürchtig. (1 Petr 3,15) Nehmt den an, der im Glauben schwach ist, ohne mit ihm über verschiedene Auffassungen zu streiten! (Röm 14,1) Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten. (Mt 7,12) GLAUBEN Als Glaubende gehen wir unseren Weg, nicht als Schauende. (2 Kor 5,7) Glaube aber ist: Grundlage dessen, was man erhofft, ein Zutagetreten von Tatsachen, die man nicht sieht. (Hebr 11,1) Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. (Joh 12,24) Es ist besser, für gute Taten zu leiden, wenn es Gottes Wille ist, als für böse. (1 Petr 3,17) Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege – Spruch des HERRN. So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege und meine Gedanken über eure Gedanken. (Jes 55,8-9) Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte. Man kann auch nicht sagen: Seht, hier ist es! oder: Dort ist es! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch. (Lk 17,20-21) BERUFUNG UND SENDUNG Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies trage ich euch auf, dass ihr einander liebt. (Joh 15,16-17)Da sagte man ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und möchten dich sehen. Er erwiderte ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind die, die das Wort Gottes hören und tun. (Lk 8,20-21) Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht, wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. (Joh 14,27) Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. (Joh 20,21) Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; denn du wirst dem Herrn vorangehen und ihm den Weg bereiten. (Lk 1,76) Wohin ich dich auch sende, dahin sollst du gehen, und was ich dir auftrage, das sollst du verkünden. Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. (Jer 1,8) Gott ist mit dir bei allem, was du unternimmst. (Gen 21,22 b) ZEUGNIS Wer mein Jünger sein will, verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach. (Lk 9,23) Denn ihr sollt ein Leben führen, das des Herrn würdig ist und in allem sein Gefallen findet. Ihr sollt Frucht bringenin jeder Art von guten Werken und wachsen in der Erkenntnis Gottes.(Kol 1,10) Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht eine Leuchte an und stellt sie unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; dann leuchtet sie allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehenund euren Vater im Himmel preisen. (Mt 5,14-16) Wir danken Gott für euch alle, sooft wir in unseren Gebeten an euch denken. (1 Thess 1,2) Der Größte unter euch soll werden wie der Jüngste und der Führende soll werden wie der Dienende. (Lk 22,26) Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe,und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält. (Eph 4,2-3) Denn Gott ist es, der in euch das Wollen und das Vollbringen bewirkt zu seinem Wohlgefallen. (Phil 2,13) Lass gedeihen das Werk unserer Hände, ja, das Werk unserer Hände lass gedeihen! (Ps 90,17) Was nützt es, meine Brüder und Schwestern, wenn einer sagt, er habe Glauben, aber es fehlen die Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten? So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat. Ihr seht, dass der Mensch aus Werken gerechtfertigt wird und nicht aus Glauben allein.(Jak 2,14.17.24) Das Tun aller Menschen liegt vor ihm.nichts ist verborgen vor seinen Augen. Von Ewigkeit zu Ewigkeit blickt er hernieder.Gibt es eine Grenze für seine Hilfe?Nichts ist klein und gering bei ihm.Nichts ist für ihn zu unbegreiflich und zu schwer.Man kann nicht: Wozu dies, wozu das? Denn alles ist für seinen besonderen Zweck bestimmt.Man sag nicht: Dies ist schlechter als das.Denn alles ist zu seiner Zeit von Wert.(Sir 39,19-21) ENGAGEMENT Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die rein sind im Herzen; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden. (Mt 5,7-9) Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. (1 Kor 12,4-6) Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat! Wer redet, der rede mit den Worten, die Gott ihm gibt; wer dient, der diene aus der Kraft, die Gott verleiht. (1 Petr 4,10-11) Suchet das Wohl der Stadt, denn in ihrem Wohl liegt euer Wohl! (Jer 29,7) Tut eure Arbeit gern, als wäre sie für den Herrn und nicht für Menschen. (Kol 3,23) Gott ist mit dir bei allem, was du unternimmst. (Gen 21,22 b) Nehmt einander an, wie auch Christus uns angenommen hat, zur Ehre Gottes! (Röm 15,7) Wir müssen als die Starken die Schwäche derer tragen, die schwach sind, und dürfen nicht für uns selbst leben. (Röm 15,1) Denn ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder und Schwestern. Nur nehmt die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander in Liebe! (Gal 5,13) Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Eure Güte werde allen Menschen bekannt. Der Herr ist nahe. (Phil 4,4-5) ERKENNEN Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt. Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid. (Eph 1,17-18) Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott stammt, damit wir das erkennen, was uns von Gott geschenkt worden ist. (1 Kor 2,12) Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. (Joh 14,26)Die Werke des Herrn sind alle gut und alles Notwendige wird er zu seiner Stunde gewähren. Man kann nicht sagen: Dies ist schlechter als das. Denn alles wird zur rechten Zeit geschätzt. (Sir 39,33-34) Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit. (Koh 3,1) HANDELN Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen. (Phil 2,4) Versag keine Wohltat dem, der sie braucht, wenn es in deiner Hand liegt, Gutes zu tun! (Spr 3,27) Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt,das habt ihr mir getan. Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. (Mt 25,40.45) Wenn bei dir ein Fremder in eurem Land lebt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken. Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen. Ich bin der HERR, euer Gott. (Lev 19,33-34) Gebt, dann wird auch euch gegeben werden! Ein gutes, volles, gehäuftes, überfließendes Maß wird man euch in den Schoß legen. (Lk 6,38) Einer trage des anderen Last; so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. (Gal 6,2) VERGEBEN Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute! (Röm 12,21)Vergeltet niemandem Böses mit Bösem! Seid allen Menschen gegenüber auf Gutes bedacht! Soweit es euch möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden! (Röm 12,17-18) Da trat Petrus zu ihm und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er gegen mich sündigt? Bis zu siebenmal? Jesus sagte zu ihm: Ich sage dir nicht: Bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal. (Mt 21,22) Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden und nach dem Maß, mit dem ihr messt, werdet ihr gemessen werden. Warum siehst du den Splitter im Augedeines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? (Mt 7,1-3) GELASSENHEIT Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte lieben und achtsam mitgehen mit deinem Gott. (Mi 6,8) Dies ist etwas, was ich eingesehen habe: Das vollkommene Glück besteht darin, dass jemand isst und trinkt und das Glück kennenlernt durch seinen eigenen Besitz, für den er sich unter der Sonne anstrengt während der wenigen Tage seines Lebens, die Gott ihm geschenkt hat. Denn das ist sein Anteil. (Koh 5,17) Kind, prüfe dich während deines Lebens! Sieh, was schlecht ist für dich und meide es! Denn nicht alles ist für alle zuträglich und nicht jeder ist mit allem zufrieden. (Sir 37,27-28) Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt? (Lk 9,25) Besser das Wenige, das der Gerechte besitzt, als der Überfluss vieler Frevler. (Ps 37,16) Und gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern lasst euch verwandeln durch die Erneuerung des Denkens, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: das Gute, Wohlgefällige und Vollkommene! (Röm 12,2) LIEBEN Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden. (Mk 12,29-31) Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt. (Joh 13,34-35) Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.(1 Kor 13,4-7) Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm. (1 Joh 4,16) Die Liebe sei ohne Heuchelei. Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten! Seid einander in brüderlicher Liebe zugetan, übertrefft euch in gegenseitiger Achtung! Freut euch in der Hoffnung, seid geduldig in der Bedrängnis, beharrlich im Gebet! (Röm 12,9.10.12) Euch aber, die ihr zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen! Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch beschimpfen! (Lk 6,27-28) Seht, welche Liebe uns der Vater geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es. (1 Joh 3,1) GEGENWART UND ZUKUNFT Ich bin das Alpha und das Omega, spricht Gott, der Herr, der ist und der war und der kommt, der Herrscher über die ganze Schöpfung. (Offb 1,8)Es wird keine Nacht mehr geben und sie brauchen weder das Licht einer Lampe noch das Licht der Sonne. Denn der Herr, ihr Gott, wird über ihnen leuchten und sie werden herrschen in alle Ewigkeit. (Offb 22,5) Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit. (Hebr 13,8)Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. (Mk 13,31) Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung.(Mk 16,15) Siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt. (Mt 28, 20)
… denn es kommt wirklich darauf an, in wessen Händen sich etwas befindet! Ein Basketball in meinen Händen ist etwa 19 Dollar wert. Ein Basketball in den Händen eines professionellen Basketballspielers ist – im übertragenen Sinn – etwa 33 Millionen Dollar wert. Es kommt darauf an, wessen Hände es sind. Ein Baseball in meinen Händen ist etwa sechs Dollar wert. Ein Baseball in den Händen eines Profispielers ist etwa 19 Millionen Dollar wert. Es kommt darauf an, wessen Hände es sind. Ein Tennisschläger ist in meinen Händen (fast:-)) nutzlos. Ein Tennisschläger in den Händen eines Profis kann eine Meisterschaft bedeuten. Es kommt darauf an, wessen Hände es sind. Ein Stab in meinen Händen vertreibt höchstens wilde Tiere. Der Stab in Moses' Händen ebnete den Weg durch das Rote Meer. Es kommt darauf an, wessen Hände es sind. Die Steinschleuder in meinen Händen ist ein Kinderspielzeug. Die Schleuder in Davids Händen ist eine mächtige Waffe. Es kommt darauf an, wessen Hände es sind. Zwei Fische und fünf Brote in meinen Händen sind ein paar Sandwiches mit Fisch. Zwei Fische und fünf Brote in Gottes Händen haben Tausende ernährt. Es kommt darauf an, wessen Hände es sind. Nägel in meinen Händen können z. B. ein Vogelhaus bauen oder befestigen. Die Nägel in den Händen des Herrn Jesus Christus bringen der ganzen Welt Erlösung. Es kommt darauf an, wessen Hände es sind. Legen Sie deshalb Ihre Sorgen, Ängste, Hoffnungen und Träume, Ihre Familie und Ihre Beziehungen in Gottes Hände, denn es kommt wirklich darauf an, in wessen Händen sich etwas befindet! Autor unbekannt.
