Das Herzstück unseres Glaubens. Sie sind herzlich eingeladen.
In der Messe begegnen wir Christus auf ganz besondere Weise. Sie ist die wichtigste Feier unseres Lebens: ein Ort, an dem wir innehalten, auftanken und erfahren, dass wir nicht allein unterwegs sind.
In den gewandelten Gaben von Brot und Wein ist Jesus Christus wirklich gegenwärtig, mitten unter uns.
Wir hören Gottes Wort, beten und kommen zur Ruhe. Die Messe schenkt Kraft für den Alltag.
Wir versammeln uns als Gemeinde, loben Gott gemeinsam und beten für die Anliegen der Welt.
Die Messe folgt dem Weg der Emmaus-Jünger: Erst erschließt Jesus ihnen die Schrift, dann erkennen sie ihn beim Brechen des Brotes. Wort und Brot sind bis heute die beiden Herzstücke jeder Messe.
Wir kommen aus unserem Alltag, mit allem, was uns bewegt, und werden zu einer Gemeinschaft vor Gott. Mit dem Kreuzzeichen stellen wir die Feier unter seinen Namen, im Kyrie bitten wir um sein Erbarmen, im Gloria loben wir ihn.
Wie Jesus den Emmaus-Jüngern die Schrift erschlossen hat, so spricht Gott heute zu uns. Wir hören Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament und das Evangelium. Die Predigt übersetzt das Gehörte in unser Leben.
Brot und Wein werden zum Altar gebracht. Im Hochgebet spricht der Priester die Worte Jesu vom Letzten Abendmahl, und Christus wird in den Gaben gegenwärtig. Wir beten das Vaterunser, reichen einander den Frieden und empfangen die Kommunion.
Nach dem Schlussgebet und den Verlautbarungen segnet uns der Priester. Dann werden wir gesendet: Was wir gefeiert haben, tragen wir hinaus in unseren Alltag, so wie die Emmaus-Jünger, die noch in derselben Stunde nach Jerusalem aufbrachen.
Egal, ob Sie schon lange dabei sind oder zum ersten Mal kommen, jeder ist herzlich willkommen. Ein paar Tipps, damit Sie sich gleich zu Hause fühlen.
Wenn Sie katholisch sind und sich vorbereitet haben, können Sie den Leib Christi empfangen. Alle anderen sind genauso eingeladen, nach vorne zu kommen: Verschränken Sie die Arme vor der Brust, und der Priester spendet Ihnen einen Segen.
Am Eingang liegen Liederbücher auf. Die Liednummern stehen meist auf der Säule neben dem Altar.
Nicht alles muss vertraut sein. Schauen Sie sich den Ablauf oben an oder fragen Sie einfach jemanden neben sich.
In den Fürbitten beten wir für viele Anliegen. Hören Sie zu und schließen Sie sich im Herzen an.
Orientieren Sie sich an den anderen. Die Haltung ist eine Hilfe. Niemand achtet darauf, ob Sie etwas „falsch“ machen.
Nutzen Sie die stillen Momente, um zur Ruhe zu kommen. Sie sind Raum für Ihr persönliches Gebet.
Bleiben Sie auf ein Gespräch. Der Anfang ist nicht immer leicht. Unser Pfarrer ist eine gute erste Anlaufstelle.