INTERESSANTE ÜBERLAPPUNG Valentinstag und Aschermittwoch am selben Tag: In diesem Jahr fällt der Gedenktag des Hl. Valentins – i. e. Valentinstag und Aschermittwoch auf denselben Tag. Zu dieser Überschneidung kam es zuletzt 1945! Nun stellt sich die Frage, ob wir der Kommerzialisierung oder der Spiritualität den Vorrang geben…? Der Aschermittwoch ist der Tag, an dem Christen den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit begehen; Ein Tag der Abstinenz u. des Fastens, ein Tag der uns auf einen Weg der Besinnung und des Nachdenkens führt. „Bedenke, o Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst“ (Worte bei der Erteilung des Aschenkreuzes). Fastenzeit ist eine Zeit tiefer Wahrheit, die zur Bekehrung führt und Hoffnung verleiht, die innere Ruhe und Zuversicht schenkt, indem sie alles wieder an die richtige Stelle rückt. Der Valentinstag❤... bedeutet auf der ganzen Welt, Geschenke zu machen, der/dem Liebsten Aufmerksamkeit zu schenken ...Tja, eigentlich könnte man der/dem Liebsten das ganze Jahr über Aufmerksamkeit etc. schenken? Hier einige Anegungen, die ich in einem Schaukasten in Wien gesehen/gelesen habe:-). „Wie in einen Parkautomaten sollst Du in Deine Partnerschaft immer wieder eine Münze einwerfen Deine Partnerschaft ist kein kostenloser Dauerparkplatz. Versäumst Du das Nachwerfen der „Beziehungsmünzen“ könnte es passieren, dass Du Deinen Partner oder Partnerin verlierst... Als Münzgeld kannst Du vieles benutzen: zuhören, etwas Nettes sagen, eine Aufgabe abnehmen, eine Kleinigkeit schenken, einen Wunsch erfüllen, bei einer Aufgabe unterstützen, streicheln oder einfach freundlich und zugewandt sein. Welche Münze möchtest Du heute einwerfen?“
„Ich habe bereits entschieden, dass mein Zimmer schön ist. Die Weisheit eines 92-Jährigen, die Ihr Leben verändern könnte… Ein Mann, 92 Jahre alt, zierlich, mit stolzem Auftreten, schön gekleidet und ordentlich rasiert und gekämmt, der jeden Morgen um acht Uhr aufsteht, zieht heute in ein Pflegeheim ein. Seine 70-jährige Frau ist kürzlich verstorben und deshalb muss auch er aus der Wohnung ausziehen... Nach mehreren Stunden geduldigen Wartens lächelte er freundlich, als ihm mitgeteilt wurde, dass sein Zimmer fertig sei. Während er sich in seinem Rollstuhl langsam auf den Aufzug zubewegt, beschreibt ihm die Krankenschwester sein kleines Zimmer mit einer Leinwand am Fenster, die einen Vorhang darstellt. "Sehr schön!" sagt er mit der Begeisterung eines achtjährigen Jungen, der gerade einen Welpen bekommen hat. „Sir, Sie haben das Zimmer noch nicht einmal gesehen", sagt die Krankenschwester. „Das hat nichts damit zu tun", sagt er. „Ich habe bereits entschieden, dass mein Zimmer schön ist. Es ist eine Entscheidung, die ich jeden Tag treffe, wenn ich aufwache. Glück ist etwas, das Sie im Voraus wählen. Ob mein Zimmer schön ist, hängt nicht von den Möbeln oder der Dekoration ab. Es hängt in erster Linie davon ab, wie ich die Dinge wahrnehme. Ich entscheide selbst, ob ich den ganzen Tag im Bett bleibe und die Teile meines Körpers zähle, mit denen ich Probleme habe, oder ob ich aufstehe und dem Himmel für die Körperteile danke, die mir noch dienen. Jeder Tag ist ein Geschenk und solange ich meine Augen öffnen kann, blicke ich auf den neuen Tag und erinnere mich an die glücklichen Momente meines Lebens. Das Alter ist wie ein Bankkonto, von dem man so viel abhebt, wie man gerade braucht. Mein Rat wäre, so viel wie möglich auf Ihr Glückskonto einzuzahlen. Und in der Tat, um wirklich glücklich zu sein, müssen wir das Herz vom Hass und den Kopf von Sorgen befreien und einfach leben. Gib viel und erwarte nicht zu viel. Unbekannter Autor
Liebe Pfarrgemeinde! Zu Beginn der österlichen Bußzeit möchten wir Sie schweren Herzens über Entwicklungen informieren, die unsere Gemeinde betreffen. Konflikte in Nachbarpfarren haben nun auch Auswirkungen auf uns: Die Erzdiözese Wien plant ein neues Pastoral-Team (Priester, Seelsorger) ab dem 1. September 2024 für die Betreuung unserer Pfarre einzusetzen. Es scheint, dass die notwendige Unterstützung seitens der Erzdiözese für Seelsorger zu wünschen übrig lässt. Wir, die Mitglieder des Pfarrgemeinderates, sind zutiefst besorgt über diese Entwicklung. Es fällt uns schwer zu verstehen, weshalb unsere Nachbarpfarren, die Möglichkeit zum Dialog mit der Erzdiözese hatte, während unsere Meinungen und Ansichten übergangen wurden.Wir engagieren uns dafür, Gehör zu finden und wollen konstruktiv mit den Verantwortlichen Probleme lösen, während wir klar auf Missstände in Entscheidungsfindung und Kommunikation hinweisen. Wir möchten diesen Moment auch nutzen, um den Zusammenhalt und die Stärke unserer Gemeinde zu betonen. Es ist jetzt wichtiger denn je, zusammenzustehen und Wege zu finden, wie wir diese Phase mit Zuversicht und gemeinsamem Engagement angehen können. Falls Sie Gedanken, die Sie teilen möchten, Sorgen oder Vorschläge haben, möchten wir Sie ermutigen, sichzu melden. Der Pfarrgemeinderat steht Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung und ist offen für jeglichen Dialog. Der Pfarrgemeinderat der Pfarre Emmaus am Wienerberg
Gott liebt Sie. Gott ist unser Vater im Himmel. Er liebt Sie. Er wacht über alle seine Kinder. Jeder Mensch liegt ihm unendlich am Herzen. Sei glücklich in deiner eigenen Haut, in jeder Situation... Ich weiß nicht, ob du glücklich bist. Aber wenn du glücklich sein möchtest, möchte ich dir etwas sagen: Versuche, glücklich zu sein mit deinen Möglichkeiten, in deiner Situation, in deiner eigenen Haut. Ich habe geträumt: …. Es war (einmal) ein verrückter Fisch. Und er sah eine Möwe, die sich auf der Meereswelle wiegte und mit dem Wind spielte, und dachte: Die Möwe muss viel glücklicher sein als ich. Und der Fisch bat den Affen, ihn aus dem Wasser zu holen. Der Affe tat dies bereitwillig und legte den Fisch ans Land. Der Fisch lag bereits im Sterben. Ich kam gerade noch rechtzeitig an, um den Fisch zu retten. Ich warf ihn schnell zurück ins Wasser. In diesem Moment war er der glücklichste Fisch der Welt. Als ich aufwachte, wurde mir mit einem Schlag bewusst, dass sehr viele Menschen unglücklich sind, weil sie mit ihren Grenzen, mit ihrer Situation, mit ihren begrenzten Möglichkeiten nicht klarkommen, weil sie sich in ihrer Haut nicht wohl fühlen. Solange Sie denken, dass der andere glücklicher ist, weil er an einer anderen, viel schöneren Küste lebt, werden Sie selbst sehr unglücklich sein. Das Glück liegt im Schatten der Zufriedenen. Phil Bosmans (1922 - 2012), belgischer Ordenspriester, Telefonseelsorger und Schriftsteller Ich wünsche Ihnen ein schönes und erholsames Wochenende. Ihre Caroline
Das Jahr 2023 war, wie die letzten Jahre, sehr durchwachsen und voller Ereignisse. Das Leben vieler Menschen in aller Welt ist geprägt durch die immer noch herrschenden Kriege und Umweltkatastrophen.Blicken wir nun auf das Jahr in unserer Pfarre zurück, das viele schöne und ereignisreiche Momente prägte:- Die Sternsinger waren heuer wieder fleißig unterwegs und haben € 3.160,00 für einen guten Zweck gesammelt. Ein herzliches Dankeschön an die Könige und an die vielen Spender.- Am 16. Jänner fand unser 4. Glaubensabend vorgetragen von unserem Pastoralassistenten Pedro Widler zum Thema „Die Heiligen“ statt. - Gemeinsam mit der evangelischen Gemeinde feierten wir in Verbundenheit der Christen am 20. Jänner einen ökumenischen Gottesdienst zelebriert von Pastor Dr. Michael Wolf, unserem Pfarrer Zvonko Brezovski, Pfarrvikar Marcin Wojciech und Kaplan David Campos.- Bei der Heiligen Messe im Wiener Priesterseminar am 28. Jänner wurden einige Seminaristen, darunter auch Michael, durch Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz zum Lektor beauftragt. Auch unser Pfarrer Zvonko Brezovski und unser Kaplan David Campos zelebrierten und einige Emmäuse feierten mit. - Im Februar spielte unser Pfarrer Zvonko Brezovski bei der Priester- Fußball-EM in Rumänien für die Österreichische Nationalmannschaft mit. Sie haben sich tapfer geschlagen. - Ein fulminanter Abend zu Ehren des 50. Geburtstages unseres Pfarrers Zvonko Brezovski unter dem Titel „Pfarrgschnas in Emmaus“ ging am 18. Februar über die Bühne. Wir gratulieren unserem Pfarrer herzlich zu seinem runden Geburtstag, den er am 27. Februar feierte! - Der 5. Glaubensabend zum Thema „Wie ist Gott? – Die Dreifaltigkeit“ vorgetragen von unserem Kaplan David Campos fand am 20. Februar statt. - Am 20. März berichtete Christian Pölzl, an unserem 6. Glaubensabend, das Problem der Theodizee, also der Frage „Warum Gott Leid zulässt?“. - Anlässlich der „Minibrot-Aktion“ verkauften unsere Minis im März selbstgebackene Brote für gute Zwecke für den Globalen Süden.- Kreuzweg aller drei Pfarren: Am 31.März waren wir gemeinsam auf dem Weg von Emmaus nach St. Nikolaus bis nach Neustift. In jeder Pfarre wurde eine Kreuzwegstation vorbereitet. Den Abschluss bildete eine Heilige Messe in Inzersdorf-Neustift. - Ostermontag in Emmaus: Gemeinsam mit Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz feierten wir am 10. April unser Patrozinium. Hier wurde die Emmaus-Messe, geschrieben von Dr. Walter Krieger und vertont von Sylvia Schachinger und Hans Kiessling, uraufgeführt. - Am 16. April war die Pfarre „Zur frohen Botschaft“ bei uns zu Besuch. Sie schlossen ihren Emmausgang in unserer Kirche mit einer Andacht und einer Agape ab.- Unser 7. Glaubensabend zum Thema „Tod und Auferstehung“ vorgetragen von unserem Seminaristen Michael UnUngrad fand am 17. April statt.- Am 18. Mai empfingen 18 Kinder das Sakrament der Eucharistie durch Pfarrer Zvonko Brezovski. Die Erstkommunionsvorbereitung stand unter dem Motto: „Bei Gott zuhause, mach dich auf den Weg Jona“. - Dieses Jahr am 2.Juni war unsere Pfarre wieder bei der Langen Nacht der Kirchen dabei. Ein umfassendes Programm für Groß und Klein wurde geboten – von Kinderstationen über Brot backen mit unserem Pfarrer Zvonko Brezovski, Schnitzeljagd durch die Kirche, Glaubensabend, Chorkonzert unseres Chors, Vortrag von Diakon Oliver Meidl, Friedensgebet bis hin zu einem besinnlichen Worshipabend. - Von 30. Mai bis 4. Juni fand in unserer Pfarre die Kinderpastoralwoche statt. In dieser Woche wurde den Kindern Workshops zu den Themen Musik und Bewegung, Ministrantenstunde, Brot backen und Schnitzeljagd durch die Pfarre geboten. Den Abschluss bildete die Dankmesse der Erstkommunionskinder am 4. Juni.- Im Rahmen der Dankmesse der Erstkommunionskinder am 4. Juni empfingen zwei Erwachsene das Sakrament der Firmung gespendet von Pfarrer Zvonko Brezovski. - Wir gratulieren der Familie Schachinger ganz herzlich zu ihrem 50-jährigem Hochzeitsjubiläum, das sie am 1.Juni feierten!- Am 8. Juni feierten wir gemeinsam mit der Pfarre Inzersdorf Neustift und Inzersdorf St. Nikolaus das Fronleichnamsfest in unserer Pfarre. - Unser Seminarist Brian erhielt am 24. Juni seine Sponsion. Unser Pfarrer Zvonko Brezovski und einige Emmäuse waren in Trumau bei seiner Sponsion dabei. Wir gratulieren ihm sehr herzlich!- Am 4. Juli feierte unser Pfarrer Zvonko Brezovski sein 25-jähriges Priesterjubiläum. Mit einer großen Feier gratulierten wir ihm zu seinem Jubiläum. Schön, dass es dich gibt, lieber Zvonko!- Von 26. Juli bis 6. August fanden die Tage der Begegnung und der Weltjugendtag in Lissabon statt. Unser Seminarist Michael war dabei. - Emmaus goes key2life: Das katholische Festival „Key2life” fand heuer von 13. – 15. August auf der Donauinsel statt. Eine Gruppe aus Emmaus war auch dieses Jahr wieder mit dabei. - Seit Anfang September finden einmal im Monat Worshipabende in unserer Pfarre statt. Der erste Worshipabend war am 29. September.- Am 2. September machten sich einige Pilger aus unseren Pfarren auf den Weg nach Maria Lanzendorf. Den Abschluss bildete eine Heilige Messe in der Wallfahrtskirche von Maria Lanzendorf und ein gemeinsames Mittagessen. - Am 16. September gaben sich Vanessa und Thomas, zwei Pfarrkinder, das Ja-Wort. Wir wünschen ihnen alles Liebe auf ihrem weiteren Weg als Ehepaar!- 10 Jugendliche empfingen am 17. September das Sakrament der Firmung durch Regens Dr. Richard Tatzreiter. Die Firmvorbereitung fand unter dem Motto „Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. (Lk 12, 49a)“ statt. - Am 1. Oktober fand unser Erntedankfest statt. Nach der Dankmesse gab es das gemeinsame Fest mit Kindernachmittag unter dem Thema „Gemeinsam schöpfungsbewahrend danken“.- Die frischgedruckte Emmaus- und Inzersdorfmesse, geschrieben von Dr. Walter Krieger, vertont von Sylvia Schachinger und Hans Kiessling aus Emmaus und Oswald Amtmann aus Inzersdorf St. Nikolaus, kam Anfang Oktober heraus. Nun können wir alle Lieder mitsingen. Am 26. Oktober gaben sich Sabrina und Alexander, zwei Pfarrkinder, das Ja-Wort. Wir wünschen auch ihnen alles Liebe auf ihrem weiteren Weg als Ehepaar!- Am 11. November fand unser Laternenfest statt. Nach einer schönen Andacht in der Kirche mit unserem Kaplan David Campos gingen die Kinder mit ihren Laternen eine Runde um die Kirche. - Am Christkönigssonntag, am 26. November, kamen auch die „alten“ ehemaligen Ministranten zur Heiligen Messe. Es war schön, die ganze Ministrantenschar vereint zu sehen. - Nach langer Reise kam am 4. Dezember der Nikolaus in unsere Pfarre zu Besuch. Die Kinder waren sehr dankbar, als er seine guten Gaben an sie verteilte. - „Nächstenliebe und Gemeinschaft“ – unsere Firmlinge brachten im Rahmen ihres Firmprojektes Kuchen und Kekse für die Wärmestube am 17. Dezember in die Pfarre Inzersdorf Neustift. Ein herzliches Dankeschön! Am selben Tag verabschiedeten wir unseren Seminaristen Florian, der nun einige Monate im Ausland sein Studium fortsetzen wird. Wir wünschen ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute!- Viele kleine und große Krippenspieler machten, wie jedes Jahr, unsere Krippenandacht am 24. Dezember zu etwas ganz Besonderem. --------------------------------------------- --------------------------------------------- Kurzfakten aus unserer Gemeinde: - In unserem Pfarrgebiet gibt es 1758 Pfarrmitglieder:- 9 Personen sind wieder in die Kirche eingetreten und 36 sind aus der katholischen Kirche ausgetreten.- Als Bezugspfarre haben wir derzeit 1 Seminaristen, Brian. Florian und Michael setzen ihren Dienst nun in anderen Pfarren fort.- In unserer Pfarre fanden 16 Taufen statt.- 2 Hochzeiten fanden in unserer Pfarre statt.- 4 Menschen in unserer Pfarrgemeinde sind verstorben.Kirchliche Statistik in Österreich:- Im letzten Jahr ist die Anzahl der Katholiken in Österreich leicht zurückgegangen. Mit Stichtag 31. Dezember 2022 gab es in Österreich 4,73 Millionen Katholiken. Laut der amtlichen Statistik der Österreichischen Bischofskonferenz waren es im Jahr 2021 4,83 Millionen Katholiken. Der Rückgang von rund 1,96% wird auf die gestiegenen Kirchenaustritte im vergangenen Jahr zurückgeführt.- Laut der amtlichen Kirchenstatistik gab es im Jahr 2022 3403 in Österreich wirkende Priester. Auch hier ist die Zahl, im Vergleich zu 2021 mit 3425 Priestern, leicht zurückgegangen. - Laut der vatikanischen Nachrichtenagentur Fides gibt es weltweit etwa 1,38 Milliarden Katholiken. Hier ging es bloß um Stichworte, die uns an die Ereignisse in unserer Pfarrgemeinde erinnern sollen, die uns bewegt haben. Blicken wir nun voll Zuversicht in das neue Jahr 2024. --------------------------------------------- --------------------------------------------- Chronik der Weltkirche 2023- 1. Jänner: Papst Benedikt ist tot.- 25. Jänner: Kardinal Christoph Schönborn ist bei dem traditionellem Ökumene-Empfang in der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen. - 6. Februar: Verheerendes Erdbeben in Syrien und in der Türkei.- 21. Februar: Unser Wiener Erzbischof Christoph Schönborn ist seit 25 Jahren Kardinal.- 23. Februar: In ganz Österreich finden Gedenkmessen für die Opfer des Ukrainekrieges statt.- 13. März: Papst Franziskus ist seit 10 Jahren im Amt. - 2. Mai: Der Weihbischof Helmut Krätzl stirbt im Alter von 92 Jahren. - Juni: In ganz Österreich wird voraussichtlich 29 Männern das Sakrament der Priesterweihe gespendet. Am 17. Juni legte Kardinal Schönborn 8 Kandidaten im Wiener Stephansdom die Hand auf. - 2. Juni: Bei der „Langen Nacht der Kirchen“ waren rund 320.000 Besucher. - 29. Juni: Die 10. größte Spendenorganisation in Österreich, Missio, sammelte rund 18 Millionen Euro an Spenden – ein Spendenrekord.- 1. Juli: Das Ende aller Coronamaßnahmen- 1. Juli: Dr. Alois Schwarz, der auch am Ostermontag bei uns in der Pfarre zu Besuch war, ist seit 5 Jahren Bischof in St. Pölten.- 28. Juli: Weltweit läuteten die Kirchenglocken als Zeichen gegen den Hunger.- 1. August: Rund 250.000 Gläubige feierten den Eröffnungsgottesdienst beim Weltjugendtag in Lissabon - 24. September: Radio Stephansdom feiert 25 Jahre.- 7. Oktober: Großes Entsetzen in Österreichs Kirchen über Hamas-Terror in Israel.- 16. November: Das ORF-Friedenslicht aus Bethlehem ist in Österreich angekommen.- 22. November: Die katholische Jungschar feiert 70 Jahre Sternsingeraktion. - 24. November: Seit 10 Jahren gibt es das neue Gotteslob.- 18. Dezember: „Die Segnung für homosexuelle Paare ist erlaubt“, veröffentlichte die vatikanische Glaubensbehörde.
Sie geben der Welt ein starkes Zeichen der Hoffnung. Die Friedensbotschaft & Hoffnung... So lass es dir nun gefallen und segne das Haus deines Knechtes, dass es ewig vor dir besteht! (2.Samuel 7,29) Den Stern tragen wir zu eurem Heim, Frieden und Liebe wird mit euch sein. Die frohe Botschaft soll Hoffnung spenden Und alles zum Guten wenden. Gesundheit und Freude im Neuen Jahr Wünschen Dir Caspar, Melchior und Balthasar. In diesen Tagen ziehen die Sternsinger singend von Haus zu Haus, um Spenden für wohltätige Projekte, vor allem für notleidende Kinder in vielen Teilen der Welt, zu sammeln und den Sternsinger-Segen an die Türen der Häuser zu schreiben. Meist sind es Kinder, die (als die sogenannten Heiligen Drei Könige verkleidet) von Tür zu Tür gehen, geleitet vom himmlischen Stern, den sie symbolisch vor sich hertragen und der ihnen den Namen Sternsinger gab. Das Brauchtum der Sternsinger lässt sich bis in 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Anfangs waren es Schüler, Studenten und Handwerksburschen, die mit den erhaltenen Geldern ihre materiellen Nöte linderten. Vor 70 Jahren, zum Jahreswechsel 1954/55, hatten die Kinder der Katholischen Jungschar eine besondere Idee: Sie wollten den alten Brauch des Sternsingens wieder beleben. Verkleidet als Caspar, Melchior und Balthasar zogen sie von Haus zu Haus, verkündeten den Weihnachtsfrieden und baten um eine Spende für Menschen in Not. Ihr Ziel: ein Motorrad in Uganda anzuschaffen. Womit keiner gerechnet hatte: Die gesammelten 42.387 Schilling reichten sogar für drei Motorräder! Damit begann die große Erfolgsgeschichte der Dreikönigsaktion. Heuer findet sie schon zum 70. Mal statt! C+M+B : Einer landläufigen Fehlinterpretation zufolge stehen diese Buchstaben nicht für die Namen »Caspar+Melchior+Balthasar«, sondern stellen den Spruch "Christus+ Mansionem+Benedicat" dar ("Christus segne [dieses] Haus"). Eingerahmt werden die drei Buchstaben von den jeweiligen Zahlen des aktuellen Jahres - für dieses Jahr also 20C+M+B24. Die Segensformel soll jedem Ein- und Ausgehenden ein "Gott mit dir" auf den Weg geben und das Haus (oder die Wohnung) für das betreffende Jahr unter Gottes Segen stellen. Über dem M steht noch ein drittes »+«, sodass (mit den beiden Pluszeichen zwischen den Buchstaben) drei Kreuze symbolisiert werden, die für die Dreieinheit Gottes stehen. An Gottes Segen ist alles gelegen! In diesem Sinne: 20C+M+B24 „Christus segne Ihr/Dein Haus im Jahre 2024!" Quellen: Leben ist mehr; Kardinal Christoph Schönborn
Weihnachten bedeutet so viel mehr. Seit Generationen verändert die Botschaft von Weihnachten das Leben von Menschen. Entdecken wir die Hoffnung und die Freude, die Gott uns durch das Weihnachtswunder schenkt. Sich durch Gottes Wort ermutigen lassen Die Bibel ist die wichtigste Quelle, durch die Gott zu uns spricht. Biblische Erzählungen, Gleichnisse, Lieder und Biografien geben uns Hinweise, wie wir ein erfülltes Leben führen können. Die Bibel ist die stärkste geistige Kraftnahrung. Ernähren wir uns davon reichlich, angefangen bei den vier Evangelien, die uns Einblick in das Leben von Jesus Christus geben. Nachfolgend finden Sie die schönsten Bibelstellen zu Weihnachten. Sie erzählen von der größten Liebesgeschichte der Menschheit. Vom Schöpfer des Universums, der sich selbst gibt, um unser Herz zu erobern... Gott beweist seine Liebe „Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.“ (Johannes, Kapitel 3, Vers 16) Gott hält das größte Geschenk für uns bereit „Als aber die Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn. Der wurde als Mensch geboren und dem Gesetz unterstellt, um alle zu befreien, die unter der Herrschaft des Gesetzes standen. Durch ihn wollte Gott uns als seine mündigen Söhne und Töchter annehmen.“ (Galater, Kapitel 4, Verse 4-5) „Seht doch, wie sehr uns der Vater geliebt hat! Seine Liebe ist so groß, dass er uns seine Kinder nennt – und wir sind es wirklich!“ (1. Johannes, Kapitel 3, Vers 1) Jesus nahe zu sein, bedeutet große Freude „Aber der Engel sagte: 'Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch eine Botschaft, die das ganze Volk mit großer Freude erfüllen wird: Heute ist für euch in der Stadt, in der schon David geboren wurde, der versprochene Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr.“ (Lukas, Kapitel 2, Vers 10) Gott hält Frieden für uns bereit „Ehre sei Gott im Himmel! Denn er bringt der Welt Frieden und wendet sich den Menschen in Liebe zu.“ (Lukas, Kapitel 2, Vers 14) Jesus ist die Hoffnung inmitten von Hoffnungslosigkeit „Das Volk, das in der Finsternis lebt, sieht ein großes Licht; hell strahlt es auf über denen, die ohne Hoffnung sind. (…) Denn uns ist ein Kind geboren! Ein Sohn ist uns geschenkt! Er wird die Herrschaft übernehmen. Man nennt ihn 'Wunderbarer Ratgeber', 'Starker Gott', 'Ewiger Vater', 'Friedensfürst'. (Jesaja, Kapitel 9, Verse 1+5) Jesus schenkt erfülltes Leben Jesus sagt: „Der Dieb kommt nur, um die Schafe zu stehlen und zu schlachten und um Verderben zu bringen. Ich aber bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen – Leben in ganzer Fülle.“ (Johannes, Kapitel 10, Vers 10) Jesus ist der Weg aus der Finsternis „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, bleibt nicht im Dunkeln, sondern folgt dem Licht, das ihn zum Leben führt.“ (Johannes, Kapitel 8, Vers 12) Quelle: Jesus.ch/ Miriam Hinrichs Ich wünsche allen ein frohes, gesegnetes und friedliches Weihnachtsfest. Christus, der Retter ist da, für die Welt, für die Menschen, für uns. Ihre/Eure Caroline
Macht euch bereit, denn Gott ist nah! Das Weihnachtsfest naht und wie in jedem Jahr wird das auch im Alltag von neuem uns klar. Geschäftige Menschen, tagaus und tagein; doch frag ich mich selber: Kann das alles sein? Refrain: Jesus erwarten, das heißt Advent; mein Herz ihm öffnen, der meinen Namen kennt. Macht euch bereit, denn Gott ist nah! Er kommt zu uns, ja er ist für uns da! Im Lichtermeer leuchtet geschmückt jedes Haus, doch wie sieht’s im Herzen der Menschen oft aus? Da ist vieles dunkel und wartet auf Licht. Immanuel, komm doch und zögere nicht! Jesus erwarten, das heißt Advent … „Seid wachsam!" so heißt es, „Den Weg macht bereit!" Beseitigt die Mauern aus Angst und aus Streit! Verbindet die Gräben, die euch noch entzwein, lasst Liebe und Frieden das Fundament sein! Jesus erwarten, das heißt Advent … So will der Advent uns bereiten für’s Fest, dass uns Gottes Liebe neu aufstrahlen lässt. Wer froh und voll Hoffnung begeht diese Zeit, der wird für die Ankunft des Kindes bereit. Jesus erwarten, das heißt Advent … https://www.youtube.com/watch?v=jXJSu_oqG7Iv Text: Markus Böhme Melodie: Martin S. Müller PS: Gott schenke Dir die Fähigkeit zum Staunen über das Wunder der Geburt im Stall von Bethlehem. Irischer Segenswunsch
Nachrichten im Blick der Bibel lesen…Bibel und Zeitung Vor kurzem bin ich über dieses, interessante Zitat gestolpert, welches ich mit Euch/Ihnen teilen möchte: Der frühere deutsche Bundespräsident Johannes Rau (1931–2006) stellte einmal fest: "Man muss Bibel und Zeitung lesen. Man muss die Bibel lesen, damit man die Zeitung versteht. Die Zeitung verwirrt einen, wenn man sie nicht liest auf der Basis dessen, was die Bibel an Menschenbild und Zukunftsperspektive hat. Wenn man das aus dem Blick verliert, dann wird man, wie der Apostel Paulus sagt, hin- und hergetrieben vom Winde der Meinungen." Welch eine tiefe Weisheit! Nachrichten im Blick der Bibel zu lesen. In welchem Licht sehen wir die Bibel? Und was sagten Gandhi, Kant, Brecht… über die Bibel? "Ich glaube, dass die Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen ist und dass wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen." (Dietrich Bonhoeffer, 1906-1945, dt. evangel. Theologe) "Wenn ich meinem Herzen wohl tun will mit wahrer Labung und Stärkung, so greife ich nicht zu den wirren Fragen der Philosophie, sondern ich nehme ein kleines Büchlein zur Hand – das Neue Testament. Darin finde ich unendlich mehr Klarheit und tiefere Wahrheit als in allen Schriften aller Philosophen zusammen." "Alle Bücher, die ich gelesen, haben mir den Trost nicht gegeben, den mir das Wort in der Bibel, Psalm 23,4 gab: »Ob ich schon wandere im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du Herr, bist bei mir!«" (Immanuel Kant, 1724-1804, dt.Philosoph) "Ihr Christen habt in eurer Obhut ein Dokument mit genug Dynamit in sich, die gesamte Zivilisation in Stücke zu blasen, die Welt auf den Kopf zu stellen; dieser kriegszerrissenen Welt Frieden zu bringen. Aber ihr geht damit so um, als ob es bloß ein Stück guter Literatur ist, sonst weiter nichts." (Mahatma Gandhi, 1869-1948, indischer Freiheitskämpfer, Verfechter des gewaltfreien Widerstandes) "Eine gründliche Kenntnis der Bibel ist mehr wert als ein Universitätsstudium." (Theodore Roosevelt, 1858-1919, 26. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Friedensnobelpreis 1906) "Worüber ich mich immer wieder wundere ist dies: Es gibt auf der Welt über dreißig Millionen Gesetze, um die zehn Gebote durchzuführen." (Albert Schweitzer, 1875-1965, elsässischer evangelischer Theologe, Musiker, Arzt und Philosoph) "Kein Buch der Welt hat schon so viele Kritiker gehabt und keines ist, wie die Bibel, allen ohne Ausnahme überlegen geblieben." (Carl Hilty, 1833-1909, schweizerischer Theologe) Bertolt Brecht, nach seinem Lieblingsbuch gefragt, antwortete: "Sie werden lachen – die Bibel." (Bertolt Brecht, 1898-1956, deutscher Schriftsteller und Regisseur) "Mit den Psalmen der Bibel ist es wie mit dem Brot. Über Brot kann man diskutieren, man kann es analysieren, chemisch in seine Bestandteile auflösen […], doch nur dem, der das Brot isst, gibt und stärkt es das Leben." (Erich Zenger, 20. Jh., deutscher katholischer Theologe) "Die Bibel gleicht einem Acker, der nie abgeerntet werden kann und deshalb nie öde und leer daliegt. Sie gleicht einer Quelle, die beständig fließt und um so reichlicher strömt, je mehr man daraus schöpft." (Ephräm der Syrer, 306-373, syrischer Kirchenlehrer und Bischofsberater in Nisibis und Edessa) Ich wünsche Euch/Ihnen einen guten Start in die kommende Adventszeit sowie die Freude des Herzens in der Erwartung des Herrn. Eure/Ihre Caroline PS: Also lesen wir die Bibel😀
"Unser Herr, von dem aller Friede kommt, schenke euch zu jeder Zeit seinen Frieden, was auch immer geschieht. Er sei mit euch allen!" (2. Thessalonicher 3:16) Lass uns beten für den Frieden in unseren Herzen, in unseren Familien, in unserer Stadt, in unserem Land & besonders in allen Kriegsgebieten. Für die Stadt, in der wir wohnen Lasst uns beten – für diese Stadt, die wir bewohnen, und für alle unsere Mitbürger, dass hier für jeden von uns ein menschliches Zusammenleben möglich werde und eine Stadt des Friedens. Lasst uns beten – für alle, die nahe bei uns wohnen, für unsere Nachbarn und Bekannten, für unsere Freunde, aber auch für jene, die nicht gut auf uns zu sprechen sind; für alle, die uns mit ihrer Zuneigung umgeben, aber auch für jene, die uns lästig fallen. Lasst uns beten – Um die Verkehrssicherheit in unserer Stadt, dass niemand unbesonnen das Leben anderer in Gefahr bringe und dass unsere Kinder nicht verunglücken. Bitten wir um Stille und Ruhe für alle, die in der Hetze des Alltags stehen, um eine gesunde, unverdorbene Luft, um ein offenes und menschliches Klima. Lasst uns beten – Für alle, die hier arbeiten; für die Arbeiterinnen und Arbeiter in den Fabriken, für die Künstlerinnen und Künstler, für die Gelehrten, für die Lehrerinnen und Lehrer, Professorinnen und Professoren, für die in der Sozialarbeit Tätigen und für alle, die in unseren Krankenhäusern wirken. Wir bitten auch: Für die Priester und Pastoren und für alle, die die Kirche vertreten, dass sie gemeinsam tätig seien für das Glück in dieser Stadt. Lasst uns beten – Für alle, die noch auf eine Wohnung warten müssen, und für alle, die schlecht untergebracht sind. Für die Fremden, dass sie gastlich aufgenommen werden, und für alle alleinstehenden Menschen. Wir bitten auch für jene, die in Luxus wohnen, dass sie ihre Häuser und Herzen offen halten für alle, die in Not sind. Bitten wir für alle, die in unserer Mitte heimgesucht sind von Krankheit und Unglück oder einer anderen Prüfung; für die Ängstlichen, Gelangweilten und Verzweifelten, für alle, die aus unserer Gesellschaft herausgenommen sind; für die Gefangenen und Geistesgestörten und für die Sterbenden und Toten. Lasst uns beten für uns selbst – Dass wir in dieser Stadt unser Glück finden mögen; dass wir einander nicht schaden, indem wir Hass und Zwietracht säen, dass wir vielmehr mitsammen und als ein Leib die Stadt Gottes auf dieser Erde seien. (Quelle: Oosterhuis Huub: Ganz nah ist dein Wort. Gebete)
Stille Tage Stille Tage, die Gräber, herbstlich geschmückt. Der Verstorbenen in Liebe gedenken,Kerzen anzünden, im Gebet versinken. Stille Tage....... © Waltraud Dechantsreiter Letzte Worte großer Persönlichkeiten Kaum etwas ist aufschlussreicher als das Zeugnis Sterbender. Ein Blick auf das Sterbelager verrät oft mehr als all die großen Taten und Worte zu Lebzeiten. Im Augenblick, wo Menschen dem Tod gegenübersehen, verlieren viele ihre Maske. Mancher musste dann erkennen, dass er auf Sand gebaut, sich einer Illusion hingegeben hatte und einer großen Lüge gefolgt war. Aldous Huxley schreibt im Vorwort zu seinem Buch "Schöne Neue Welt", dass man alle Dinge so beurteilen sollte, als sähe man sie vom Sterbelager aus. Die Bibel drückt diesen Gedanken in folgendem Gebet aus: Mache uns bewusst, wie kurz das Leben ist, damit wir unsere Tage weise nutzen! (Psalm 90,12) KAISER AUGUSTUS: "Habe ich meine Rolle gut gespielt? Nun, so klatscht Beifall, denn die Komödie ist zu Ende."1HEINRICH VIll: "So, nun ist alles dahin - Reich, Leib und Seele!"2CESARE BORGIA, ein Staatsmann: "Ich habe für alles Vorsorge getroffen im Laufe meines Lebens, nur nicht für den Tod, und jetzt muß ich völlig unvorbereitet sterben."3KARDINAL MAZARIN: "O meine arme Seele, was wird mit dir? - Wohin gehst du?"4THOMAS HOBBES, ein englischer Philosoph: "Ich bin daran, einen Sprung ins Finstere zu tun!5DAVID HUME, der Atheist, schrie: "Ich bin in den Flammen!" Seine Verzweiflung war eine schreckliche Szene.6VOLTAIRE, der berühmte Spötter, hatte ein schreckliches Ende. Seine Krankenschwester sagte: "Für alles Geld Europas möchte ich keinen Ungläubigen mehr sterben sehen! Er schrie die ganze Nacht um Vergebung."7Von NAPOLEON schrieb Graf Montholon: "Der Kaiser stirbt, von allen verlassen, auf diesem schrecklichen Felsen. Sein Todeskampf ist furchtbar."8GOETHE: Der Weimarer Arzt Carl Vogel, notierte folgendes: „Die Gesichtszüge waren verzerrt, das Antlitz aschgrau, …der Blick drückte die grässlichste Todesangst aus."HEINRICH HEINE, der große Spötter, änderte später seine Gesinnung. Im Nachwort zu seiner Gedichtsammlung "Romancero" (30.09.1851) schrieb er: "Wenn man auf dem Sterbebett liegt, wird man sehr empfindsam und möchte Frieden machen mit Gott und der 'Welt' ... Gedichte, die nur halbwegs Anzüglichkeiten gegen Gott enthielten, habe ich mit ängstlichem Eifer den Flammen überliefert. Es ist besser, dass die Verse brennen als der Versemacher ... Ich bin zu Gott zurückgekehrt wie ein verlorener Sohn… In der Theologie muss ich mich des Rückschreitens beschuldigen, indem ich zu einem persönlichen Gott zurückkehrte."NIETZSCHE starb in geistiger Umnachtung.SIR THOMAS SCOTT, der frühere Präsident des englischen Oberhauses: "Bis zu diesem Augenblick dachte ich, es gäbe weder Gott noch Hölle. Jetzt weiß und fühle ich, dass es beides gibt, und ich bin dem Verderben ausgeliefert durch das gerechte Urteil des Allmächtigen."9Über das Ende von STALIN sagte seine Tochter Swetlana Allilujewa, die im März 1953 zu dem sterbenden Diktator auf seine Datscha in Kunzewo gerufen wurde: "Vater starb schrecklich und schwer. Gott gibt den Gerechten einen leichten Tod."10CHURCHILL: "Welch ein Narr bin ich gewesen!"11JEAN-PAUL SARTRE: "Ich bin gescheitert."12JESUS CHRISTUS: "Es ist vollbracht!"13STEPHANUS, der erste Märtyrer: "Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!"14 Die Bibel sagt: „es ist dem Menschen bestimmt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht" (Hebräerbrief 9,27). Es gibt nur einen, der uns retten kann: JESUS CHRISTUS. Er sagt: "Wer zu mir kommt, den werde ich auf keinen Fall hinausstoßen."15 Jesus allein hat dem Tode die Macht genommen. Gebet: Herr Jesus Christus, bitte vergib mir alle meine Schuld und Sünde, meinen Ungehorsam gegen Dich und Dein Wort. Ich danke Dir, dass Du für mich gestorben bist und mit Deinem Blut den Preis für meine Sünde bezahlt hast. Du hast gesagt, dass jeder zu Dir kommen kann und dass Du ewiges Leben dem gibst, der an Dich glaubt. Ich bitte Dich, komm jetzt in mein Leben. Ich öffne Dir die Tür meines Herzens und bitte Dich, von nun an mein Herr zu sein. Danke, dass ich Dir vertrauen darf und dass du mich hörst und annimmst. Amen. Quellenangaben:1,2,4 und 5: Herausforderungen 1, Information-Diskussion- Aktion, W. Crüwell-Verlag, Dortmund 6,7,11: "Death Bed Scenes!", Pilgrim Tract Society, Inc., Randleman, N.C.3,9: Billy Graham, "Welt in Flammen", Brockhaus-Verlag, 1966, p. 67-688: Ivar Lissner, "Wir sind das Abendland", Buchclub Ex Libris Zürich, p. 43810: "Süddeutsche Zeitung", Nr. 255, Nov. 198412: "Die Zeit", 24. April 198013: NT Evangelium nach Johannes 19, 3014: NT Apostelgeschichte 7, 5915: NT Evangelium nach Johannes 6, 37
Wie oft wird das Vertrauen missbraucht, und wie oft sind die meisten von uns schon enttäuscht worden? Wem vertrauen wir und wem nicht? Auf dich vertrauten unsere Väter; sie vertrauten, und du rettetest sie. Zu dir schrien sie um Hilfe und wurden gerettet; sie vertrauten auf dich und wurden nicht zuschanden. (Psalm 22,5 - 6) Vertrauen in Gott ist die Überzeugung und somit der Glaube, dass er alles in unserem Leben in der Hand hält und zu seiner Ehre und unserem Nutzen verwendet. Gott ist der Einzige, dem man absolut vertrauen kann. Aber mal ehrlich, wie oft fehlt uns das vollkommene Vertrauen in unseren Schöpfer? Es gibt so viele Dinge, die wir selbst regeln und nicht einem „fernen" Gott überlassen wollen. Warum auch, wir haben doch alles im Griff - oder? Da gibt es Umstände und Herausforderungen, die trauen wir Gott nicht zu. Vielleicht wollen wir Gott gar nicht in unsere Entscheidung einbinden, weil es sein könnte, dass er etwas anderes von uns will, als wir es eigentlich beabsichtigt haben. Soll Gott etwa unsere Pläne durchkreuzen? Lieber legen wir selbst Hand an, damit alles zu unserer Zufriedenheit erledigt wird. Sicher ist sicher! Andere Meinungen können dabei nur hinderlich sein. Denken nicht viele von uns auch so ähnlich? Auch mir fällt es oft nicht leicht, Gott bei jeder(wichtigen) Entscheidung mit einzubeziehen. Tja, ich, wie viele andere, fühle mich fähig genug, alles alleine zu regeln... Aber ich spüre auch, dass diese Einstellung naiv ist und mit Selbstüberschätzung einhergeht. Ich handle auch oft autonom und selbstbewusst, anstatt bewusst auf Jesus zu blicken, der selbstverständlich alles besser weiß als ich. Ich möchte lernen, Jesus in allem zu vertrauen. Aus diesem Vertrauen und mit seiner Hilfe und Führung kann ich dann meine alltäglichen Pflichten „selbstbewusst“ erfüllen. Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende & Gottes Segen. Herzliche Grüße Ihre /Eure Caroline
Es beginnen die Spätsommertage, jene Tage, die man festhalten möchte, und bei denen man nicht genau weiß, wo der Sommer aufhört und der Herbst beginnt - Kurt Tucholsky – Liebe Leserin, lieber Leser, Ja, es ist wieder so weit; die Spätsommertage haben schon begonnen. Ich hoffe, ihr habt euch gut erholt und seid fit für die neuen Herausforderungen. Neulich habe ich in einem Blog gelesen: Ich weiß nicht viel, aber zwei Dinge weiß ich über das Leben: # Die Welt ist nicht perfekt. # Ich kann das ändern. Wir können zwar nicht die ganze Welt verändern, aber wir können sie ein bisschen besser machen als wir sie vorgefunden haben. Was können wir Christen also tun? In Matthäus bzw. Lukas Evangelium lesen wir: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? (Mt 12,33; Lk 6,43) Wie war es in der Urkirche? Woran haben die anderen die wahren Christen erkannt? Erkannt haben sie die Christen daran, dass sie die Liebe sahen, mit der sie einander zugetan waren.“ ―Mutter Teresa Konkret sieht dies bei jedem anders aus: Die einen engagieren sich für die Armen und Kinder, andere setzen sich für den Frieden ein bzw. helfen Schulen und/oder Spitäler im globalen Süden zu bauen – und wieder andere helfen Omis... über die Straße... Mutter Teresa sagte einmal: „Nicht alle von uns können große Dinge tun. Aber wir können kleine Dingemit großer Liebe tun.“ Lass uns also mit kleinen Dingen beginnen, gemeinsam die Welt ein bisschen besser zu machen. Vielleicht ergibt sich in den kommenden Tagen, Wochen eine Gelegenheit, bei der wir (Sie/Du/Ich) wahre menschliche Größe zeigen können z. B. # Kleine Fehler und Schwächen anderer großzügig übersehen. # Geben, ohne Dank oder Gegenleistung zu erwarten. # Freiwillig den hinteren Platz einnehmen. # Etwas vergeben, wofür es eigentlich keine Entschuldigung gibt. # Milde reagieren, wenn jemand unmöglich ist. # Einem undankbaren Menschen dienen, ohne bitter zu werden. # Einen einsamen Menschen besuchen oder anrufen. # Eine „niedrige“ Tätigkeit, die niemand sieht und niemand lobt, mit einem Lächeln tun. # Großzügig sein, ohne es jemandem zu erzählen. # Mehr darum besorgt sein, zu lieben, als geliebt zu werden. Zu loben, als gelobt zu werden. # Für jemanden da sein, dem es schlecht geht, auch wenn das nichts „bringt“. # Andere groß machen und fördern. # Gelassen bleiben, wenn nicht alles nach meinem Kopf läuft. # Zur Wahrheit stehen, auch wenn es unpopulär ist. # Treu bleiben, wenn es viel einfacher wäre, wegzulaufen. # Mit einem Kind spielen. # An Gottes Güte niemals verzagen. (Inspiration: Dr. Johannes Hartl Ich wünsche allen einen guten Start in das neue Schul-, Studien- bzw. Arbeitsjahr und viel Erfolg bem Praktizieren der einen oder anderen menschlichen Größe. Ihre/Eure Caroline
Jesus aber sah sie an und spricht: Bei Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott; denn bei Gott sind alle Dinge möglich. (Markus 10.27) Ich wüsste gerne wer (heute) diesen Artikel lesen wird. Ich werde das bestenfalls nur in Einzelfällen erfahren, z. B., wenn mich jemand darauf anspricht oder mir eine Mail sendet. All die anderen Leser/innen bleiben für mich im Dunkeln. Vielleicht trifft dieser Artikel auf einen einsamen, kranken Menschen, vielleicht auf einen gestresste/n Alleinerzieher/in, vielleicht auf jemanden, dessen Partnerschaft/Ehe zerbrochen ist, dessen Partner gerade gestorben ist oder der seinen Job verloren hat, eine wichtige Prüfung versemmelt hat. Vielleicht trifft er auf einen fröhlichen Menschen, vielleicht auf jemanden, der desillusioniert und frustriert ist. Vielleicht ist der/die Leser/in ein/e erfolgreiche/r Manager/in etc. Vielleicht steht der Empfänger dieser Zeilen am Anfang seines Lebens oder eher am Ende. Und manchmal denke ich etwas länger nach (auch im Gebet), worüber könnte ich scheiben, was den Lesern in all ihrer Verschiedenheit irgendwie weiterhilft bzw. sie zum Nachdenken anregt? Ich kenne nicht alle Leser, und selbst wenn, ich kann nicht in ihr Herz schauen und wissen, was sie wirklich benötigen. Doch das muss ich auch gar nicht. Das Wichtigste ist, dass Jesus Christus jeden Menschen - und damit auch jeden Leser dieses Artikels - ganz genau kennt. Er weiß, in welcher Herzenssituation man steckt. So kann ich jedem/er von Euch eines ganz verlässlich sagen: Wenden Sie sich mit all Ihren Lebensfragen an den, bei dem nichts unmöglich ist. Bis demnächst Gottes Segen & herzliche Grüße, Ihre Caroline
Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und sein Güte währet ewiglich. Psalm 118:28-29 Stellen wir uns vor, alles wofür wir heute nicht dankbar sind, ist morgen einfach nicht mehr da! In unserer hektischen Zeit gehen die Glücksmomente öfters unter bzw. wir nehmen diese gar nicht mehr wahr. Die wichtigsten Dinge im Leben sind unverdientes Geschenk. Und fast immer bemerken wir das erst, wenn uns eines davon verloren geht. Dazu eine Geschichte, die zum Nachmachen motiviert: Die Geschichte von der Glücksbohne: Es war einmal ein Bauer, der steckte jeden Morgen eine Handvoll Bohnen in seine linke Hosentasche. (*) Immer, wenn er während des Tages etwas Schönes erlebte, wenn ihm etwas Freude bereitete, er einen Glücksmoment empfunden hatte – etwas, wofür er dankbar war –, nahm er eine Bohne aus der linken Hosentasche und gab sie in die rechte. Am Anfang kam das nicht häufig vor. Aber von Tag zu Tag wurden es mehr Bohnen, die von der linken in die rechte Hosentasche wanderten. Der Duft der frischen Morgenluft, der Gesang der Vögel, das Lachen (s)eines Kindes, das nette Gespräch mit einem Nachbarn – immer dann wanderte eine Bohne von der linken in die rechte Hosentasche. Bevor er am Abend zu Bett ging, betrachtete er die Bohnen in seiner rechten Hosentasche. Und bei jeder Bohne konnte er sich an ein schönes Erlebnis erinnern. Dann schlief er zufrieden und glücklich ein – auch an den Tagen, an denen er nur eine einzige Bohne in seiner rechten Hosentasche fand. *) oder alternativ: Kaffeebohnen, Haselnüsse, kleine Muscheln, Knöpfe etc... Vielleicht sollten wir dem Bauern aus der Geschichte gleichtun. Damit erhalten wir uns einen wachsamen Blick für das Schöne und Positive in unserem Leben bzw. die kleinen Glücksmomente, für die wir dankbar sind und die wir sonst wahrscheinlich übersehen hätten. **) Einen guten Start in die neue Woche sowie eine besinnliche Fastenzeit (es sind noch vier Wochen) wünscht Ihnen Ihre Caroline Sucec **) oder alternativ: Denken wir jeden Tag z. B. an drei Dinge für die wir (Sie/ich…) an diesem Tag dankbar sind.
1 Geliebte, traut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgezogen. 1. Joh. 4 Es ist das Herz, das Gott spürt, und nicht die Vernunft. Blaise Pascal, 1623 in Frankreich geboren, war einer der führenden Denker seiner Zeit. Neben seinen mathematischen und naturwissenschaftlichen Studien wurde auch seinen philosophischen Schriften große Beachtung geschenkt. Pascal entwickelte eine Rechenmaschine, wurde Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung und war gleichzeitig ein tief gläubiger Mensch mit einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus. Glaube und Verstand waren für ihn kein Widerspruch, sondern gehörten unbedingt zusammen. Er wehrte sich gegen beide Extreme - sowohl die Vernunft in Glaubenssachen auszuschließen als auch den Glauben durch die Vernunft einzugrenzen. Er war davon überzeugt, dass das Denken die Größe des Menschen ausmacht, gleichzeitig wusste er aber auch, dass man Gott nicht beweisen kann: »Es ist das Herz, das Gott spürt, und nicht die Vernunft. Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.« Der Schlüssel für eine tiefere Gotteserkenntnis war für ihn die Liebe zu Gott: »Weltliche Dinge muss man erkennen, damit man sie lieben kann. Göttliche Dinge muss man lieben, damit man sie erkennen kann.« Gott hat uns zuerst geliebt und hat diese Liebe unter Beweis gestellt, indem er seinen Sohn Jesus Christus für uns gegeben hat. Unsere Liebe zu Gott ist die einzig richtige Reaktion auf seine Liebe zu uns. Wer Gott liebt, der wird ihn immer mehr verstehen und erkennen. Eine ganz neue Welt tut sich diesem Menschen auf. Eine Welt, die anderen trotz aller Klugheit und Bildung verborgen bleibt. Blaise Pascal war sich trotz seines außergewöhnlich scharfen Verstandes bewusst, dass er in den wesentlichen Fragen des Lebens im Dunkeln tappen würde, wenn Gott sich ihm nicht zu erkennen gegeben hätte. Sommerliche Grüße und viel Freude im Alltag wünscht Ihnen/Euch Ihre/Eure Caroline
Papst Franziskus an WJT-Pilger: „Jesus meint jeden von uns!“ anlässlich des 37. Weltjugendtages (1. - 6. Aug.) in der portugiesischen Hauptstadt unter dem Motto "Maria stand auf und machte sich eilig auf den Weg" (Lk 1 ,39) Lissabon, 3. August 2023 Liebe junge Menschen, guten Abend! Willkommen und danke, dass ihr hier seid, ich freue mich, euch zu sehen! (…) Liebe Freunde, ihr seid nicht zufällig hier. Der Herr hat euch gerufen, nicht nur in diesen Tagen, sondern seit Anbeginn eurer Tage. Ja, er hat uns alle beim Namen gerufen seit Anbeginn unserer Tage. Wir hören das Wort Gottes, der uns beim Namen gerufen hat. Beim Namen gerufen: Versucht, euch diese drei Worte in großen Buchstaben geschrieben vorzustellen; und dann stellt euch vor, dass sie in eurem Inneren, in euren Herzen eingeschrieben sind, als ob sie den Titel eures Lebens bilden, den Sinn dessen, was ihr seid: Du bist beim Namen gerufen, ich bin beim Namen gerufen. Wir alle sind beim Namen gerufen. Denken wir einmal darüber nach: Jesus hat mich beim Namen gerufen (…) Keiner von uns ist zufällig Christ, wir wurden alle beim Namen gerufen. Am Beginn der Lebensgeschichte, noch vor den Talenten, die wir besitzen, vor all den Schatten und Wunden, die wir in uns tragen, sind wir gerufen. Gerufen, weil wir geliebt sind. Wie schön ist das! In Gottes Augen sind wir wertvolle Kinder, die er jeden Tag ruft, um sie zu umarmen und zu ermutigen; um aus jedem von uns ein einzigartiges und originelles Meisterwerk zu machen, dessen Schönheit wir bloß erahnen können. Mögen diese Tage ein lebendiges Echo von Gottes Liebesruf sein, weil wir in seinen Augen wertvoll sind, ungeachtet dessen, was unsere Augen manchmal sehen, die durch Negatives getrübt und durch so viele Ablenkungen geblendet sind. Mögen es Tage sein, in denen wir in unseren Herzen einprägen, dass wir so geliebt sind, wie wir sind. Dies ist der Ausgangspunkt des WJT, aber insbesondere der des Lebens. Beim Namen gerufen: Das ist keine Redewendung, sondern Wort Gottes (vgl. Jes 43,1; 2 Tim 1,9). Lieber Freund, liebe Freundin, wenn Gott dich beim Namen ruft, bedeutet das, dass du für ihn keine Nummer bist, sondern ein Gesicht, ein Herz. Ich möchte dich auf etwas hinweisen: Viele kennen heute deinen Namen, aber sie rufen dich nicht beim Namen. Tatsächlich ist dein Name bekannt, er taucht in sozialen Netzwerken auf, er wird von Algorithmen verarbeitet, die mit ihm Geschmäcker und Vorlieben verknüpfen. Bei all dem geht es allerdings nicht um deine Einzigartigkeit, sondern um deine Nützlichkeit für Marktanalysen. Wie viele Wölfe verstecken sich hinter einem Lächeln falscher Güte; sie behaupten, zu wissen, wer du bist, aber sie wollen dir nichts Gutes; sie erwecken den Eindruck, dass sie an dich glauben und versprechen dir, dass aus dir jemand wird, um dich dann allein zu lassen, sobald du nicht mehr interessant bist. Das sind die Illusionen des Virtuellen, und wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht täuschen lassen, denn viele Wirklichkeiten, die uns anziehen und Glück versprechen, entpuppen sich dann als das, was sie wirklich sind:vergängliche, überflüssige Dinge, Surrogate, die im Inneren eine Leere hinterlassen. Ich sage euch eines: Jesus tut das nicht: Er vertraut auf euch, er vertraut jedem von euch, jedem von uns, denn für Jesus zählt jeder von uns, jeder von euch zählt für ihn. So ist Jesus. Und so sind wir, seine Kirche, die Gemeinschaft der Gerufenen: nicht der Besten – nein, ganz und gar nicht, wir sind alle Sünder -, aber wir sind gerufen, so wie wir sind. Wir sind gerufen, so wie wir sind, mit den Problemen, die wir haben, mit den Grenzen, die wir haben, mit unserer überbordenden Freude, und mit dem Wunsch, besser zu sein, erfolgreich zu sein. Wir sind gerufen so, wie wir sind. Denkt darüber nach: Jesus ruft mich so, wie ich bin, und nicht so, wie ich gerne wäre. Wir sind die Gemeinschaft der Brüder und Schwestern Jesu, Söhne und Töchter desselben Vaters. Freunde, ich möchte, dass ihr allergisch seid gegen Unwahrheiten und leere Worte, und ich möchte euch eines sagen: In der Kirche ist Platz für alle. In der Kirche ist niemand überflüssig. Keiner ist überflüssig. Es ist Platz für alle. So wie wir sind. Für jeden von uns. Und Jesus macht das deutlich. Als er die Apostel aussendet, um zum Festmahl des Herrn zu rufen, sagt er: "Geht und bringt alle mit", Jung und Alt, Gesunde, Kranke, Gerechte und Sünder. Alle, alle, alle! In der Kirche ist Platz für alle. „Vater, ich bin ein armer Wicht ... ist da Platz für mich?" Das ist die Kirche, die Mutter von uns allen. Da ist Platz für alle. Der Herr zeigt nicht mit dem Finger auf uns, er breitet seine Arme aus. Er umarmt uns alle. Jesus schließt niemals die Tür, niemals, er lädt dich ein; komm herein und sieh… Jesus vertreibt dich nicht, er heißt dich willkommen. In diesen Tagen soll jeder von uns die Sprache der Liebe Jesu weitergeben: Gott liebt dich, Gott ruft dich, wie schön ist das! Gott liebt mich, Gott ruft mich. Er möchte, dass ich ihm nahe bin. Ihr habt mir heute Nachmittag Fragen gestellt, viele Fragen. Werdet nie müde, zu fragen! Werdet nicht müde, Fragen zu stellen. Fragen stellen ist gut, ja oft besser als Antworten zu geben, denn der Fragende bleibt "unruhig", und Unruhe ist das beste Mittel gegen Routine, manchmal eine Art Normalität, die die Seele betäubt. Jeder von uns trägt seine Fragen in sich. Tragen wir diese Fragen bei uns und tragen wir sie in den Dialog mit uns selbst. Tragen wir sie bei uns, wenn wir vor Gott beten. Diese Fragen, die im Laufe des Lebens zu Antworten werden, auf die wir nur noch warten müssen. (…) Liebe Jugendliche: Ich lade euch ein, über diese schöne Sache nachzudenken: dass Gott uns liebt; Gott liebt uns so, wie wir sind, nicht so, wie wir gerne wären oder wie die Gesellschaft uns gerne hätte. Er ruft uns mit den Mängeln, die wir haben, mit den Grenzen, die wir haben, und mit dem Wunsch, im Leben voranzukommen. Gott ruft uns auf diese Weise. Vertrauen, weil Gott ein Vater ist und ein Vater, der uns liebt. Das ist nicht ganz einfach. Und dafür haben wir eine große Hilfe, die Mutter des Herrn. Sie ist auch unsere Mutter. Das ist alles, was ich euch sagen wollte: Habt Sie keine Angst, habt Mut, geht vorwärts, in dem Wissen, dass wir durch die Liebe Gottes zu uns "einen Schutzschild" haben. Gott liebt uns. Danke. (vatican news – sk) Gekürzt... Zum Nachhören… z. B. "Ein großes Glaubensfest" - YouTube Interview mit Bischof Dr. Stefan Oster beim Weltjugendtag in Lissabon. Lissabon, XXXVII WJT, Willkommenszeremonie, 3. August 2023, Papst Franziskus - YouTube Lissabon, Treffen mit jungen Studierenden der Universität, 3. August 2023 Papst Franziskus - YouTube "Du bist von Anfang an geliebt!" - YouTube Predigt von Weihbischof Stephan Turnovszky, Erzdiözese Wien beim Weltjugendtag.
Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken. (Matthäus 11:28) Jesus, sorge Du! Ich vertraue! Wie die Hingabe an Jesus unsere Probleme löst. (Nach Don Dolindo Ruotolo) Es liest sich wie ein Brief von Gott für Dich geschrieben. Begegnung mit Gott dringt dorthin wo menschliche Worte niemals hindringen können Jesus spricht: warum lasst ihr euch beunruhigen und verwirren? Überlasst mir die Sorge um eure Sachen und alles wird sich beruhigen. Sich mir anvertrauen/hingeben heißt nicht: sich ängstigen, sich beunruhigen und verzweifeln. Sich mir hingeben heißt: die Augen der Seele ruhig schließen und sich mir überlassen, damit ich allein euch ans andere Ufer trage wie ein schlafendes Kind auf den Armen seiner Mutter. Das, was euch durcheinanderbringt und sehr schadet, ist euer Grübeln, euer Nachsinnen, Sorgen und Abquälen, um jeden Preis alles selber tun zu müssen. Ihr habt wenige Gnaden, wenn ihr euch abquält, sie zu bekommen; ihr habt sehr viele, wenn euer Gebet ein volles Sich-Mir-Anvertrauen ist. Im Leiden betet ihr, dass ich es euch nehme, aber so nehme, wie ihr es euch vorstellt…. Ihr wendet euch zwar an mich, wollt aber, dass ich mich euren Ideen anpasse. Ihr seid wie Kranke, die den Arzt um eine Behandlung bitten, aber die Art und Weise dem Arzt selbst vorschreiben. Macht es nicht so, sondern betet, wie ich euch im Vaterunser gelehrt habe:„Geheiligt werde Dein Name!“ d. h. „Sei verherrlicht in dieser meiner Not und Bedrängnis!“;„Dein Reich komme!“ d. h. Alles trage bei zu Deinem Reich in uns und in der Welt!“; „Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden", d. h. „Verfüge Du in dieser meiner ganzen Angelegenheit, wie es Dir besser scheint für unser ewiges und zeitliches Leben!" Wenn ihr mir wirklich mit Vertrauen sagt: „Dein Wille geschehe", oder „Sorge Du", greife ich wie ein Arzt ein und wirke auch Wunder, wenn es nötig ist. Und wenn du siehst, dass das Übel sich verschlimmert statt sich zu verbessern? Beunruhige dich nicht. Schließe die Augen und sprich zu mir mit Vertrauen: „Dein Wille geschehe, sorge Du!". Ich werde voll und ganz für dich sorgen, dich trösten, dich befreien und dich führen. Es gibt keine heilsamere Medizin als das Eingreifen meiner Liebe. Die Besorgnis, die Unruhe und das Denken-Wollen an die Folgen einer Sache, sind gegen die Hingabe. Es ist wie das Ungestüm des Kindes, das verlangt, dass die Mutter für seine Bedürfnisse sorge, aber selbst dafür sorgen will und so durch seine Ideen und Launen die Arbeit der Mutter nur stört. Wie vieles wirke ich, wenn die Seele sich in ihren geistigen und materiellen Bedürfnissen an mich wendet, mich anschaut, während sie sagt: „Jesus, sorge Du!" Schließt die Augen, lasst euch vom Strom meiner Gnaden tragen und lasst mich arbeiten. Mach es so in allen deinen Bedürfnissen und du wirst große, fortgesetzte und stille Wunder sehen. {Don Dolindo Ruotolo (1882-1970 Neapel)} Nehmen wir die Worte, die uns Jesus durch Don Dolindo für die Probleme/ Herausforderungen unseres Lebens gibt, ganz persönlich, so als wären sie nur für Dich/mich gesagt. Wenn es scheint, dass der Herr im Boot schläft, heißt es, in den Stürmen vertrauensvoll zu Ihm zu gehen, Ihm alles zu übergeben [O Jesus, ich gebe mich Dir hin, sorge Du!], und von Ihm allein alle Hilfe zu erwarten. Herzliche Grüße, Ihre Caroline
Herzliche Gratulation zum Silberjubiläum! Unser geschätzter Pfarrer Zvonko feiert heute, den 04.07.2023 sein 25-jähriges Priesterjubiläum. Lieber Zvonko, vom lieben Gott uns vor acht Jahren geschickt, und wir haben kurz entschlossen, Dich in unser Herz geschlossen! Ganz Emmaus (fast!) hieß Dich willkommen, Du wurdest freudig aufgenommen! Als Menschenfreund exzellent, begabt und intelligent, als Frohgeist allen zugetan, der viele Sympathien gewann. Als Mensch im Glauben höchst liebenswert, nicht nur bei Festlichkeiten stets begehrt. Wie hat Pfarrer Zvonko das geschafft? Von „oben“ schöpfte er die Kraft! (...) Deine Emmaus-Gemeinde ehrt Dich und dankt Dir für acht gemeinsame Jahre. Mögen noch viele folgen! Wir gratulieren Dir herzlich zu Deinem 25. Priesterjubiläum, danken Dir für Deine Arbeit zu Ehren Gottes und zum Nutzen der Menschen und wünschen Dir für die Zukunft alles Gute, insbesondere Gottes Segen und Gesundheit. redaktion@tesarekplatz.at
Da sagte Jesus: »Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Wie glücklich können sich erst die schätzen, die mich nicht sehen und trotzdem glauben!« (Joh. 20,29) - HfA Gibt es ein Leben nach der Geburt? Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter. {Nach Henri J. M. Nouwen (1932-1996)} „Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?” fragt der eine Zwilling. „Ja, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was draußen kommen wird,” antwortete der andere Zwilling. „Das ist doch Blödsinn”, meint der erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt geben, wie soll das denn bitteschön aussehen?” „So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller sein als hier. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen.” „So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört. Mit dem Mund essen? Was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du denn herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur doch viel zu kurz.” „Doch, es wird bestimmt gehen, es ist eben dann alles nur ein bisschen anders.” „Du spinnst! Es ist noch nie einer zurück gekommen von nach der Geburt. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum.” „Ich gebe ja zu, dass keiner richtig weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und dass sie für uns sorgen wird.” „Mutter??? du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter! Wo ist sie denn?” „Na, hier – überall um uns herum. Wir leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!” „Quatsch, von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also kann es sie auch nicht geben." „Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt…"
Ein paar Gedanken zum Muttertag Lass Dich feiern, wenn Du Mutter bist! Und feiere Deine Mutter, wenn das noch geht. Sei dankbar für all das was sie für Dich getan hat, auch in ihrer Fehlbarkeit. “Alles Gute, Große, Schöne der Menschheit nimmt seinen Ursprung unzweifelhaft aus mütterlichem Einfluss." (Georg Friedrich Wilhelm Hegel, (1770 - 1831)) Niemand liebt wie sie und niemand weiß, was sie weiß. Jeder von uns hat eine, aber nicht jeder denkt an sie. Und was wir ihr verdanken. Früher war sie hübscher. In ihrem Gesicht sind jetzt Falten nach all den schlaflosen Nächten. Es war ihr Schmerz, der Dich ins Leben brachte und niemand versteht so tief, dass Schmerz und Leben zusammen gehören wie eine Frau, die einmal entbunden hat. Ihr Blicke sahen Deine ersten Schritte. Wirst Du ihre letzten sehen oder sie vergessen, wenn sie alt wird? Eine Gesellschaft, in der das Außen mehr zählt als das Innen sagt: „Ach Du bist nur Mutter und was machst Du sonst noch?" „Eine Mutter sollte…" Vergiss diesen Spruch. Es gibt keine perfekte Mutter. Wir machen als Eltern ziemlich viel falsch, fast immer. Sei nah. Sei da. Sei Du. Das reicht schon ziemlich weit. Niemand tut, was Mütter tun und niemand liebt, wie Mütter lieben. Wenn es zwei Worte gibt, die Du sagen solltest, solang sie Dich noch hören kann: Danke, Mama. Ein🧡 allen Mamas, die alleine stemmen müssen, was für zwei gedacht ist. Mitgefühl mit allen, die Kinder verloren haben. Kein Schmerz gleicht dem…Und jenen, die sich so sehnlichst wünschen, Mutter zu sein und es nicht sind… [Quelle: Dr. Johannes Hartl] Wir gedenken auch aller Mütter die nicht mehr leben. Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Lass sie ruhen in Frieden. Amen.
Psalm 139 [Ein Psalm Davids] 1 Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich. 2 Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir. / Von fern erkennst du meine Gedanken. 3 Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt; / du bist vertraut mit all meinen Wegen. 24 Sieh her, ob ich auf dem Weg bin, der dich kränkt, und leite mich auf dem altbewährten Weg! Gott kann... Der Einbrecher und die Macht der Bibel Es geschah in Brasilien. Abends schlich sich ein Einbrecher ins Haus. Als er ein Geräusch hörte, versteckte er sich schnell unter einem Bett. Uii… alle Familienmitglieder versammelten sich gerade in dem Raum, in dem er sich versteckt hatte. Der Familienvater setzte sich aufs Bett, nahm die Bibel und las seiner Frau und seinen Kindern den Text einer Bibelseite vor: Gottes majestätische Worte. So etwas, solche Worte, hatte der Dieb noch nie gehört. Als das Vorlesen beendet war, fielen alle Familienmitglieder auf die Knie und beteten. Der Familienvater richtete das Gebet an Gott, der uns unermesslich liebt und für jeden von uns einen eigenen Plan hat. Die Familie betete einige Minuten lang. Danach zogen sich alle zur Ruhe zurück. Als alle eingeschlafen waren, kam der Einbrecher zitternd aus seinem Versteck hervor und nahm außer dem schwarzen Buch, das auf dem Tisch lag, nichts mit. Das war die Bibel. Er begann geduldig und beharrlich darin zu lesen. So wuchs seine Überzeugung, dass dieses Buch das Geheimnis des wahren Glücks enthält. Nun beschäftigte ihn immer mehr der Wunsch, sein Leben wieder in Ordnung zu bringen, und er wusste, wie er seine Bekehrung beginnen sollte i. e. mit dem Sakrament der hl. Beichte. Er bekannte Jesus (via einen Priester) alle seine Sünden, bereute aufrichtig und erhielt Vergebung. Was ihm noch zu tun blieb: die Bibel ihren Besitzern zurückzugeben. Er tat dies, indem er ihnen von seinen jüngsten Erlebnissen berichtete. Schlussendlich waren der Familienvater und der Einbrecher im selben Raum und dankten Gott… Leider sind Geschichten, wie diese selten, aber manchmal geschehen doch Wunder, denn bei Gott sind alle Dinge möglich. (vgl. Lukas 1:37)
Johannes 13:14-15 (HFA) 14 Wenn schon ich, euer Lehrer und Herr, euch die Füße gewaschen habe, dann sollt auch ihr euch gegenseitig die Füße waschen. 15 Ich habe euch damit ein Beispiel gegeben, dem ihr folgen sollt. Handelt ebenso! Nachfolgend eine berührende, wahre Geschichte... Vor dem gotischen Riesentor des Wiener Stephansdoms liegen öfter einige Bettler auf dem Boden. Neben sich haben sie meist einen Becher. Die Besucher des Domes werfen dort oft ein paar Münzen hinein. Pater Bernhard ging öfter in den Dom hinein, um zu beten, aber auch um die Beichte zu hören. Ein Bettler fiel ihm auf, der immer wieder vor der Tür saß. Er hatte zwei Krücken, später wurde ein Fuß amputiert. Eines Tages dachte er: „Heute gebe ich ihm kein Geld, sondern ich schenke ihm eine Wunderbare Medaille." Er drückte sie dem Bettler in die Hand, und zum ersten Mal hatte der Bettler aufgeschaut. Dann kniete sich Pater Bernhard zu ihm, um mit ihm auf Augenhöhe zu sein, und fragte nach seinem Namen… und dann noch nach seiner Adresse. Es war ein Männerheim, in dem er, so wie viele andere, die keine Wohnung haben, Unterschlupf findet. Pater Bernhard fragte sogar nach seinem Geburtsdatum. Einige Zeit später reiste Pater Bernhard nach Lourdes und schrieb dem Bettler von dort eine Karte zum Geburtstag: „Alles Gute zum Geburtstag! Ich bete für Sie an der Grotte!" Als ich dann das nächste Mal zum Dom kam, erzählte Pater Bernhard weiter, sprang er auf, nahm seine beiden Krücken, und lief mir entgegen, umarmte mich und sagte: „Pater Bernhard, Sie sind der erste Mensch, der nach meinem Namen gefragt hat." Niemand hat ihn als Person, als Du, als eine einmalige, unwiederholbare Persönlichkeit angenommen. Pater Bernhard hat ihn aufgewertet. Und als dieser Herr eines Tages ins Wilhelminenspital eingeliefert und gleich auf die Intensivstation verlegt wurde, gab es niemanden der ihn besuchte; er hat keine Angehörigen, keine Bekannten und keine Freunde. Er hat nur gesagt: „Pater Bernhard soll kommen." "Wir haben überall nachgefragt, wer der Pater Bernhard ist..." erzählt ein Mitarbeiter des Spitalpersonals dem Pater Bernhard, als er endlich gefunden wurde und zu Besuch kam. "Sind Sie mit ihm verwandt? Kennen Sie ihn? Von woher kommen Sie? Von Heiligenkreuz? Von so weit her?" fragte der Krankenpfleger Pater Bernhard weiter. Darauf antwortete Pater Bernhard nachdenklich: „Es lohnt sich doch, für eine Seele alles zu tun." Darauf wieder der Krankenpfleger: „Wieso machen Sie das?" Pater Bernhard antwortete so ähnlich wie Mutter Teresa: „Ich mache es gern, und ich mache es aus Liebe…" Wenn man die Ärmsten der Armen sucht und ihnen dient, dann ist es annäherungsweise das, was Jesus und unser Gott für uns getan haben. Eine gesegnete "Heilige Woche" wünscht Ihnen/Euch Ihre/Eure Caroline Sucec
„Eine alte chinesische Geschichte erzählt von einem alten Bauern in einem armen Dorf. Er galt als reich, denn er besaß ein Pferd, mit dem er pflügte und Lasten beförderte. Eines Tages lief ihm sein Pferd davon. Da hatten die Nachbarn Mitleid mit dem Bauern und sagten: „Du Ärmster! Dein Pferd ist weggelaufen - welch ein Unglück!“ Der alte Mann sagte: “Geht nicht soweit das zu sagen. Sagt einfach: das Pferd ist nicht im Stall. Das ist Fakt, alles andere ist ein Urteil. Ob es nun ein Unglück ist oder ein Segen, weiß ich auch nicht, weil dies ja nur ein Bruchstück ist… Wer weiß, was darauf folgen wird?” Ein paar Tage später kehrte das Pferd zurück und brachte einige Wildpferde mit. Die Nachbarn freuten sich und sie sagten: „Alter Mann, du hattest recht. Es war kein Unglück, es hat sich tatsächlich als ein Segen erwiesen.“ Der Bauer entgegnete: “Wieder geht ihr zu weit. Sagt einfach: das Pferd ist zurück … wer weiß, ob das ein Segen ist oder nicht? Es ist nur ein Bruchstück. Ihr lest nur ein einziges Wort in einem Satz – wie könnt ihr das ganze Buch beurteilen? Dieses Mal wussten die Leute nicht viel einzuwenden, aber innerlich dachten sie, dass der alte Mann Unrecht hatte Am nächsten Tag versuchte der Sohn des Bauern, eines der Wildpferde zu reiten. Das Pferd warf ihn ab und er brach sich beide Beine. Die Nachbarn bekundeten ihm alle ihr Mitgefühl für dieses Missgeschick…aber vom Bauer hörten sie wieder nur: "Urteilt nicht. Geht nicht soweit. Sagt nur, dass mein Sohn sich die Beine gebrochen hat. Niemand weiß, ob dies ein Unglück oder ein Segen ist. Das Leben kommt in Fragmenten, und mehr bekommt ihr nie zu sehen.” In nächsten Wochen kamen Rekrutierungsoffiziere ins Dorf, um die jungen Männer zur Armee zu holen. Ein Krieg mit dem Nachbarkönigsreich bahnte sich an. Den ältesten Sohn des Bauern ließen sie zurück - mit seinen gebrochenen Beinen. Die Dorfbewohner kamen zum Bauern und sagten: “Du hattest recht alter Mann – es hat sich als Segen erwiesen. Dein Sohn ist zwar verkrüppelt, aber immerhin ist er noch bei dir. Unsere Söhne sind für immer fort.” Der alte Mann antwortete wieder: “Ihr hört nicht auf zu urteilen. Niemand weiß! Sagt nur dies: dass man eure Söhne in die Armee eingezogen hat, und dass mein Sohn nicht eingezogen wurde. Wir können nie das Ganze verstehen!” FAZIT: Dieses Gleichnis lädt uns dazu ein, nicht vorschnell zu urteilen. Wir sehen immer nur einen Ausschnitt der Realität, nie die ganze. Vor allem sehen wir diese im Lichte unserer inneren Einstellung, die durch persönliche Erlebnisse etc. eingeschränkt ist. Deshalb sollten wir mit unseren Urteilen und Bewertungen vorsichtig sein und das Leben erst einmal mit Gelassenheit so zu nehmen, wie es ist. Danke fürs Lesen und Teilen:-).
Das Wichtigste ist die Liebe (1 Korinther 13,4-7) Liebe ist kein Gefühl, auch wenn sie Gefühle bewirkt. Liebe ist eine innere Haltung und die daraus folgende Entscheidung zum einander Wohlwollen und Gutes tun. Auch Sie haben vermutlich schon die Erfahrung gemacht, dass Liebe nicht nur ein Wort ist. Liebe, das sind Worte und Taten, die im alltäglichen Leben sichtbar sein sollen. Sie haben bestimmt schon erlebt, dass Liebe wirksam werden kann, wenn sie gepflegt wird und die grundsätzliche Bereitschaft „Ich mache und erhalte mich für Dich liebenswürdig" vorhanden ist. Nun, wenn beide Beteiligten das tun, was kann es Schöneres geben? Ja, es zahlt sich aus, zugunsten einer festen Bindung immer wieder in die Beziehung zu investieren, einander wohlzuwollen und gutzutun. Es ist bereits wohltuend, wenn Menschen einander immer wieder sagen: „Ich mag Dich. Ich habe Dich sehr gern. Ich liebe Dich.“ Noch wirksamer ist die Liebe jedoch in den konkreten Wohltaten, im einander Gutes tun. Die Möglichkeit dazu ist jedem Menschen und jedem Paar gegeben. Das Wichtigste ist die Liebe (1 Korinther 13,4-7) #Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab. #Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend. #Sie erfreut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. #Liebe nimmt alles auf sich,sie verliert nie den Glauben oder die Hoffnung und hält durch bis zum Ende. Quelle: Hoffnung für alle (Biblica) Wir wünschen allen Liebenden, und denen, die es noch werden wollen, einen schönen und gesegneten Valentinstag! Caroline Sucec - redaktion@tesarekplatz.at (dieser Text wurde bereits 2022 veröffentlicht) Bild: Insel Galešnjak / übrigens diese herzförmige kroatische Insel steht zum Verkauf...
Habe vor kurzem diese gereimte Predigt entdeckt und ich finde, sie passt sehr gut zum Ausklang der Faschingszeit und natürlich auch zu unserer Gemeinde, deshalb möchte ich sie hier veröffentlichen. Viel Spaß und Freude beim Lesen; u. a. tolle Tipps auf unserem Weg, damit wir immer vollkommener werden 😊 Gereimte Predigt 2023 Grüß Gott, ihr lieben Christenleute,die ihr euch habt versammelt heute.Weil Fastnacht steht nun vor der Tür,da dachte ich mal wieder mir:Heut darf die Predigt anders seinund deshalb gibt es sie im Reim. Natürlich ist dies keine Bütt.Das teile ich gleich anfangs mit.Ich will nicht spaßen, kokettieren,damit die Menschen applaudieren.Im Mittepunkt der Glaube steht,um den sich Mensch und Kirche dreht. Zudem die Predigt soll belehren,so dass zum Guten hin bekehren,all jene, welche sie vernehmen.Und dann vielleicht sich auch bequemen,ihr eignes Leben hinterfragenund einen Neuanfang zu wagen. Deshalb red‘ ich nicht lange rumund schau aufs Evangelium,das wir soeben hab`n gehörtund das womöglich auch verstört.Denn Jesus sagt: Den Feind zu lieben,ist das, was jeder Christ soll üben. Hier fragt man sich: Wie soll das geh‘n?Wie kann ich lieben, bitte schön,den, der mir böse ist gesinntund sich entsprechend auch benimmt,vor andern Leuten schlecht mich macht,mir gegenüber Hass entfacht? Dem geb‘ ich Contra doch viel lieberund wehre mich ihm gegenüber.Der soll ruhig sehen, der gemein,dass ich gewiss nicht knicke ein,sondern zur Gegenwehr bereit,nicht nachgebe, kein‘ Finger breit. So allerdings wir wissen’s schonschwillt an der Kreis der Aggression,aus Worten werden Taten dannund jeder strengt enorm sich an,damit er ja nicht unterliegt.Schnell gnadenlos man sich bekriegt.Konflikte weiten sich so aus,zunächst erst mal im eignen Haus.Doch dann das Ganze Kreise zieht.Wir sehn tagtäglich, was geschieht,wenn niemand sagt: Es reicht! Jetzt halt!Da gibt es Kriege und Gewalt. Doch Jesu Worte, die sind klar,und was er sagt, tatsächlich wahr.Denn Krieg gewinnt man nicht mit Krieg,letztlich hat keiner dann den Sieg.Verlierer ist in Kampf und Streitausschließlich unsre Menschlichkeit. Hier hilft nicht weiter unsre Logik,sondern nur Gottes Pädagogik.Wenn seine Liebe uns erfüllt,dann sind wir eher wohl gewillt,den Kreislauf der Gewalt zu brechen,uns nicht am Übeltäter rächen. Mit Liebe kann es auch gelingen,den im Gebet vor Gott zu bringen,der mich verfolgt. Und dann sieht manmir auch die Gotteskindschaft an,die mir nicht auf der Stirn vorn steht,sondern im Handeln wird konkret. Wie wir im Alltag uns verhalten,das Miteinander gut gestalten,danach beurteilt uns der Herrund nicht, ob wir bedeutungsschwersehr viele Worte hab’n gemachtund manches Kluge uns erdacht. Jesus schärft allen Christen ein:Ihr sollte also vollkommen sein,genau wie Gott! Das ist nicht leicht.Von uns wird das wohl kaum erreicht.Und dennoch bleibt dies unser Ziel,weil es der Herr so von uns will. Ein jeder möge sich nun fragen,was kann ich selbst dazu beitragen,wie‘s Jesus Christus fordert ein?Denn dann werd‘ ich ein Christ auch sein,nämlich ein Mensch, der folgt dem Herrnund lebt nach seiner Weisung gern. Wobei, ich merke immer wieder,auch viele unsrer Kirchenglieder,die haben in der heut’gen Zeitmit Vorgaben `ne Schwierigkeit.Bei den Geboten mancher denkt:Ich fühl‘ mich damit eingeengt. Das passt nicht zum Lebensgefühl,welches doch stets das Schöne will,was gut tut und ist angenehmund jenes, was für mich bequem.Ansprüche oder auch die Pflicht,die mögen heute viele nicht. Sie woll`n die Kirche lieber formennach ihrem Sinn und ohne Normen.Die Tradition gilt dann nichts mehr,was Neues, Buntes muss jetzt her.Man wähnt sich fortschrittlich zu sein,und stimmt so in den Zeitgeist ein. Versteht mit richtig, liebe Leute!Die Kirche braucht auch hier und heuteErneuerung. Das ist glasklar,weil’s so zu allen Zeiten war.Nie ist’s beim Alten nur geblieben.Historiker hab’n ‘s aufgeschrieben. Erneuerung beginnt bei mir!Persönlich vor der eignen Türsoll kehren ich, damit mein Herzsich wieder wendet himmelwärts.Denn Jesus macht kein Hehl daraus.„Kehrt um!“ so fordert er heraus. Wenn jeder dies tut, garantiertzu einer besseren Welt es führt.Und dann kann man auch deutlich sehn,Veränd´rung macht das Leben schön.Wo Jesu Wort der Maßstab ist,da werd‘ ich glaubwürdig als Christ. Das Evangelium Hilfe gibt,wie kann’s gelingen, dass man liebt.Wir werden erst vollkommen sein,wenn wir uns lassen völlig einauf das, was Jesus aufgetragen.Die Perfektion sollten wir wagen. Nach diesen Evangeliums-Themenwill auch andres noch erwähnen,was mir ist aufgefallen so.Da gibt es vieles, das macht froh.Bei andern Dingen, meine ich,muss manches noch verbessern sich. In den Gemeinden der Pfarreisind viele mit dem Herz dabei,bringen sich ein und machen mit.Ich sehe, wie viel da geschiehtdurch ehrenamtliche Tatkraft,da wird vor Ort sehr viel geschafft. Ob Kirchenmusik und Lektorenoder die Arbeit für Senioren,ob Blumen, Küstern, Saubermachen,Sternsinger, viele andre Sachen,die werden treu mit Fleiß erledigt,ohne, dass jemand lange predigt. Genau das heißt: Gemeinde sein.Ich bringe mich auch selbst mit ein.Wo meine Fähigkeiten sind,gibt es für Mann und Frau und Kind,fürs Mitmachen GelegenheitUnd viele sind dazu bereit. Wenn man dies mal vor Augen hebt,so sieht man, dass Gemeinde lebt.Das freut mich sehr und macht mir Mutauch für die Zukunft. Es ist gut,gemeinsam sich zu engagieren,dabei auch Freude zu verspüren. Wo ich noch Luft nach oben sehe,ist, dass ein jeder sich versteheals Teil des großen Ganzen hier,nicht unterscheidet: ihr und wir,stets auch die andren Orte sieht,Interesse hat, was da geschieht. Manchmal heißt dies, sich zu bewegen.Sich regen bringt bekanntlich Segen.So lernt man sich auch besser kennen,kann schnell mit Namen sich dann nennen.Zusammenwachsen kann geschehn,wo wir gemeinsam Wege gehen. Ich merk‘ jedoch von Zeit zu Zeit:Nicht alle sind dazu bereit.Manch einer schaut oft nur zurück,und wähnt sich im vergang’nem Glück.Dabei jedoch die Chance entgeht,zu sehn, wie es tatsächlich steht. Inzwischen sind’s neun Jahre jetzt,dass ich nach Zwickau wurd‘ versetzt.Damals gab es in der Regionzehn Priester. Abzuseh’n war’s schon:So wird’s nicht bleiben, heut sind wirdrei Priester, die den Dienst tun hier. Versucht man sich, hier reinzudenken,wird klar: wir müssen uns verrenken,mal hier, mal dort, mal überall,ein Gottesdienst, ein Trauerfall,‘ne Taufe oder auch mal zweiund Trauungen sind da dabei. Zudem wir oft im Auto sitzen,im Winter frier‘n, im Sommer schwitzen.Viel‘ Tausend Kilometer kamen,bisher an Fahrtstrecke zusammen.Auch das ist Zeit, die keiner siehtWie vieles, was sonst noch geschieht. Wenn Menschen zu Gesprächen kommen,da werd’n Termine wahrgenommen,die nicht in der Vermeldung steh‘n,auch nicht, wenn wir zu Kranken gehen,oder wenn von uns wird erledigtdie Vorbereitung zu der Predigt. Ich leite diese Groß-Pfarrei,manche Entscheidung ist dabei,die ich hier treffen muss. Doch dannfängt manchmal auch der Ärger an,weil jene, die das nicht verstehn,nicht auf die zehn Gemeinden sehn. Da wird nicht selten aufbegehrt,gefordert und sich auch beschwert,weil man nicht sieht und nicht bedenkt,was da alles zusammenhängt,wofür ich grad zu stehen hab,denn dafür gab ‘nen Eid ich ab. Ich bitte deshalb: Seid bereitzu etwas mehr Barmherzigkeit!Bedenkt stets auch die andre Seite,die immer da ist, liebe Leute.Setzt nicht – was mancher gerne tut –die eigne Meinung absolut. Verständnis kann erst dort gescheh’n,wo wir den andern woll’n versteh’n.Wo Vorurteile schnell verschwinden,da werden wir zusammenfinden.Da ist auch Gottes Geist zu spüren,der in die Zukunft uns will führen. Ihr dürft euch alle sicher sein,mir geht’s um die Pfarrei alleinund nicht darum, was ich so will.Die Arbeit hier, die hat zum Ziel:die Frohe Botschaft zu verkünden,mit Jesus unser Heil zu finden. Und damit dieses kann gelingen,will ich mich weiter gern einbringen.Geh’n wir gemeinsam, Hand in Handals Christen, die der Herr gesandt!Denn er hat uns dazu bestellt,ihn zu bezeugen in der Welt. Wenn wir uns diese Dinge merken,wird Gott uns Kraft schenken und stärkenauf unsrem Weg durch diese Zeit,der hinführt in die Ewigkeit.Egal, wie dieser Weg aussieht,vertraut: Der Herr geht immer mit. Ich bin am Ende angelangtmit meiner Predigt. Seid bedankt,dass ihr so lange zugehört,durch Zwischenrufe nicht gestört,auch wenn ich heute länger sprach.Ich bitte euch: Seht es mir nach! So bleibt behütet stets im Leben!Dazu möge der Herr euch gebenden Heil‘gen Geist und Liebe viel.Damit gelangen wir zum Ziel.Wir geh’n zu Gott, von dem wir kamen.Gelobt sei Jesus Christus. Amen. © Markus Böhme 2023
Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. (Joh 14,12) Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. (Joh 20,29) Anfang des 20. Jh. war der hochbegabte Chirurg Alexis Carrell (1873-1944) auf dem besten Weg, in Lyon eine glänzende Karriere zu machen. Seinen katholischen Glauben hatte der Skeptiker schon als Student abgelegt. Trotzdem las er begierig alles über Lourdes, nicht zuletzt wohl auch den berühmt gewordenen Roman Emile Zolas, der die Erscheinungen und Wunder von Lourdes so entschieden lächerlich machte. Im Kreis anderer Mediziner diskutierte der junge Carrell dann lebhaft über die scheinbar mysteriösen Ereignisse. Im Mai 1902 ergab sich für den 28-Jährigen die interessante Möglichkeit, für einen gläubigen Kollegen einzuspringen und als Arzt einen Krankenzug nach Lourdes zu begleiten. Als ihm mitreisende Arztkollegen von ihren Erlebnissen dort berichteten, widersprach Carrell entschieden: „Die Heilungen, von denen Sie mir erzählen, sind fast immer Ergebnisse komplizierter psychischer Prozesse, also die Frucht von Autosuggestion. Es ließe sich nur von einem Wunder sprechen, wenn es sich um die Heilung einer organischen Krankheit handelte, wie etwa ein abgetrenntes Bein, das nachwächst, oder ein Krebs, der verschwindet.“ Nach der ersten Krankenvisite betreute Carrell vier Patienten besonders aufmerksam und sagte: „Wenn einer von ihnen gesund werden würde, stünden wir wirklich vor einem derart überwältigenden Faktum, dass alle meine wissenschaftlichen Überzeugungen zusammenbrechen würden.“ In sein Reisetagebuch notierte er: „Marie Bailly (1878-1937) ist 20 Jahre alt. Sie kommt aus Bordeaux und hat eine tuberkulöse Bauchfellentzündung im letzten Stadium. Ich weiß nicht, ob sie Lourdes überhaupt lebend erreichen wird oder mir unter den Händen wegstirbt. Wenn diese Unglückliche geheilt werden würde, wäre das tatsächlich ein Wunder! Das aber wird gewiss nicht geschehen!“ Auch die Ärzte, die Marie Bailly mit dieser Pilgerfahrt den letzten Wunsch erfüllt hatten, waren überzeugt, sie werde nicht einmal die halbe Fahrt überleben. Für diesen Fall hatte man sogar einen Sarg dabei, um die Tote gleich nach Bordeaux zurückbringen zu können. Dr. Carrell, der dem immer schwächer werdenden Mädchen mehrmals Morphium injizierte, schrieb weiter: „Maries Bauch ist aufgeschwollen, hart und unter dem Nabel voll Flüssigkeit ... Es wird wohl keinen Tag mehr mit ihr gehen.“ Doch die Schwerkranke erreichte Lourdes und überlebte die Nacht. „Sie ist in Agonie und kann jeden Moment sterben“, stellte Dr. Carrell am 28. Mai, fest. Dennoch erfüllte eine Krankenschwester Maries Wunsch und brachte sie zu den Bädern, wo ihr aufgeblähter Bauch dreimal mit „Lourdeswasser“ benetzt wurde. In der Grotte lag Marie in der ersten Reihe vor der Statue der Immaculata; Dr. Carrell ließ sie keine Sekunde aus den Augen. Plötzlich wurde der Atem der Sterbenden weniger keuchend, ihre Züge entspannten sich. Unter Carrells fassungslosem Blick senkte sich auf einmal der aufgeschwollene Bauch unter der Wolldecke, und innerhalb weniger Minuten war die Geschwulst völlig verschwunden. Marie stand von der Bahre auf und sagte, zu Carrell gewandt: „Mir geht es gut. Ich bin zwar noch nicht kräftig, aber ich fühle mich geheilt.“ Das Ärztebüro konnte dies nach genauen Untersuchungen nur bestätigen! Marie Bailly trat sechs Monate später bei den Barmherzigen Schwestern ein und diente dort 35 Jahre lang den Kranken. Für Alexis Carrell aber begann mit ihrer Heilung ein langer Weg zurück zum Glauben. Sein positives schriftliches Zeugnis über Lourdes kostete ihn die Karriere in Lyon. Doch nur zehn Jahre später - er war in die USA emigriert - erhielt er 1912 für seine bahnbrechenden medizinischen Forschungen den Nobelpreis. Jedes Jahr aber zog es Alexis Carrell im Sommer nach Lourdes … Einen guten Start in die neue Woche wünscht Ihnen/Euch Caroline redaktion@tesarekplatz.at
„Gott gebe Dir für jeden Sturm einen Regenbogen, für jede Träne ein Lachen, für jede Sorge eine Aussicht und eine Hilfe in jeder Schwierigkeit. Für jedes Problem, das das Leben schickt, einen Freund, es zu teilen, für jeden Seufzer ein schönes Lied und eine Antwort auf jedes Gebet." (Irischer Segenswunsch) Was hat Rapid mit der Taufe zu tun? Das fragte ich mich auch bevor ich diese Geschichte las: Es ist hier die Rede von Rapid, es könnte aber jeder andere Fußballclub sein. Kein Rapid-Fan würde seinem neugeborenem Kind violette Kleidung anziehen. Die Lieder der Fan-Gemeinde, das Grün-Weiß des Clubs, die Termine der Spiele: Das alles gehört zum Geist der Rapid-Familie. Bei verlorenen Spielen wird geweint, gewonnene Partien werden gefeiert. Klar erzählt man den Kindern von der Geschichte, vom Auf und Ab in der Saison, den Trainern … Kein echter Fan würde seinem Kind sagen: Schau dir die Bundesliga an, dann entscheide dich. Nein. Echte Fans haben das Grün-Weiß im Kleiderschrank und die Kinder werden selbstverständlich zu jedem Rapid-Match mitgenommen. Wieso sagen dann Eltern bei/nach der kirchlichen Hochzeit: Das Kind wollen wir noch nicht taufen – es soll sich später selber entscheiden! Wie geht das? Ist die Botschaft Jesu Christi so öde? So beliebig? Heute dafür, morgen zu beschwerlich? Entscheiden kann ich mich nur für etwas, was ich kennengelernt habe. Was ich praktisch erlebt habe. Und es fordert etwas ein. Wer nur bei Sonnenschein ins Stadion geht und bei Regen zu Hause bleibt, zeigt keinen Respekt den Spielern gegenüber. Diese haben Fans verdient, die auch in schwierigen Zeiten anfeuern. Das gilt ebenso für den Weg im christlichen Glauben. Will ich diesen gehen, dann ist es nur logisch, meine Kinder mitzunehmen. Vor kurzem besuchte ich eine Frau zum 100. Geburtstag. Sie sagte: „Am meisten bin ich meinen Eltern dankbar, dass sie mich im christlichen Glauben erzogen haben. So habe ich all das Auf und Ab des letzten Jahrhunderts bestanden." Quelle: Pfr. Martin Rupprecht, 2022